Über den bleichen Gebeinen dieser seit einem vollen Vierteljahrhundert vergessen schlummernden Geschichte wölbt sich eine prächtige Bedeutungskathedrale. Goya! Der Rationalismus! Die Inquisition! Und bevor wir uns vergewissern können, ob diese Gebeine zu einer bedeutenden oder einfach nur überschätzten Geschichte gehören, müssen wir uns ein wenig der Architektur ihres Verwahrortes widmen.
WeiterlesenAutor: dpr
Rezensionswelle
Na bitte. Wer spät kommt, kommt besonders gut. Etwa der Kollege Noller (nie gehört den Namen), der sich der „Menschenfreunde“ bei der →Deutschen Welle angenommen hat.
WeiterlesenEine dunkle That
… ist es keineswegs, ab und an in der →„Criminalbibliothek des 19. und frühen 20. Jahrhunderts“ zu stöbern. Jetzt mit einem Werk von Levin Schücking, „Eine dunkle That“ aus dem Jahre 1846, zu seiner Zeit ein namhafter Autor, heutzutage eher noch im Umfeld seiner mütterlichen Freundin Annette von Droste-Hülshoff zu finden. Lesen schadet nichts. Und kostet noch weniger.
All-inclusive oder Wie ich meine großen Ferien verbracht habe
(Der folgende Kurzkrimi von Dieter Paul Rudolph stammt aus der empfehlenswerten Anthologie →„Hell’s Bells“, im Poetenladen Verlag herausgegeben von Christiane Geldmacher. Er wird hier – all inclusive – für die treuen Leserinnen und Leser von wtd als besonderes Neujahrsgeschenk kostenlos veröffentlicht. Bleibt uns weiterhin treu, hört nicht auf die Dämonen und Lemuren und tanzenden Gnome da draußen. Achtung, der Beitrag hat Extralänge (15 Druckseiten)!)
WeiterlesenDas Eindringen der Wirklichkeit in den Kriminalroman
„Ich bin mal gespannt“, sagte ich auf der letzten Frankfurter Buchmesse zu einem befreundeten Kollegen, „ob der deutschsprachige Kriminalroman weiterhin die Augen vor der Wirklichkeit verschließt. Finanzkrise, Armut – man kann es doch nicht mehr übersehen, oder?“ Der Kollege, ein weiser Mann, schnaufte hörbar. „Ja“, sagte er schließlich, „es ist zu befürchten, dass auch der Deutschkrimi die ökonomische Realität thematisieren wird. Machen wir uns auf Unmengen Peinlichkeiten gefasst.“
WeiterlesenLadies of Crime. Über Kurzkrimis -2-
Die →bislang in dieser kleinen Betrachtung analysierten Kurzkrimis des Diogenes-Bandes „Ladies of Crime“ haben bei aller sonstigen Verschiedenheit doch ein Gemeinsames. Die Pointen und suspense-Konstruktionen stehen im Dienst einer sich steigernden Spannung. So weit, so genregerecht. Drei der Erzählungen fügen sich allerdings nicht in dieses Schema.
WeiterlesenSamstag ist Schlachttag
Hätten wir gerne, passiert aber nicht. Die angekündigte →Schlachtung des Kritikers Noller durch den Autor Kastura bleibt denn doch ein gesittetes und informatives Gespräch. Und auch sonst wuchert das Titel-Magazin in seiner aktuellen Krimiausgabe mit dem Pfund der gediegenen Kritik. Joachim Feldmann fragt beim Lesen von →Jörg Ammans „Pekinger Passion“ nach der Wahrheit, Jörg von Bilavski angesichts von →Tim Bindings „Cliffhanger“ nach dem Komischen. Michael Wuliger hat ein paar →Hits von Lawrence Block gelesen, während Uta-Maria Heim über →Copy and Paste räsonniert. Und die Rolling Stones singen dazu →„Mother’s Little Helper“.
Wer würde denn?
