Die Lieblingsalben der Hinternet-Redaktion:
- James Blake: James Blake
Die Lieblingsalben der Hinternet-Redaktion:
Es ist vollbracht! Silvesterringe und Früchtebowle stehen auf dem Tisch! Das war knapp. Und nie war mehr Selbstüberwindung in diesem Experiment, denn ich musste: frittieren. Ausgerechnet ich. Trägerin einer schlimmen Frittier-Allergie mit Fettgeruchtrauma. Aber es half ja alles nix. Weiterlesen
Jaja, wir hatten Karte 11 noch nicht. Aber die ist sowas von Silvester – deshalb erst Karte 12. Mandelberge und Piepenkerle. Meine Piepenkerle sehen aus, als hätte ich sie mit Paprika bestäubt. Und weil ich ja auch lieber pikante Schnittchen mache als Süßbapp, gerate ich da auch leicht in Verdacht. Aber: es sind Milchspritzer. Denn die Piepenkerle sind mit Milch bestrichen. Und der Teig ist unter anderem aus Quark und Öl. Ich gehöre ab heute zu den Leuten, die lässig und mit Kennermiene sagen: „Das ist ein Quark-Öl-Teig“. Der ist flott gemacht, und die Piepenkerle sind zartsüß und saftig. Herrlich.
Anders die Mandelberge! Die sind fettig und viel zu süß. Igitt. Und beinah hätte ich den Herd damit geschrägt und meine Flossen verbrannt. Denn natürlich hab ich keinen Stieltopf ins Wasserbad gehalten, sondern der Stieltopf WAR mein Wasserbad. Und die unbestielte Metallschüssel, in der ich leichtsinnigerweise das Zeug geschmolzen hab, war verdammt heiß am Rand. Außerdem hat das Wasser leicht gespritzt, und das hat mir das Ceranfeld sehr übel genommen. Sowas wäre Köchinnen in den 70ern nicht passiert. ´“Ceranfeld, hä?“ würden sie verständnislos fragen.
Geschmolzen habe ich übrigens Blockschokolade und Kokosfett. Das war toll, im Supermarkt Kokosfett zu kaufen. Ich kam mir sehr retro vor. Kokosfett gibts in Würfeln, aber es riecht komischerweise bei weitem nicht so sehr nach Kokos wie ↑Kaufmanns Haut- und Kindercreme. Dann noch gestiftete Mandeln rein, und alles in kleinen Häufchen erkalten lassen. Vielleicht hätte ich zartbittere Blockschokolade nehmen sollen. Egal. In meinem 70er-Knabberschälchen sieht es jedenfalls toll aus. Das Knabberschälchen kann Dunkelbraun tragen.
Auf der Dr. Oetker-Karte steht das Männchen inmitten stimmungsvoll colorierter Laternen. Klar, Piepenkerle gibt´s nach dem Martinsumzug, so kenn ich das auch noch. Während meine Männchen breit und bräsig daniederliegen, steht das Dr. Oetker-Männchen, wie ich finde, sehr lässig. Nein, ich hab die Pfeife nicht aus politischer Korrektheit weggelassen, sondern weil ich schlicht keine hatte. Wahrscheinlich ist der Dr. Oetker-Piepenkerl nach dem Shooting noch in Werner Höfers Frühschoppen eingeladen gewesen und hat da gepafft, was das Zeug hält. Also – das Styling auf dieser Karte ist ungewohnt dezent. Aber was soll ich sagen? Das Dr. Oetker Deko-Team ist auch in dieser Disziplin ganz weit vorn!
Schnell die Trinkhalme holen: Frl. Katja hat Bratäpfel gemacht. Ich hab auch keine Ahnung, warum meine so anders aussehen als die auf dem Foto. Aber lecker waren sie! Bei Dr. Oetker heißen sie „Pausbäckchen“. Und man soll die Äpfel an der Öffnung sternförmig einschneiden. Möglicherweise hab ich die Öffnung einfach etwas zu groß angesetzt. Ach, was soll´s. Wir haben alles weggemampft, und ich hatte allerschönste Erlebnisse beim Äpfelkauf. Weiterlesen
Das Quiz ist vorbei, und es war eines mit schweren – und vor allem: schwer googlebaren – Fragen. Das führte dazu, dass bereits wenige richtig gelöste Fragen ausreichten, um es in die diesjährige Ratebestenliste zu schaffen. Um so erstaunlicher, dass es die Siegerin auf unfassbare 23 von 24 möglichen Punkten brachte und bereits eine Woche vor Schluß als Siegerin feststand.
