Der Spreeblick backt einen WM-Kuchen (mit ausführlicher Bastelanleitung).
Prospektives 2

Die gute Nachricht: Bald gibt es neue Krimis. Und die schlechte: Sie sind noch nicht da. Aber Vorfreude ist der erste Schritt zum Lesespaß und deshalb hier die zweite Folge eines genüßlichen Streifzugs durch die Prospekte führender deutscher Krimiverlage, den Spätsommer und den Herbst 2006 betreffend.
WeiterlesenRobbie Watts
Der australische Gitarrist stirbt überraschend kurz nach einem Auftritt seiner Band in Bendigo.
Robbie „Rocket“ Watts war seit 1990 Mitglied der Cosmic Psychos, die von diversen Grunge-Bands (wie Pearl Jam oder Mudhoney) als großer Einfluß genannt werden.
Na sowas!
Nichtsahnend surfe ich so vor mich hin…komme auf eine Krimiseite namens „kaliber .38″…Wörtche, Wörtche, der Name sagt mir jetzt nichts, aber mal gucken…und was finde ich? Eine brillante, euphorische, mit sämtlicher Weisheit des Okkzidents gespickte Besprechung von →„Schwarzwaldau“! Da ist der Tag doch schon gelaufen! Und am Montag wird es der aus dem Urlaub zurückgekehrte Hauptalligator auch noch vermelden! Bin mir sicher! Sollte mal nicht…
Im stillen Gedenken
Das elfte Gebot:
D U – S O L L S T – N I C H T – L Ä R M E N !
Robert Gernhardt (1937 – 2006)
Robert Gernhardt
Der Lyriker, Cartoonist, Maler, Drehbuchschreiber und Kritiker stirbt 68jährig in Frankfurt.
Alligatorkostüm ausziehen! Letzter Tag!

Am Montag hat das Drama ein Ende. Braungebrannt, ermüdet von Wein, Weib und Fußballgesang entern die Original-Alligatoren ihre Büros und machen sich fluchend an die Arbeit. Mallorca war so schön! Der Sangria so billig! Und die Eimer, in denen er serviert wurde, größer als die, in den man ihn erbrach. Jetzt: Zurück. Deutschland ist ausgeschieden, Argentinien lacht.
WeiterlesenAus dem Archiv
Für heute habe ich eigentlich nichts. Die Hitze, die Schwüle. Die über-, ja unmenschliche Arbeit als Ersatzalligator. Aber ohne Beitrag (die Ersatzalligatorenschaft jetzt mal ausgenommen)? Das halten doch die Leser nicht aus! Denen wird was fehlen! Wohldenn. Vorgestern zufällig auf meiner Festplatte gefunden: ein Prolog des geplanten Essays „Was ist Krimi. Eine Begriffszertrümmerung“. Ohne Fragezeichen, darauf lege ich wert. Ist ein wenig ins Abseits gerückt, das Projekt, aber noch nicht aus den Augen verloren. DIESEN Prolog werde ich wahrscheinlich nicht verwenden oder wenn doch, dann überarbeitet. Ich drucke ihn mal nachfolgend ab. Ellenlanges Teil, fast vier Din A 4 – Seiten. Das reicht übers Wochenende.
WeiterlesenWoven Hand: Mosaic
Der Attributespeicher für David Eugene Edwards ist leer. ‚Apokalyptisch‘ hatten wir schon, ‚düster‘ sowieso und der ’spirituelle Wanderprediger‘ hat sich auch abgenutzt. Dabei kann Edwards wie kein anderer ‚Hallelujah‘ singen.
WeiterlesenDas Grauen
Mit erstaunlicher Leichtigkeit trippelte er auf der aus amerikanischen Musicals geliehenen Showtreppe, parodierte zwischen Hans Moser und Boris Becker alles mit gleicher Nonchalance, spielte selbstverständlich auch Charleys Tante und überzeugte (wie die Theaterkritiker sagen) als Graf Bobby: einschichtig, großäugig, mit Resten vergangener Größe. Das war das gute alte Österreich, ein bisschen debil, aber gnadenlos exportfähig, wenn auch nur bis an die Westgrenze des Altreichs.
Seichtmeister Dieter Bohlen und selbst Dieter Thomas Heck verzwergen vor Peter Alexander, der die Zuschauer zu Beginn der siebziger Jahre massenhaft vor den Fernseher saugte.
Willi Winkler in der Süddeutschen über Peter Alexander, der heute 80 Jahre alt wird: → Es schnurrdiburtt
Wörtches Kriminaluhr
bleibt heute im Jahr 1856 stehen. Und mit Arno Schmidt in einem Atemzug sprich Satz genannt zu werden, das hat was:
WeiterlesenWörtches Kritik der reinen Tütensuppe
Gestern taten wir kund, Ludger Menke krittele am →„Krimi-Spezial“ der österreichischen Zeitschrift Buchkultur herum. Verschwiegen indes, dass just in jenem Krimi-Spezial wenigstens ein lesenswerter Artikel zu finden ist. Und den kann man jetzt nachlesen. →„Designermorde“ von Thomas Wörtche, auf der digitalen Werkbank des Autors bei „kaliber .38“.
WeiterlesenTatata-ta-tata- ein Atlas wird gemacht –
– es geht voran! Nicht nur mit der deutschen Wirtschaft. Dem Konsum (Fähnchen). Auch die Arbeitslosen werden immer weniger, wahrscheinlich weil sie sogar zu faul zum Arbeitslossein sind. Auch Hinternet unterstützt diesen Trend und hat nun seinem Dauerpraktikanten, Herrn Dr. med. Wilfried Erdwedel, eine Festanstellung spendiert.
WeiterlesenBlendend
… und dass Ulrich Noller in der „Stadtrevue Köln“ mal wieder sein →„Schwarzlicht“ aufblendet und die neuen Krimis von Irene Rodrian („Eisiges Schweigen“) und P.J. Tracy („Mortifer“) der Dunkelheit entreißt, sei natürlich nicht verschwiegen.
Die Wahrheit über so manches

