Die deutsche Schauspielerin stirbt 64jährig.
WeiterlesenAFI: Decemberunderground
AFI bewegen sich seit Jahren in einem hochexplosiven Grenzstreifen, eingezäunt mit Stacheldrähten aus Kitsch und Klischee. Dabei durchschreitet die Band dieses Minenfeld ohne nennenswerte Verletzungen. Ein bisschen Grufti, ein bisschen Emo und ganz viel Pop ist „Decemberunderground“ perfektes Futter für den schnellen Hunger zwischendurch.
WeiterlesenCommunicaution: This Monkey Is An Artist
Schrammel, schrammel, ein Mann und seine Gitarre. Man kann es drehen und wenden wie man will – „This Monkey Is An Artist“ ist eine dieser typischen Platten, wenn sich harte Jungs eine Gitarre schnappen und ein paar Songs ‚by the way‘ einspielen.
Weiterlesen„Subotins Erbe“
Und wieder neues Lesefutter in der Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts: „Subotins Erbe. Kriminalroman aus der russischen Gesellschaft“ der Freifrau Gabriele von Schlippenbach (1847-1911), die auch als „Herbert Ribulet“ zur Feder griff. Der Krimi aus dem Jahre 1905 ist als →Faksimile im PDF-Format les- und ladbar.
Cover fertig, Buch folgt
„Mal mal so ne alte Postkutsche in einer stimmungsvollen, tiefblauen Nacht, Diplomkünstler!“ Der legt zwei Sekunden lang die Stirn in Falten und dann los. Danach basteln wir die Druckvorlage. Hier ist sie. Und noch ein paar mehr Informationen über den 2006er Band der „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“.
WeiterlesenLeonardo Padura: Adiós Hemingway
Die Literatur, stellt Mario Conde am Ende fest, sei eine einzige große Lüge. Die Literatur ist aber auch die Wirklichkeit. Und die Wirklichkeit Literatur. Was die Sache mit der Lüge relativiert. Wenn nämlich alles Lüge ist, dann auch die Wahrheit, und wenn alles wahr sein kann, dann die Lüge allemal auch. Mario Conde weiß das, weil sein Schöpfer Leonardo Padura es weiß. Und mit „Adiós Hemingway“ einen wunderbaren kleinen Roman darüber geschrieben hat.
WeiterlesenFloyd Dixon
Der US-amerikanische Bluessänger stirbt 77jährig im kalifornischen Orange.
WeiterlesenTony Ogden
Der britische Sänger bei World of Twist stirbt 44jährig in Bramhall.
Ian Rankin: Die Sünden der Väter
Goldmanns abenteuerliche Übersetzungs- und Veröffentlichungspolitik würde ich mir gerne mal erklären lassen. Aber wahrscheinlich gibt’s da nichts zu erklären, denn die Beliebigkeit, in der die John Rebus Romane durcheinander gewürfelt werden, kann eigentlich keinem Plan folgen – hoffe ich zumindest. Denn wenn dem doch so wäre hieße es ja, dass Menschen existieren, die absolut kein Interesse am Inhalt ihrer Arbeit haben. Und das gibt es doch nicht. Nicht heute, nicht in Deutschland. Naja, immerhin verkürzen sich die Abstände vom Erscheinen des Originals zur Übersetzung. Waren es bei „Knots & Crosses“ – „Verborgene Muster“ noch 12 Jahre, ist der Abstand mit dem vorliegenden Roman auf die Hälfte geschrumpft. Und es ist endlich der Roman, in dem Samantha Rebus Unfall, der zu ihrer (vorübergehenden) Lähmung führt, einen wichtigen Handlungsstrang einnimmt. So zeigt „Die Sünden der Väter“ wie wichtig eine chronologische Veröffentlichung ist. Gerade unter markttechnischen Gesichtspunkten, was den ein oder anderen unbelesenen Schlipsträger ja tangieren dürfte.
WeiterlesenKrimi! Ja! Buch!
Nachdem Ludger schon mit finsteren Andeutungen („…da tut sich was im Hintergrund…Krimijahrbuch…“) um sich geworfen hat, hier nun aus erster Hand die ersten hard facts. Jawoll. Es wird ein Krimijahrbuch 2007 geben. So jedenfalls sieht es aus.
WeiterlesenGeorge Pelecanos: Drama City
Dieses ist die erste Besprechung eines der diesjährigen Kandidaten für den Edgar, Kategorie „Bestes Buch“.
WeiterlesenJahrhundertsommer 2006

