Bisher hat sie nur über Sex ’n‘ Crime gerappt. Inzwischen wurde Lil‘ Kim von der harten Realität eingeholt. Ein Meineid ihrerseits reichte aus, um die Rapperin nun für circa ein Jahr hinter schwedische Gardinen zu befördern. Vor ihrem Haftantritt setzte sie allerdings alle Hebel in Bewegung, um ihr längst überfälliges Studioalbum fertig zu bekommen.
WeiterlesenAutor: Kai Florian Becker
Louis XIV: The Best Little Secrets Are Kept
Diese Platte könnte der Partykracher der kommenden Monate werden. Man stelle sich vor, Beck hätte mit Jon Spencer von der Blues Explosion ein Album aufgenommen und als Gäste Jack White und angesagte Dancepunk-MusikerInnen eingeladen.
WeiterlesenThe Juliana Theory: Deadbeat Sweetheartbeat
The Juliana Theory haben endlich ihr viertes Studioalbum fertig und es „Deadbeat Sweetheartbeat“ getauft. Laut Bassist Chad Alan gehen die Songs wieder mehr in Richtung des zweiten Albums ‚Emotion Is Dead‘. Was so viel heißt wie: „Die neuen Stücke besitzen eine persönliche Note und kommen etwas düsterer daher als das letzte Album“, so zumindest Alan.
WeiterlesenKate Bush: Aerial
Eins, zwei Jahre Pause, vielleicht auch mal vier, so wie seinerzeit zwischen ‚Hounds Of Love‘ und ‚The Sensual World‘ oder zwischen letztgenanntem und ‚The Red Shoes‘, das war man als Kate Bush-Fan irgendwie gewöhnt. Doch ganze zwölf Jahre mit dem nächsten Studioalbum zu warten, das stellte selbst die Geduld der treuesten Fans auf eine harte Probe.
WeiterlesenCulcha Candela: The Next Generation
„Also ich habe solch einen Sound noch nicht gehört“, erklärt Itchyban, Mitglied von Culcha Candela. Wenn man genauer nachdenkt, so klingen Culcha Candela mit ihrem Mix aus HipHop, Salsa, Ska, Reggae, Dub und Dancehall wirklich einzigartig. Wobei sie betonen, dass die zentralen Elemente die ersten drei genannten Genres sind. Itchyban plädiert daher dafür, die CDs seiner Band in den Plattenläden künftig in dem neuen Musikfach „Culcha Candela“ zu führen. Die Band ist nämlich ihr Sound.
WeiterlesenDenyo: The Denyos
Der Satz ist zu schön, um ihn nicht zu zitieren: „Denyo hat die ‚Minidisco‘ von außen abgeschlossen und ist mit ‚The Denyos‘ in die große Halle umgezogen.“ Das schrieb ein HipHop-Journalist im Infoschreiben, das der Promo-Version dieser CD beilag.
WeiterlesenDeath Cab For Cutie: Plans
„Plans“, das neue Album von Death Cab For Cutie (DCFC), stand schon mal auf dem Veröffentlichungsplan ihrer Plattenfirma, wurde aber wieder von der Liste gestrichen. Das schuf Freiraum für Spekulationen, der Wechsel vom Indie- zum Majorlabel sei nicht ganz glatt verlaufen und die neue Vertragssituation erweise sich als unerwartet schwierig.
WeiterlesenDeath From Above 1979: You’re A Woman, I’m A Machine
Meine sehr verehrten Damen und Herren, bereit für den nächsten Hype? Der Trubel um Maximo Park ist noch nicht vorüber, da steht schon das nächste große Ding auf der Matte: Death From Above 1979.
WeiterlesenDeftones: B-Sides And Rarities
Bis es ein neues Studioalbum von Deftones geben wird, das kann wohl noch etwas dauern. Derweil kann sich der geneigte Fan der Band um Chino Moreno an dieser Raritäten-Sammlung erfreuen. Wer nicht unbedingt ein Die Hard-Fan ist und jede Single oder jeden Soundtrack- und Sampler-Beitrag des Quintetts zusammengetragen hat, der kann sich mit ‚B-Sides And Rarities‘ viel Geld und Mühe ersparen.
WeiterlesendEUS: Pocket Revolution
Sie sind Belgiens wohl beste Band und haben das kleine Nachbarland Deutschlands durch Songs wie „Suds & Soda“, „Little Arithmetics“ und „Sister Dew“ auf die internationale Poplandkarte gebracht. Nach einigen vielen Jahren Abstinenz kehren dEUS Heuer zurück. Im Gepäck haben sie ‚Pocket Revolution‘.
