Herrenoberbekleidungsperforierendes Altmetall, Teil 3.
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Guido Rohm: Letzte Interviews
So ist das. Zwei Jungs haben eine Geschäftsidee, dann kommt ein Krimiautor und macht sie zunichte. Nicht irgendein Krimiautor, sondern Tom Torn. Sein Freund Guido Rohm berichtet wahrheitsgemäß, was da geschah. Die Botschaften vorweg: Schriftsteller sind Idioten, es lebe der Neoliberalismus, die Presse ist sensationsgeil und Guido Rohm veröffentlicht bald einen neuen Erzählband, →„Die Sorgen der Killer“, den nicht zu erwerben ein krimiwürdiges Verbrechen ist.
Tag 40
Ansteckware, Teil2. Auch wenn das hier nicht so alt, nicht so selten und nicht so wertvoll ist wie die →Gitarre von gestern.
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Ich hab mir einen Wolf genäht
…und auch noch ein Schwein. Die Anleitung hab ich aus diesem Buch: ↑Softies: Simple Instructions for 25 Plush Pals
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Tag 39
Noch so ein Fundstück aus alten Popkomm goodie bag-Zeiten (siehe auch → Tag 33)
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Translate this!
„Jackie Brown, sechsundzwanzig, sagte ohne Ausdruck im Gesicht, dass er ein paar Schnellfeuergewehre besorgen könne.“ (aus: George V. Higgins: „Hübscher Abend bis jetzt“. Hoffmann & Campe 1973, übersetzt von Ben Witter)
„Jackie Brown, sechsundzwanzig und ohne eine Regung im Gesicht, sagte, dass er ein paar Kanonen besorgen könne.“ (aus: George V. Higgins: „Die Freunde von Eddie Coyle“. Goldmann 1989, übersetzt von Jürgen Langowski)
WeiterlesenTag 38
Altmetall aus Mutterns Restbeständen.
Liebe Verlage,
Entschuldigung, wenn ich euch störe, liebe deutsche Krimiverlage. Ich weiß, ihr habt immer alle Hände voll zu tun. Der neue Südafrikakrimi… der neue Finanzhaiekrimi… der neue Moralkackselbstbespiegelungskrimi… aber auf ein Wort, liebe Krimiverlage: HIGGINS! George V. Higgins, kennt ihr nicht, aber toller Autor, mein Wort drauf. Wäre auch gerade frei, also rechtemäßig, wohlfeil, fünf Übersetzungen aus den Endachtzigern, den Anfangsneunzigern liegen vor, gar nicht mal schlecht. Hat Goldmann damals in Auftrag gegeben, na ja, war nicht so der Kassenbrüller, aber ihr macht das besser, ja?
Versucht’s einfach mal! Natürlich mit „Die Freunde von Eddie Coyle“ anfangen, nur bitte nicht in der Übersetzung von Ben Witter (Hoffmann & Campe 1973), das klingt – um mal einen Kollegen zu paraphrasieren – als wäre der Sprache der Gummizug ihrer Unterhose gerissen und sie würde jetzt tölpeln durch den Text storchen (okay, doofes Bild mit zwei Vögeln). Und nennt das Ding auch bitte nicht „Hübscher Abend bis jetzt“, sonst wünsch ich euch einen Albtraumabend ab jetzt! – Hm, oder lasst das Ganze einfach neu übersetzen, mir fällt da gerade ein guter Name ein, die kann das…
Tag 37
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Gemeint ist der Superbowl, den ich mir heute Nacht auf Sat1 angeschaut habe. Während der Werbepausen (in der andere Sender auch schon mal ´nen Touchdown gezeigt hätten) war genug Zeit, die Trennung von dieser Eiswürfel-Form (siehe auch →Tag 22) zu besiegeln.
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Tag 36
Heute mache ich es kurz: Ich trinke kein Bier.
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Tag 35
Dieser Korb kam vor langer Zeit mit Geschenken ins Haus. Der Inhalt ist längst verwelkt, gegessen oder ausgetrunken – so genau erinnere ich mich nicht. Was blieb, war der Korb.
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Tag 34
Heute: Den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.
Die ganze Zeit wühle ich mich durch Umzugskisten auf der Suche nach Entsorgbarem. Und übersehe dabei das Nahestehende.
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Tag 33
Ich bin ein Popkomm-Veteran. Einer der schon auf der ersten Messe 1989 in Düsseldorf mit dabei war (wie ich die Popkomm miterfunden nicht verhindert habe, erzähle ich mal an anderer Stelle). Die zweite Ausgabe fand in Köln statt und war schon nicht mehr so indie-kuschelig.
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Tag 32
Da suche ich nur eine Fellow Travellers-CD in einem Regal und halte plötzlich eine Spiele-DVD in Händen. Ach ja, vor 7 Jahren landete sie erst zum Zwecke der Rezension auf dem grossen Hinternet-Schreibtisch und dann zum Verstauben im Regal.
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Tag 31
Heute geht es um ein scheinbar unverzichtbares Accessoire deutscher Nachkriegswitzproduktion und um ein fast ebenso unabdingbares Werkzeug der gepflegten Backküche.
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Tag 30
Sebadoh, Ella & co.:
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Tag 29
So etwas schenkte einem die Stadt, wenn man vor 10 Jahren in Saarbrücken standesamtlich heiratete:
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Tag 28
Und wieder was Handfestes von Muttern:
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Tag 27
Mal was für Freunde von fünf Meter langem Audiozubehör:
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Buddy Giovinazzo: Piss in den Wind
Ein Buch – zwei Meinungen. Nein, kein Kritikerstreit, denn beide sind sich einig: Buddy Giovinazzos „Piss in den Wind“ erzählt eine ebenso gradlinige wie vertrackte Geschichte, die ihr Thema mit Respekt und ohne die sonst üblichen Beigaben des Pompösen und Schaurig-Sensationellen aufbereitet. Dass zeitgleich mit dem Erscheinen von „Piss in den Wind“ auch Giovinazzos Debüt „Cracktown“ eine verdiente Neuauflage erfahren hat (und Neuauflagen weiterer Werke angekündigt sind), gibt dem Ganzen eine besondere Note – und allen Interessierten Gelegenheit, den erstaunlichen erzählerischen Reichtum des Autors in aller Ruhe zu begutachten.
