Mogwai: My Father My King

This is what happens when you read too much NME: Oh my god! This is breathtaking. After weeks of speculation, the new e.p. of Glasgow’s finest rock missionaries arrived. Just one song, but running for over 20 minutes. That’s a challenge, ladies and gentlemen. But not if you are – as I am – totally addicted to the one and only Mogwai sound. I’ve never heard anything like this before.

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Timeless (Tribute To Hank Williams)

Hank Williams war ein ganz Großer der Country Musik und eine wichtige Quelle der Inspiration für Bob Dylan und Jerry Lee Lewis sowie seinen Sohn Hank Williams Jr. und seinen Enkel Hank Williams III, die beide die Country-Tradition ihres Vorbildes fortführten. Hank Williams wurde am 17. September 1923 in Garland, Alabama, geboren und am Neujahrstag 1953 tot auf dem Rücksitz seines Wagens gefunden. Die Besten sterben jung und spektakulär. Es war eine Mischung aus Spirituosen und Morphium, die den Country-Zögling ins Jenseits beförderte. Somit hatte seine letzte Single „I’ll Never Get Out Of This World Alive“, erschienen im Dezember 1952, rasch an Wahrheitsgehalt zugenommen.

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Pulp: We Love Life

Einfach wunderschön. Pulp machen mit ihrem lebensbejahenden Neuling „We Love Life“ den Bombast-Briten Spiritualized mächtig Konkurrenz bei der Beantwortung der Frage, wer denn nun das komplexeste, ausuferndste Album der letzten Monate geschrieben hat. Ich bin baff, bin begeistert, bin wie elektrisiert und horche nun schon zum achten Mal hintereinander ganz gespannt dem, was der Un-Popstar Jarvis Cocker mit seinen Mannen vollbracht hat. Mogwai werden sich freuen, wenn sie diesem Album eine Chance geben. Freunde der Tindersticks könnten auch Gefallen daran finden („The Trees“). Nicht zu vergessen die von Arab Strap. Großbritannien verpackt in ein grandioses Werk.

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V.A.: Kill Karneval Kill

Ein Album gegen den Teil der Spaßkultur, der wie jedes Jahr am 11. November um 11.11 Uhr Saisoneröffnung feiert. Es heißt in „Kill Karneval Kill Kill“ von Reverend Jürgen Und Igor: „Wenn ich die Karnevalsfaschisten in Reih und Glied stehen sehe, dann muss ich zur Toilette gehen…“. Soll das heißen, Karnevalisten haben mit ihrem gruppenzwanghaften Getue faschistoide Züge, nur weil sie auf Befehl klatschen, lachen und toben? Diesen Gedankengang kann ich nicht nachvollziehen.

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Kylie Minogue: Fever

Was hätten wir ihr nicht für ein tolles Album gewünscht. Hätten! „Fever“ ist wieder nur Durchschnitt, lebt von seinen zwei, drei, vier starken Momenten und plätschert fernab derer im knöcheltiefen Kinderbecken. Ihren Höhepunkt erreicht die Scheibe mit „Can’t Get You Out Of My Head“. Wir reden hier von Genusshöhepunkt in Bezug auf die Musik, nicht auf die Optik bezogen, die uns täglich im Video zu Füssen gelegt wird.

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Shiner: The Egg

Zwischen Emo und Indie pendeln sich Shiner auf ihrem vierten Album ein. Immer mit der nötigen Raffinesse und Verschrobenheit in der Hinterhand, grooven sie sich durch ein angenehm sperriges, aber doch melodiöses Album. Gut zum Nebenbeihören und zum Reinstürzen und Erforschen. wer mit Shiner noch nicht in Berührung gekommen ist, sollte sich „The Egg“ anhören. Faszinierend, spannend und abwechslungsreich ist die Platte allemal.

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Electric Frankenstein: The Buzz Of 1000 Volts!

Victory Records steht nicht für Hardcore und Emo, auch Rock’n’Roll kommt bei dem amerikanischen Label nicht zu kurz. Eines der Aushängeschilder ist Electric Frankenstein. Das neue Album „The Buzz Of 1000 Volts!“ rockt richtig dreckig los. „The Mess“ ist nur der Auftakt eines Feuerwerks. Das Quintett aus New Jersey lässt sich nicht lumpen und brettert in gewohnter Weise drauf los.

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Cadillac: Cure

Es lebe die Rockmusik! In diesem Fall das was allgemein hin als Southern-, Blues- und Stoner Rock bezeichnet wird. Genau in dieser Ecke sind Cadillac anzusiedeln. Sie haben auf dem noch unbekannten Label Music Network voll ins Schwarze getroffen. Sie wollen nicht wissen vom neuen Motto „Quiet Is The New Loud“, ausgegeben von ihren norwegischren Landsmännern Kings Of Convenience.

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Tindersticks: Trouble Every Day

Dem Soundtrack nach zu urteilen, handelt es sich bei „Trouble Every Day“ um einen ruhigen, tief-traurigen Film. Wahrscheinlich geht es um eine ausweglose Beziehungskiste, die tragisch und schockierend endet. Da hätte die Wahl der Musikgestaltung nicht besser fallen können. Tindersticks sind bekannt für ihre musikalische Neigung zur Klassik, ihre schwelgerische Ader, die in Pathos und Tragik zu versinken droht.

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Künstler Treu: My Sketchbook Of Whack

Verdammt, was für ein slickes Zeugs ist da auf meinen Tisch geflattert? Eines der Alben, von denen man denkt: Aha, wird wohl nix Tolles sein, werde ich irgendwann mal in einem Abwasch mit all dem anderen Mist abarbeiten. Von wegen! „My Sketchbook Of Whack“ ist ein groovender Easy Listening-Spaß. Es plätschert, summt, fiept und funkt an allen Ecken und Enden. Hinsetzen, reinkuscheln und wohlfühlen.

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