WeiterlesenHatesphere: The Sickness Within
Da hört man doch schon gleich die Schule des guten alten Thrash Metal heraus. Nicht ganz wie in den Früh-Neunzigern in San Franciscos Bay Area (siehe Violence, Forbidden oder Murdercar), aber doch sehr stiltreu wird hier Thrash Metal feilgeboten.
WeiterlesenFrank Popp Ensemble: Touch And Go
„Schon wieder Frank Popp?“, mögen manche denken. Doch nur weil uns nach wie vor der Überhit „Hip Teens…“ in den Ohren steckt, heißt das nicht, dass nicht eine kleine Ewigkeit seit dem letzten Frank Popp-Studioalbum vergangen ist. Immerhin ist besagter Hit aus dem Jahre 2001. Auch wenn das manch einer kaum glauben mag. Stilistisch knüpft Frank Popp mit seinem Ensemble genau dort an, wo er aufgehört hatte: beim Big Band-Beat-Hippness-Sound.
WeiterlesenGrandaddy: Excerpts From The Diary Of Todd Zilla
Oh Schreck, oh Schreck, der Bart ist weg. Grandaddy-Kopf Jason Lytle hat sich tatsächlich seines flauschigen Einsiedler-Erkennungszeichen entledigt. Ob da eine Sinnkrise dahintersteckt? Diese Frage wird nur Lytle beantworten können.
WeiterlesenTiger Lou: The Loyal
Erst tourte er mit seinem letzten Album im Gepäck quer durch Europa. Aber kaum zurückgekehrt in seine skandinavische Heimat ging er mir Produzent Rolf Klinth in dessen Studio und begann mit der Arbeit am ‚Is My Head Still On?‘-Nachfolger ‚The Loyal‘. Nur bei drei Songs spielte er nicht Schlagzeug und nur bei einem Song waren zwei Gast-Gitarristen zugegen. Alles andere hat Tiger Lou alias Rasmus Kellermann selbst eingespielt.
WeiterlesenIll Nino: One Nation Underground
Respekt! Der Spagat zwischen Nu Metal, Metaledge und Thrash Metal ist Ill Nino gelungen. Das ständige Wechseln zwischen aggressivem Brüllen und melodischem Gesang ist ein großes Plus.
WeiterlesenNashville Pussy: Get Some!
Albumtitel wie ‚Let Them Eat Pussy‘, ‚High As Hell‘ oder ‚Say Something Nasty‘ sagen eigentlich bereits alles. Der Titel des neuen Werks lautet ‚Get Some!‘ und ist auf den ersten Blick unfassbar züchtig.
WeiterlesenThrice: Vheissu
Im Hardcore- und Punk-Bereich erschienen in den letzten Monaten nicht viele Alben, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Thrice haben kurz vor Jahresende aber noch ein Album vorgelegt, das Erwähnung finden sollte.
WeiterlesenSigur Rós: Takk
Schon mit ihrer aller ersten Veröffentlichung außerhalb ihres Heimatlandes, versetzten Sigur Rós die Fachwelt in Verzückung. Die 1999 auf dem experimentellen Electro-Label veröffentlichte 12-Inch „Svefn-G-Englar“ wurde vom britischen Fachblatt New Musical Express (NME) in allerhöchsten Tönen gelobt. Und nicht nur dort. Die E-Gitarre mit einem Geigenbogen zu spielen, das war (und ist) etwas Besonderes. Zumal mit dieser unorthodoxen Technik Klänge erzeugt werden, deren Schönheit kaum in Worte zu fassen ist.
WeiterlesenRoll Deep: In At The Deep End
Man hätte einen Test machen können: Der Proband hätte die Augen schließen und einen Kopfhörer aufsetzen sollen. Man hätte auf den Startknopf des angeschlossenen CD-Players gedrückt und ‚In At The Deep End‘ von Roll Deep wäre gestartet. Sobald sich der Proband sicher gewesen wäre, aus welchem Land die zu hörende HipHop-Posse stamme, hätte er den Arm heben sollen. Es hätte wahrscheinlich nicht einmal einen Song lang gedauert. Großbritannien natürlich.
WeiterlesenThe Magic Numbers: The Magic Numbers
An dem Tag als diese Zeilen niedergeschrieben wurden, erschien in Großbritannien eine neue Ausgabe des „New Musical Express“. Auf dem Cover: The Magic Numbers. Darunter der Titel der Geschichte: „How The Magic Numbers brought the smile back to music“. Wahrlich, lachen und schmunzeln kann man, wenn man die Musik der vier Londoner hört. Sie machen aber keine alberne Musik. Sondern Musik fürs Herz und die gute Laune. Eine Mischung aus 70er Jahre-Rock, Southern Rock und Folk.
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