Momentan bin ich auf der Suche nach einem neuen Verlag. Was nicht einfach ist. Kann klappen, kann scheitern (nebenbei: Ich nehme noch Bewerbungen von Verlagen entgegen…). Sollte es scheitern, werde ich den Roman (ca. 200 Seiten) nicht einfach in der Schublade verschwinden lassen. Er wird erscheinen, notfalls als book on demand, da kenne ich nichts. Vorab deshalb eine kleine Marktanalyse: Wer von meinen geschätzten LeserInnen würde mir denn ein Exemplar (ca. 14 Euro) abkaufen? Bitte öffentlich oder →privat kundtun. WICHTIG: Das ist keine Bestellung! Sollte es wirklich dazu kommen, werde ich alle Interessierten davon unverbindlich in Kenntnis setzen. Also keine Angst vor unlauteren Geschäften…
Ladies of Crime. Über Kurzkrimis -1-
Kurzkrimis sind keine kurzen Krimis. Die besseren Exempel bedienen sich einer eigenen, aus der Not der Beschränkung geborenen Ästhetik, um den kleinsten gemeinsamen Nenner zu garantieren: Spannung. Aber eben nicht jene epische Spannung des über Hunderte von Seiten gespannten Bogens.
WeiterlesenBacklist oder der Normalfall
Was ist nur los im Krimiland? Mangelt es an Nachwuchs? Wollen die alten Kämpen, die uns seit Jahren mit spannender Kost versorgen, nicht mehr? Stattdessen: olle Kamellen. Rowohlt legt, neu übersetzt wenigstens, die Sjöwall / Wahlöö – Altertümer noch einmal auf; Diogenes wirft pro Monat einen simenonschen Maigret auf den Markt und droht fürs Frühjahr mit einer Chandler-Kassette. Auch Fischer macht in Krimiklassikern, die Edition Köln sowieso. Ganz zu schweigen von Hard Case Crime. Aua. Das ist doch nicht mehr normal! Oder doch?
WeiterlesenFrauenkrimis
Da zuckt man erst einmal zusammen: →frauenkrimis.net heißt eine neue Seite von „Krimilady“ Henny Hidden. Frauenkrimis? Männerkrimis? Rotweinkrimis? Nein, es ist dann doch alles ganz anders: „Alleiniges Kriterium für die Vorstellung eines Krimis auf dieser Seite ist die weibliche Autorenschaft. Qualitätskriterien spielen keine Rolle.“ Frauenkrimis.net ist also eine schlichte special-interest-Seite, ideologiefrei, eine Plattform für die Arbeit von Frauen, die, wie ich gerade feststellen musste, zumindestens die besseren Kurzkrimis schreiben. Aber dazu morgen mehr. Jetzt viel Glück für die neue Seite!
Neue Jobs
Machen wir uns nichts vor. Spätestens im Frühherbst werden die Leserinnen und Leser mit wehenden Fahnen zur Science Fiction überlaufen, weil sie vom Krimigedöns die Nase voll haben. Gut für die SF-Schaffenden, heute zu Tausenden in der Gastronomie als Spülhilfen („Fliegende Untertassen…“) beschäftigt. Was aber wird mit dem Krimischreibern? Wer kümmert sich um sie? – Blicken wir zurück in die Geschichte…
WeiterlesenEin Wochenende mit Donald E. Westlake
Nein, 2008 war nicht unser gemeinsames Jahr. Richard Starks Papagei, den man befragen sollte, hat es gar nicht erst zu mir geschafft, warum auch immer. Donald Westlakes „Mafiatod“, in der Hard Case Crime – Reihe veröffentlicht (und explizit NICHT retro, sondern einfach notwendige Traditionspflege), brachte es nur auf den großen schwankenden Stapel neben dem Schreibtisch und schien dazu verurteilt, mit dem neuen Jahr dem niemals gelesenen Altpapier zugeschlagen zu werden. Mein letzter Westlake / Stark – Lektüreausflug liegt schon etwas zurück, so lange, dass ich gar nicht mehr weiß, welches seiner Werke ich mit einem „gutes Buch, guter Mann“ abgenickt habe. Also kein hardcore-Fan. Kann man sich auch nicht leisten, wenn man in möglichst alle entlegenen Ecken des Genres schauen möchte.