Alles Handarbeit. Hinternet jr. baut hier ein Schiff. Und dem entsprechend war unser gesuchtes Lied „Shipbuilding„, die Komposition von Clive Langer zu der Elvis Costello den Anti-Falklandkrieg-Text schrieb und das Robert Wyatt als erster auf Tonträger bannte (gefolgt von Elvis Costello, Suede, Hue and Cry, Tasmin Archer, Graham Coxon, June Tabor u.a.).
Gustav Klimts Birkenwald (so langsam wird das hier noch zum Bildungsbürgerquiz) weist die Richtung: „Ich brauch‘ Tapetenwechsel, sprach die Birke“. Und das (Birken-)Möbel weist auf das Ende dieses Hildegard Knef-Songs: „Des Försters Beil traf sie im Morgenschimmer, gleich an der Schranke, als der D Zug kam, und als Kommode dachte sie noch immer, wie schön es doch im Birkenhaine war“.
Die letzte Frage im diesjährigen Weihnachtsquiz (es wird politisch):
Lösungen bitte bis spätestens 25. Dezember 2011, 23:59 Uhr an: supersongtitelweihnachtsquiz@hinternet.de.
Fast geschafft. Allen Leserinnen und Lesern die obligatorischen guten Wünsche zu Fest und Jahreswechsel – ja, und was wünschen wir uns krimimäßig für 2012? In aller Bescheidenheit:
In diesem Sinne: Bis 2012! (wo es auch →den wieder geben wird…)
Wow. Blau mit roten Fenstergittern. Unser →Muminhaus ist eine Augenweide. Das Dach ist schwarz angepinselt – und die Mumins zwangsläufig irgendwie auch…
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Hier findet man die herrlichsten Dinge aus Pappe, ganze überirdisch schöne Kunstwerke sogar: hutchstudio.blogspot.com/. Ich fühlte mich inspiriert, auch wenn es nur zu simpelsten Zusammensteckbäumen reicht. Diiiieeee mal wieder jemand anmalen oder bekleben muss. Oder was auch immer.
Lösungen bitte bis spätestens 24. Dezember 2011, 23:59 Uhr an: supersongtitelweihnachtsquiz@hinternet.de.
Was ist die ostpreußische Ananas? Wer ist Frau Renate? Und wie macht man Kartoffelchips selbst? Der Jubiläumsband fürs Dr. Oetker-Schulkochbuch weiß Rat: die ostpreußische Ananas ist die Rübe! Frau Renate kam als Dr. Oetker-Werbefigur in den Fifties. Und für „Pommes chips“ lässt man dünne Kartoffelscheiben in Backfett schwimmen und bestreut sie mit Salz.
WeiterlesenHm, das sah im Bastelbuch ganz toll und easy aus. Es sollen Pinguine werden, die hin und her wackeln können – es muss ihnen noch jemand schwarze Flügel und ein Gesicht ankleben (oder pinseln, mal schauen…). In Wahrheit kippen sie entweder beim leisesten Antippen komplett um oder wollen nicht mal ein bisschen wackeln. Egal, da müssen wir jetzt alle durch.
Kunstsinnig, unsere Leser. Pablo Picasso war hier mit einem Selbstportrait zu sehen und Jonathan Richmans „Pablo Picasso“ war auch der gesuchte Song.
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Lösungen bitte bis spätestens 23. Dezember 2011, 23:59 Uhr an: supersongtitelweihnachtsquiz@hinternet.de.
Ich kann dieses Buch so wärmstens empfehlen: ↑Anton und das Weihnachtsgeschenk. Und so sind meiner Filznadel mal ein paar der Gestalten entsprungen, plus ein wenig Szenerie – natürlich darf ein Schlitten nicht fehlen. Hach, meine Heißklebepistole macht´s wieder möglich… Mal schauen, ob da nicht noch mal jemand den Pinsel schwingt.