Lokaler Fehler auf überhitzter No-Name-Speicherkarte.
The Delgados: The Complete BBC Peel Sessions
The Delgados sind für mich eine Band, von der jeder schonmal gehört hat, aber kaum jemand einen Song oder ein Album benennen kann. Dass das schottische Quartett mehr als hörenswert ist, beweist die üppige Compilation „The Complete BBC Peel Sessions“, die auf zwei CDs mit insgesamt 29 Songs die Band in den unterschiedlichsten Facetten zeigt.
WeiterlesenWarped Tour ’06
Alle Jahre wieder tingelt die Warped Tour durch Amerika und beglückt den geneigten Hörer mit frischem Punk-Nachschub.
WeiterlesenShadows Fall: Fallout From The War
„Fallout From The War“ ritzt jedem, der es hören will, nachdrücklich in die Schädeldecke, warum Shadows Fall zu den Aushängeschildern des neuen Heavy Metals zählen.
WeiterlesenDie Aufreger der Woche
Heute bin ich den ganzen Tag unterwegs. Ein elektronisches Pflanztagebuch muss weiterentwickelt werden. In Wiesbaden, bei „bildungsbenachteiligten Jugendlichen“, die auch schon „bildungsfern“ oder, sehr schön, „bildungsresistent“ heißen können, wenn es irgendeinem Sozialpädagogen so gefällt. Aber das nur nebenbei. Heißt nämlich: Heute steht hier nichts krimimäßig Substantielles, und wer jetzt auftrumpft, das tue es hier eh selten, dem präsentiere ich, zum Aufheizen, noch ein paar Aufreger der Woche.
WeiterlesenBobby Paterson
Der schottische Love and Money-Bassist stirbt 50jährig in Glasgow.
Ludgers Schreibbloggade beendet
Angeblich musste er viel arbeiten. Angeblich „läuft da was im Hintergrund mit dem Krimijahrbuch“. Wahrscheinlicher: Zuerst WM geguckt, dann 14 Tage Sonne satt auf den Seychellen. Nun denn: →Ludger Menke bloggt wieder. Unter anderem über den Was-hast-Duden-da? – Rezensionsexemplare bekommt er auch noch, die Verlage scheinen Geld im Überfluss zu haben. Jetzt warten wir auf die erste Post-Bloggade-Rezension.
Alphatier
Gerade nutze ich eine ruhige Minute und blättere durch die Süddeutsche von gestern und sehe, dass man auf der „Wissen“-Seite für eine Rezension eines Buches von Harald Fritzsch über die sog. Naturkonstanten (→ „Das absolut Unveränderliche. Die letzten Rätsel der Physik“) mit → Theodor W. Hänsch einen veritablen Nobelpreisträger gewinnen konnte. Über die Feinstrukturkonstante liest man da u.a.:
Die Konstante ist eine dimensionslose Zahl, genannt Alpha, und 1/Alpha ist etwa 137.
So weit, so richtig, aber das dicke Ende kommt noch:
„Da Alpha relativ klein ist, etwa 0,07, (…)“

Wahrscheinlich hat der Korrektor nicht aufgepasst oder es gibt ihn gar nicht und es handelt sich einfach um einen der beliebten kleinen SZ-Fehlern. Wenn aber nicht, dann muß man sich um den Wissenschaftsstandort Deutschland ernsthafte Gedanken machen.
P.S.: Wer´s mit Mathe nicht so hat, kann natürlich einfach bei Google nachschauen…
Klick und ab in’s Netz
Ab und an schaue ich ja mal im Hinter-Net!-Weblog vorbei. Auch wenn es sehr heiß ist und der Bauernsalat dampfend auf dem Tisch steht. Und was die Diskussion zum Thema Digicam angeht… Also, ich frag da immer den erstbesten UMTS-Nutzer. Der macht ein Foto und läd es mir auch gleich ins Netz. Ab, fertig.

Und jetzt guten Appetit!