Aber man soll 2008 nicht vor dem letzten Sekundenschlag loben, und fast mit diesem mussten wir uns von Donald E. Westlake trennen. Als hätten wir ihm je sonderlich nahegestanden, wir Krimileser hierzulande. – Einige schon, zugegeben. Den anderen aber wurde es schwer gemacht. Westlake zählte – wie auch Lawrence Block, mit dem er vieles gemeinsam hatte (die anderen 394 Namen nenne ich nicht) – zur problematischen Gruppe der lieblos durch die deutschsprachige Verlagslandschaft geprügelten Grandseigneurs des Genres, mal hier ein textkastriertes Taschenbuch, mal dort ein brutal aus dem Kontext gerissener Titel – wirklich populär wird man damit nicht, legendär höchstens, was aber die Vorstufe von „total vergessen“ ist. Dass sich hier endlich eine Wende zum Besseren abzeichnete, im Jahr 2008 mit dem vermaledeiten 31.12. – es ist ein Hohn und doch auch ein Trost. Möge der Westlake / Stark – Edition des Zsolnay Verlags ein längerer Atem beschert sein, ein mutigerer Anlauf, ein sensibleres Publikum —
Und nun Schluss mit dem Epitaph. Ich bin schließlich kein Westlake – Fachmann wie die Kollegen, die ihm, zum Beispiel →hier, kundig nachgerufen haben. Ich bin nur ein Leser, der in seinen Beständen stöbert, ein ältliches Büchlein herausklaubt, noch eins, die alten großen Serienhelden Dortmunder und Parker, Verbrecher beide, men at work (und in einem snapshot blitzt Gerry Disher auf), also schon bedenklich am Rande der Krimischablone — noch einmal lesen? Ja, irgendwann gewiss.
Nur: Da wäre noch das Hard Case Crime – Bändchen, „Mafiatod“, im Original „361“, was immer das auch bedeuten mag, und vielleicht, weil ich wissen will, WAS es bedeutet, nehme ich mir den Samstag und den Sonntag für die knappen 200 Seiten Westlake aus dem Jahr 1962. Da war er 29, hatte schon etliche Kerben an der Schreibmaschine, aber seine besten Taten noch vor sich.
„Mafiatod“ erzählt eine handlungsstarke Geschichte um Rache und Betrug, die Gespenster der Vergangenheit und die schalen Werte des Lebens. Das ist jetzt entsetzlich formuliert, aber mit Absicht. Denn die Welt, durch die der Protagonist zu irren hat, besteht aus entsetzlichen Formulierungen. Ray Kelly, 23, hat seinen Militärdienst bei der Navy abgerissen und kommt aus Deutschland nach New York zurück, wo ihn sein Vater, ein Rechtsanwalt, erwartet. Sie wollen zusammen heimfahren nach Binghamton, zu Rays Bruder, seiner Frau, dem Baby. Dazu kommt es aber nicht. Während der Fahrt wird der Vater aus einem anderen Wagen heraus erschossen, Ray verliert ein Auge, liegt eine Zeitlang im Krankenhaus. Seinem Bruder Bill ist ebenfalls Schreckliches geschehen: Die Frau ist totgefahren worden, Fahrerflucht. Gemeinsam machen sie sich auf nach New York, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Rasch erfahren die beiden, dass der Vater in einem früheren Leben für die Mafia tätig war. Das ist ein Schock. Sie graben sich durch Zeitungsarchive, befragen Kollegen, Mandanten des Vaters und geraten schließlich an Eddie Kapp, einen Gangster aus den seligen Prohibitionszeiten, der seit über zwanzig Jahren im Knast sitzt, demnächst aber entlassen werden soll. Er ist Dreh- und Angelpunkt der Ereignisse.
