Die Predigerin

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Zunächst sind Personen in Romanen nichts weiter als Namen, flüchtige Umrisse und Platzhalter für dramaturgische Entwicklungen. Je weiter wir bei der Lektüre vorankommen, desto lebendiger sollen die Personen und ihre Beziehungen untereinander werden. Eine große Aufgabe also für die AutorInnen. Leider wird sie speziell in Krimis nicht immer ernst genommen.

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Riverside: Voices In My Head

In den Kritiken zu Riversides aktuellem Longplayer „Second Life Syndrome“ schwang fast immer ein Hauch von Verwunderung mit. Wie kann es sein, dass eine nahezu unbekannte Band aus Polen scheinbar mühelos alles in den Schatten stellt, was im Prog-Rock Rang und Namen hat? „Voices In My Head“ ist die Wiederveröffentlichung einer EP von 2004, jetzt angereichert mit drei Livetracks und dem Video zu „Acronym Love“.

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Grimms Märchen

Was mussten die armen Grimms Märchen nicht schon alles mitmachen?! Das Schlimmste waren wohl ihre Übersetzungen in „total krasse“ Jugendsprech. Oder die Verfilmungen mit Otto und jüngst den Comedynasen eines Privatsenders… Nun gut, als Bilderbücher gibt´s es sie auch zuhauf. Und das, obwohl Märchen doch traditionelles Erzählgut sind. Also was für die Ohren.

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Schmierblatt für 14

Betrifft Krimiporträts. Also nur für 14 Leute relevant. Ein Ideenstrang, den ich jetzt mal rasch skizziert hab, bevor er weg ist. Muss noch ausgearbeitet werden. Vernünftig formuliert. Wer will, kann sich aber schon mal anschauen, wie die Richtung sein wird. Aber nur die 14 Vorbesteller bitte! Alle anderen – →subskribieren oder Leine ziehen! Ich kontrollier das!

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Sie bloggt auch

Neukrimiautorin Bauer. →Hier. Zitat: „Ich bin echt total gespannt. Wenn die Buchhändler jetzt nicht aufwachen, weiß ich ja auch nicht.“ Bezieht sich auf das Erscheinen untengenannten Artikels, in dem es u.a. heißt: „Mit ihrem ersten Krimi hat sich die Autorin jetzt schon eine große Fangemeinde erschlossen.“ Ja, ja, so ist das. Da gehen die Bücher weg wie die Semmeln, aber die Buchhändler merkens nicht, weil sie schlafen.

Großprojekt

Man ist einfach zu blöd. Das hat man ein schönes Projekt mit alten Krimis und sucht Sponsoren, die vielleicht gnädigerweise 250 Eier rausrücken und dafür sogar noch eine ganze Buchseite geschenkt bekommen. Und was passiert? Goa nix. Andere sind da schlauer.

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Gary Phillips: The Perpetrators

Die Aufgabe: Lina Guzman, eine Drogenkönigin von Tijuana, Mexiko nach Sacramento, Kalifornien zum Gespräch mit dem Staatsanwalt bringen. Das Problem: Samson Twelvetrees, der Konkurrent Lina Guzmans, will sie tot. Er ist bereit, alles einzusetzen was er hat, um die Ankunft in Sacramento zu verhindern, denn Lina Guzman hat einen Deal mit dem Staatsanwalt und will auspacken. Der Durchführende: Marley, ehemaliges Mitglied eine Spezialeinheit der Armee, ressourcenreich, kaltschnäuzig im Kampf und moralisch integer im Leben.

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Schweinische Kanadier

Seit über einer Woche habe ich dieses Bild vor Augen. Jedesmal, wenn ich auf →Ludgers Seite nachschaue, ob der Meister wieder aktiv gewesen ist. Dieses Bild…jetzt ist der Groschen gefallen. Was angeblich der → „Arthur Ellis Award“ ist und „Dancing Man“ genannt wird, ist in Wirklichkeit – na… EINE ABBILDUNG AUS DEM KAMASUTRA oder einem ähnlichen Schweinewerk! Da sage noch einer, im kalten Kanada müsse man zum heißen Sex erst kräftig den Ofen anheizen…

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Literatur jetzt auch fiktiv!

Geschichtenerfinderin und Handlungsausdenkerin →Astrid P. ist schockiert. → Jana Hensel disst ZEIT-online Kathrin Passig, diesjährige Blut/Schweiß/Tränen-Gewinnerin beim Klagenfurter Hochleistungsdichteln. Na, meinetwegen. Mir hat gestern das fünfsekündige Anschauen von Frau Jurorin Dingsda (jetzt hab ich wirklich Ihren Namen…ah, Radisch heißt se!) genügt, deren Mimik man die ganze Schwere ihres Daseins ansah. Aber Jana Hensels Begründung der Passigschen Nichtwürdigkeit ist schon komisch:

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Traurige Nachricht

„James McClure, the author and journalist, who has died of a respiratory illness aged 66, is best known for the much-garlanded Kramer and Zondi detective novels that subtly brought the reality of apartheid-era South Africa to an international audience.“

Also halten wir fest: Der südafrikanische Krimiautor James McClure, am 9. Oktober 1939 in Johannesburg geboren, erlag am 17. Juni 2006 einem Herzleiden. Deutsche Übersetzungen seiner Bücher erschienen bis etwa Mitte der neunziger Jahre, zuletzt bei Rowohlt. Sie sind zur Zeit nur antiquarisch erhältlich. Näheres →hier.