Frank Popp Ensemble: Touch And Go

„Schon wieder Frank Popp?“, mögen manche denken. Doch nur weil uns nach wie vor der Überhit „Hip Teens…“ in den Ohren steckt, heißt das nicht, dass nicht eine kleine Ewigkeit seit dem letzten Frank Popp-Studioalbum vergangen ist. Immerhin ist besagter Hit aus dem Jahre 2001. Auch wenn das manch einer kaum glauben mag. Stilistisch knüpft Frank Popp mit seinem Ensemble genau dort an, wo er aufgehört hatte: beim Big Band-Beat-Hippness-Sound.

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Anti-Antipod

Unser soeben dem Outback entronnener Gegenfüßler Marcus Starck →bekrittelt Länge und Theorielastigkeit dieses und des anderen Blogs. Nun ist es ja so: Herr Starck steht auf dem Kopf. Die Blogs wollen die Leser von den Füßen auf den Kopf stellen. Bei Herrn Starck muss das gerade umgekehrt wirken, er landet auf den Füßen, hält die aber für seinen Kopf und – ganz schlimm! – beginnt mit diesen zu denken. Unter anderem über seinen neuen Krimi, den ebenbürtigen Nachfolger von „SexDotCom“.

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Starcks Stück

Autor Marcus Starck („SexDotCom“), soeben von einem Querfeldeintrip durch Australien auf einem alten Zündapp-Moped zurück und gleich wieder gegen Freund Ludger →stänkernd, welcher wiederum seinen gewaltfreien Tee trinkt, Autor Marcus Starck („SexDotCom“) also →sucht im Ausland nach übersetzten deutschen Büchern und fragt nach der Konkurrenzfähigkeit des deutschen Kriminalromans. Das kann ein höllischerer Trip werden als der zum Ayers Rock. Als das alte Knattermoped endgültig seinen Geist aufgab und Autor Marcus Starck („SexDotCom“) per Anhalter weiterfuhr. Demnächst in seinem neuen Krimi: „ZünDappPutt“.

Tiger Lou: The Loyal

Erst tourte er mit seinem letzten Album im Gepäck quer durch Europa. Aber kaum zurückgekehrt in seine skandinavische Heimat ging er mir Produzent Rolf Klinth in dessen Studio und begann mit der Arbeit am ‚Is My Head Still On?‘-Nachfolger ‚The Loyal‘. Nur bei drei Songs spielte er nicht Schlagzeug und nur bei einem Song waren zwei Gast-Gitarristen zugegen. Alles andere hat Tiger Lou alias Rasmus Kellermann selbst eingespielt.

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Krimikultur – noch einmal Kommunikation

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Ein paar ergänzende Anmerkungen zur Kommunikation, wie sie in einer funktionierenden Krimikultur stattfinden könnte. Mein letzter Freitagsessay hat, wenigstens einen Tag lang, wenigstens im kleinen, überschaubaren Kreis, eine hitzige, vielleicht auch richtungslose, ganz bestimmt aber notwendige Diskussion ausgelöst. Man kann auch sagen: Wir kommunizierten über Kommunikation und kommunizierten prächtig aneinander vorbei.

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So recht?

Also nochmal ans Cover von „Schwarzwaldau“ gesetzt. Den Hauskünstler Raphael kontaktiert. Jjjjjjaaaaa, sagt der und nimmt ein paar entscheidende Veränderungen am Dilettantenwerk vor. Und was sagt Chef Walter? Der ist grad nicht da, aber seinen Ausruf „Das gibt Augenkrebs!“ kennen wir hier alle zur Genüge.

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Krimikultur – noch einmal Kommunikation

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Ein paar ergänzende Anmerkungen zur Kommunikation, wie sie in einer funktionierenden Krimikultur stattfinden könnte. Mein letzter Freitagsessay hat, wenigstens einen Tag lang, wenigstens im kleinen, überschaubaren Kreis, eine hitzige, vielleicht auch richtungslose, ganz bestimmt aber notwendige Diskussion ausgelöst. Man kann auch sagen: Wir kommunizierten über Kommunikation und kommunizierten prächtig aneinander vorbei.

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Zum Regionalkrimi

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Regionalkrimis, so hört man, waren auch diesmal wieder ein Messethema. Sie sind es wohl schon, seit der erste dieser Sorte – ich weiß nicht, welcher – aus dem Dickicht schriftstellerischer Phantasie auf das freie Feld des Buchhandels trat. Geliebt hat man sie nie – aber gekauft. Totgesagt werden sie seit langem – und seit langem erfreuen sie sich eines gesunden Daseins. Und es tut sich nichts?

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Blog War!

Chef Walter tigert durch das Strategiezimmer der Hinternet-Redaktion, die Hände auf dem Rücken verschränkt, den auf Hochtouren denkenden Kopf napoleonisch auf die Brust gebeugt. „Der Feind heißt Menke“, murmelt er, „als hätte ich es nicht immer gewusst. Dieser Fischkopf, dieser sauerländische. Diese Natter, die wir an unserer Brust genährt haben.“ Und dann, sich entschlossen aufrichtend: „Meine Damen und Herren! Das ist das Pearl Harbor der Krimibloggerei. →Wir sind angegriffen worden! Wir werden aufrüsten und zurückschlagen!“

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Blog War!

Chef Walter tigert durch das Strategiezimmer der Hinternet-Redaktion, die Hände auf dem Rücken verschränkt, den auf Hochtouren denkenden Kopf napoleonisch auf die Brust gebeugt. „Der Feind heißt Menke“, murmelt er, „als hätte ich es nicht immer gewusst. Dieser Fischkopf, dieser sauerländische. Diese Natter, die wir an unserer Brust genährt haben.“ Und dann, sich entschlossen aufrichtend: „Meine Damen und Herren! Das ist das Pearl Harbor der Krimibloggerei. →Wir sind angegriffen worden! Wir werden aufrüsten und zurückschlagen!“

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George P. Pelecanos: Right as Rain

Nach den Ereignissen in Folge des Hurrikans Katrina in New Orleans war in den Zeitungen zu lesen, dass große Teile der weißen amerikanischen Öffentlichkeit angesichts der Armut, die teilweise in ihrem Lande herrscht, überrascht waren. Gegen die Heilige Einfalt ließen sich einige literarische Beispiele anführen. Eines von ihnen ist George P. Pelecanos, der sich in den letzten Jahren als so etwas wie der „Stadtschreiber“ Washington D.C.s etabliert hat. Washington ist nicht nur die Hauptstadt der USA, sondern auch eine der Städte mit der größten Verbrechensrate im Lande.

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