An dieser Stelle schlägt die Geschichte einen überraschenden Salto. Doch was Westlake im ersten Teil der Story angelegt hat, entfaltet sich weiter bis zum Schluss. Vor allem der Charakter der Hauptperson Ray Kelly, eines Jungen, von dem man so bedenklich wenig weiß. Er ist haltlos, verwirrt, er klammert sich an die üblichen Begriffe wie „Heim“, „Familie“, „irgendwo hingehören“, all das also, was ich am Anfang „schlecht formuliert“ genannt habe. Im Grunde ist Ray ein furchtbarer Egoist, und er wird es irgendwann selber wissen, dass er sich nur rächen will, weil ihm jemand das Zuhause weggenommen hat.
Der angesprochene Salto ist ein wunderbarer Kunstgriff Westlakes. Nicht weil er die Geschichte in Richtung Mafia und „Familie“ dreht, sondern weil er die schlechten Formulierungen zuspitzt und als solche erkennbar macht. Kelly ist ein junger Mann, der Einflüsterungen erliegt. Eddie Kapp wird ihn zuschmalzen, er wird ihm von Ehre und Integration erzählen, von den Traditionen, den Notwendigkeiten des Lebens. Das klingt, wenn Kapp etwa von den Einwanderern und ihren Schwierigkeiten bei der Assimilation erzählt, richtig heutig-soziologisch, ist aber doch nur Demagogie.
Und Kelly, der keine Ahnung hat, was für ein Spielchen da mit ihm gespielt wird, nickt alles ab und geht seinen Weg. Er ist kein Krimineller, aber er benutzt die Kriminalität für seine Zwecke. Die Familienregeln des Verbrechens gelten auch im Privaten, da macht Kelly keinen Unterschied. Als er schließlich erkennt, wie man ihn benutzt hat, bringt er die Geschichte konsequent zu Ende.
„Mafiatod“ ist das Psychogramm eines nach Orientierung suchenden und dabei mißbrauchten Jungen, der sich an leere Begriffshülsen klammert, dem es egal ist, ob es einen Unterschied zwischen Gut und Böse gibt. Er macht – wie später Dortmunder und Parker – einfach seine Arbeit. In diesem Ray Kelly ist die Ambivalenz der zukünftigen Protagonisten bereits angelegt, aber nicht nur das. Auch der große Schriftsteller Donald E. Westlake wird sichtbar.
Vladimir Nabokov hat einmal gesagt, einen wirklich fähigen Autor erkenne man daran, wie er sein Nebenpersonal zeichnet, und wenn das stimmt, dann war Westlake ein verdammt großer Autor. Bill Kelly, Rays etwas biederer Bruder, wird in wenigen Bemerkungen zum Leben skizziert. Ein siebtklassiger Privatdetektiv, ein alternder Journalist – wenige Zeilen genügen Westlake auch hier, um Personal zwischen diesen vagen Begrenzungen im Ungesagten existieren zu lassen. Wie es denn überhaupt die Beiläufigkeiten sind, aus denen der Roman seine Tiefe zieht. Auch der schwarze Anwalt, der sich bei den Mafiosi geborgen fühlt, weil denen seine Hautfarbe egal ist. Und der den Boss verrät, als der ihn „boy“ nennt. Hier wird deutlich, worum es geht: um die eigene Haut, um die erbärmliche Rettung des Selbst, nicht um die großen Werte. Wunderbar in diesem Zusammenhang die Figur des Detektivs, die immer mal wieder auftaucht, ein feiger, anständiger, ängstlicher kleiner Mann, der für mich, als die Geschichte ihren Höhepunkt erreicht, der wahre Held der Story geworden ist.
Doch. Wer „Mafiatod“ liest und die „Höllenfahrt“ (wie die deutsche Erstausgabe von 1963 betitelt war) des jungen Ray mitgemacht hat, weiß schon, was für ein großer Autor dieser Donald E. Westlake gewesen ist und bis ans Ende aller Tage bleiben wird. Ein Pulp-Autor? Hardboiled? Noir? Völlig unwichtig. Diese Kategorien verblassen vor der eigentlichen Kunst Westlakes, die eine überwältigend literarische ist, traumwandlerisch beherrschtes Handwerk, präzise geführte Sprache als Waffe. Literatur als der in eine Geschichte gehauchte Atem, der aus dieser Geschichte (die für sich genommen trivial ist, schon häufig erzählt wurde) ein lebendiges, in sämtlichen Muskeln zuckendes Wesen macht. Die Magie steckt im Ungeschriebenen, das im Gitter der Worte hängenbleibt. Und deshalb besticht der Text – und alle, die ihm folgen – gerade durch das, was er nur anreißt. Alles weitere überlässt Westlake den Lesern – die müssen nur wollen.
