Die Panzer auf dem Cover zerbröseln am Rand in kleine Frames und sehen aus, als seien sie gerade einem Computerspiel entflohen. Und tatsächlich, „Stopper“, das Hörspiel, blubbert und groovt, Pexiq haben ganze Arbeit geleistet, nur die HipHopper von Das Department stören den Flow, und das soll auch so. Wer denkt, Beats, Grooves und Samples zeichneten ein Hörspiel als besonders innovativ aus, der irrt. Das Hörspiel ist naturgemäß und von jeher die Keimzelle moderner, experimenteller Hörkunst. Worte und Klänge greifen dort seit Jahrzehnten ineinander, müssen gemeinsam Berge versetzen, um dem Hörer die Bilder ins Hirn zu zaubern, nur interessieren tut es die Wenigsten. Die Hörspiel-Gemeinde mag größer sein, als vermutet, dem Volk aber gilt sie als Randgruppe.
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