Da sage noch mal einer, aus Wiesbaden könne nichts Gutes kommen. Oder Krimis hätten nichts in Lehrbüchern verloren und Lehrer könnten keine Krimis schreiben. Oder im Kloster ginge kein Punk ab. Oder Lübeck liege am Krimiarsch der Welt. Vorurteile! Nachstehend zu entkräften.
WeiterlesenTony Hillerman: Der Skelett-Mann
Vor Jahren habe ich einen der geschätzten „Ethno-Krimis“ von Tony Hillerman gelesen. Und wenig später wieder vergessen. Er war weder schlecht noch so gut, dass er Lust auf mehr gemacht hätte. Seitdem beobachte ich die allgemeine Wertschätzung, die Hillerman genießt, mit Misstrauen – auch mir gegenüber, denn vielleicht habe ich damals den falschen Roman gelesen, einen missglückten eben. Da hilft nur eins: Noch einen lesen.
WeiterlesenGodsmack: IV
„IV“ ist Kraftfutter für den musikalischen Hirntod. Sully Erna und seine Band sind das Gegenteil von Math-Rock und zelebrieren ihr Macho-Gehabe mit Stolz. Die elf neuen Songs sind das optimale Innenfutter für die dicke Hose und kochen die Zutaten der ersten beiden Alben nochmal auf.
WeiterlesenSaves The Day: Sound The Alarm
Achtung, letzter Aufruf: Die Schublade für Bands, die klingen wie My Chemical Matchbook Romance wird demnächst wegen Überfüllung für immer geschlossen. Saves The Day nutzen ihre Erfahrung und rutschen mit ihrem neuen Album noch elegant durch die Kontrolle.
WeiterlesenPolitsammelbildchen 1
Walter wünschte sich letzte Woche:
Bild: Stoiber beim Zurechthacken von Holzscheiten
Text: Stoiber für härtere Strafen gegen Gotteslästerer.
Irgendwie kam ich dann nicht zum Zeichnen – Handwerker vor dem Haus, das Wetter, meine älteste Tochter wollte ihre Geburtstagsparty mit Bier, Musik und Übernachten… egal, Stoiber ist inzwischen bestimmt schon dabei die Scheite zu stapeln. Allé hopp!

So besser?
„Astrid Paprotta hält Ina Henkel auf der Schaukel der Gefühle auf dem Spielplatz des Lebens poetisch in der Schwebe.“
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