P.S. Warum das Buch im Original „361“ heißt, weiß ich immer noch nicht.
Donald E. Westlake: Mafiatod.
Rotbuch 2008. 208 Seiten. 9,90 €
(361, 1962, deutsch von Ursula von Wiese)
Erster Samstag im neuen Jahr
… und natürlich Krimisamstag beim Titelmagazin. Und wie! Kritiker →Noller macht sich über Autor Kastura her (und nächste Woche drehen sie das muntere Spielchen um!), →Beate Mainka hat ein letztes Buch gelesen (bleibt aber als Kritikerin erhalten!), →dpr wie gehabt mit was Ollem beschäftigt, →Christine Lehmann informiert über vorschriftsmäßiges Ableben, →Chefkritiker W. mit einem – wir ahnen es – CO-MIC – und →das obligatorische Gedicht ist schwarz, ganz schwarz. Tja. Und dass →Donald E. Westlake nicht mehr lebt, ist einfach nur traurig. Die Herren Schmidt und Kerkhoff trauern ihm nach.
Gute Vorsätze
Ein neues Jahr verlangt nach neuen Vorsätzen. Nicht dass die alten sämtlich falsch gewesen wären… Aber man muss auch mit der Zeit gehen, nicht wahr? Während draußen die Böller böllten und die Kracher krachten, hat der Kritiker zehn neue Leitsätze seines künftigen Tuns formuliert.
WeiterlesenSchläfrig ins neue Jahr
Seit drei Tagen schlafe ich nur noch. Fast rund um die Uhr. Schnell diesen Eintrag tippen, bevor es mich wieder übermannt. Hat ein Gutes: Man kümmert sich nicht mehr um die laufende Nase und die brennende Brust, in der DAS Virus rumort (wenn Viren überhaupt rumoren können – ich weiß es nicht).
WeiterlesenNotredaktion: Eine Rezi zieht Kreise
Wir (Meike, 17 und Janina, 18) machen bei wtd ja nur Schulpraktikum und jetzt halt die Notredaktion, weil der Chef gerade Auszeit nimmt und sich auch noch eine Erkältung (gute Besserung!) eingefangen hat.
WeiterlesenNotredaktion: Das schreiben die anderen
„Wenn euch zu langweilig ist“, hat der Chef gesagt, „dann surft ein bisschen rum, findet was Gutes und kredenzt es dem Lesevolk als Betthupferl.“ Hm. Uns war langweilig. Wir haben rumgesurft. Und was Gutes gefunden. Und das kredenzen wir jetzt:
WeiterlesenNotredaktion: Heute ist kein Samstag
Kann ja nicht sein. Denn Samstag ist Krimitag beim Titel-Magazin, aber heute eben →keineswegs. Wie konnte das passieren? Sehr einfach: Der Chefredakteur kämpft mit den Folgen der üblen kulinarischen Taten, zu denen ihn das endlich überstandene Weihnachtsfest angestiftet hat. Da schweigt die hehre Kunst, wenn der Magen rebelliert. Aber nächsten Samstag soll, man hört es aus gut unterrichteten Kreisen, endlich wieder Samstag sein. Krimisamstag.
Notredaktion: Menschenfreunde in Luxemburg
Die Feiertags-Notredaktion von wtd vermeldet: Die „Menschenfreunde“, Erstling eines redaktionsintern durchaus bekannten Autors, werden jetzt auch in Luxemburg gelobt. Genauer: Von Stefan Gleser bei →„Indymedia-Letzebuerg“. Schön.
