Tony Hillerman: Der Skelett-Mann

Vor Jahren habe ich einen der geschätzten „Ethno-Krimis“ von Tony Hillerman gelesen. Und wenig später wieder vergessen. Er war weder schlecht noch so gut, dass er Lust auf mehr gemacht hätte. Seitdem beobachte ich die allgemeine Wertschätzung, die Hillerman genießt, mit Misstrauen – auch mir gegenüber, denn vielleicht habe ich damals den falschen Roman gelesen, einen missglückten eben. Da hilft nur eins: Noch einen lesen.

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Die Predigerin

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Zunächst sind Personen in Romanen nichts weiter als Namen, flüchtige Umrisse und Platzhalter für dramaturgische Entwicklungen. Je weiter wir bei der Lektüre vorankommen, desto lebendiger sollen die Personen und ihre Beziehungen untereinander werden. Eine große Aufgabe also für die AutorInnen. Leider wird sie speziell in Krimis nicht immer ernst genommen.

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Schmierblatt für 14

Betrifft Krimiporträts. Also nur für 14 Leute relevant. Ein Ideenstrang, den ich jetzt mal rasch skizziert hab, bevor er weg ist. Muss noch ausgearbeitet werden. Vernünftig formuliert. Wer will, kann sich aber schon mal anschauen, wie die Richtung sein wird. Aber nur die 14 Vorbesteller bitte! Alle anderen – →subskribieren oder Leine ziehen! Ich kontrollier das!

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Sie bloggt auch

Neukrimiautorin Bauer. →Hier. Zitat: „Ich bin echt total gespannt. Wenn die Buchhändler jetzt nicht aufwachen, weiß ich ja auch nicht.“ Bezieht sich auf das Erscheinen untengenannten Artikels, in dem es u.a. heißt: „Mit ihrem ersten Krimi hat sich die Autorin jetzt schon eine große Fangemeinde erschlossen.“ Ja, ja, so ist das. Da gehen die Bücher weg wie die Semmeln, aber die Buchhändler merkens nicht, weil sie schlafen.

Großprojekt

Man ist einfach zu blöd. Das hat man ein schönes Projekt mit alten Krimis und sucht Sponsoren, die vielleicht gnädigerweise 250 Eier rausrücken und dafür sogar noch eine ganze Buchseite geschenkt bekommen. Und was passiert? Goa nix. Andere sind da schlauer.

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Schweinische Kanadier

Seit über einer Woche habe ich dieses Bild vor Augen. Jedesmal, wenn ich auf →Ludgers Seite nachschaue, ob der Meister wieder aktiv gewesen ist. Dieses Bild…jetzt ist der Groschen gefallen. Was angeblich der → „Arthur Ellis Award“ ist und „Dancing Man“ genannt wird, ist in Wirklichkeit – na… EINE ABBILDUNG AUS DEM KAMASUTRA oder einem ähnlichen Schweinewerk! Da sage noch einer, im kalten Kanada müsse man zum heißen Sex erst kräftig den Ofen anheizen…

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Literatur jetzt auch fiktiv!

Geschichtenerfinderin und Handlungsausdenkerin →Astrid P. ist schockiert. → Jana Hensel disst ZEIT-online Kathrin Passig, diesjährige Blut/Schweiß/Tränen-Gewinnerin beim Klagenfurter Hochleistungsdichteln. Na, meinetwegen. Mir hat gestern das fünfsekündige Anschauen von Frau Jurorin Dingsda (jetzt hab ich wirklich Ihren Namen…ah, Radisch heißt se!) genügt, deren Mimik man die ganze Schwere ihres Daseins ansah. Aber Jana Hensels Begründung der Passigschen Nichtwürdigkeit ist schon komisch:

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