Der US-amerikanische Jack-Russell-Terrier stirbt 16jährig an Altersschwäche.
WeiterlesenFußballsammelbildchen 13

Es war ein Tor!
Noch einmal gratis: alte Krimis.
So, ich hab jetzt das Vorwort für die Broschüre mit den Leseproben der Stücke fertig, die im Jahresband 2006 der „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“ abgedruckt sein werden. Das Heftchen gibt es kostenlos und unverbindlich, hier. Und jetzt das Vorwort:
WeiterlesenFauser bei Penzel
Weiterlesen„Fausers erster großer Prosatext, »Der Schneemann«, wird verfilmt, über 200.000 Mal verkauft, ins Englische und Französische übersetzt. Im Leben des Dichters ist es der dritte große Wendepunkt – so wie der Entzug, die Brando-Bio. Auf der Überholspur des Lebens rast er weiter, wieder mit mehr Journalismus, Kolumnen für Tip. 1984 das autobiografische »Rohstoff«, dann der City-Thriller »Das Schlangenmaul«, als Redakteur bei TransAtlantik, der von Charles Dickens inspirierte Fortsetzungskrimi »Kant«.“
Ein Alligator reimt zusammen
In Klagenfurt am Wörthersee
tut wieder man den Wörtern weh.
So manch Gedanke wird gestemmt,
der Kritikaster ungehemmt
schütts Hirn über die Wörter aus.
Da such ich lieber Mörder raus.
Was über jene man geschrieben,
die fleißig Krimischreiben üben.
Hier, liebe NärrInnen aus Kärnten,
die ersten Stück, die ich tat ernten.
Catherine Gildiner: Verführung
Es sind nicht die Schlechtesten, die Sigmunds Freuds Psychoanalyse für das Erklärwerk eines phantasiebegabten und durchaus cleveren Ermittlers halten, der den Fährten im kriminellen Alltag der Psyche folgte und am Ende die Übeltäter vermittels Interpretation dingfest machte. Man muss nicht so weit gehen wie Vladimir Nabokov, der Freud einen Kurpfuscher nannte. Aber man kann darauf verweisen, dass Freud vielleicht doch eher ein Fall für die Literaturwissenschaft wäre und, im Gegenzug, ein ganzer Stapel Bücher der letzten 200 Jahre stattdessen ein Fall für die Psychologie, da dort „Wahrheiten über die Psyche“ besser erhellt, jedoch kaum „erklärt“ werden. Nun denn: Jetzt ist Freud, der Ermittler, selbst Gegenstand einer Ermittlung geworden, in Catherine Gildiners „Verführung. Ein Freud-Krimi“.
WeiterlesenEin Fall für die Niedlichkeits-Polizei
Oliver Fuchs und Karl Bruckmaier in der Süddeutschen über aktuelle CDs zum Thema Fußball & WM: → Auf Ballhöhe.
Kurzgefasst: Brasilianer kommen gut weg, Deutsche nicht. Na so was.
22.6.2006
Spruch des Tages:
„Auszeichnungen sind wie Hämorrhoiden – früher oder später kriegt sie jedes Arschloch“
(Billy Wilder, sechsfach oscarprämierter Regisseur – der heute 100 Jahre alt geworden wäre)
Menschen – Orte – Kriminalität
… so lautet der Titel einer Serie von Pieke Biermann für RBBinfoRADIO 93,1, alle 4 Wochen sonnabends, erstmals am 24.6. um 11 Uhr 45. Der Mensch: Wolfgang Eichner. Der Ort: Nikolai-Friedhof. Die Kriminalität: reichlich.
WeiterlesenThe Automatic: Not Accepted Anywhere
Geht doch: Wer bis dato geglaubt hatte, erfrischenden Dancepunk bekäme drei Generationen nach Radio 4, Bloc Party und The Rapture kein Nachfahre mehr gebacken, der liegt vollkommen falsch. Zumindest The Automatic haben das Kunststück vollbracht, auf ‚Not Anywhere Accepted‘ Songs zu packen, bei denen man gleich ganz hibbelig wird.
WeiterlesenAlte Krimis – die Bibliografie
Wer alte Krimis lesen möchte, ist nicht zwangsläufig auf die Originale oder die sauteuren Neuausgaben der „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“ angewiesen, mit denen sich der Herausgeber seinen Lebensabend zu finanzieren gedenkt. Seit 1945 wurden und werden Neuauflagen einzelner Werke oder Sammelveröffentlichungen veranstaltet. Es wird Zeit, das Zeug zu listen. Die erste Liste mit ca. 30 Titeln ist nun →hier einzusehen. Work in progress. Wer etwas beizutragen hat, der trage bei.
Wortspielhölle
Hatten wir nicht schon mal verschiedene Graphiken zur Wortspielhölle im Umlauf? Hier ein besonders garstiges Exemplar.

Ludgers Gästin
Soloblogger Ludger Menke macht eine Ausnahme und lässt Bärbel Reinke von der kanadischen Krimizeitschrift →„Alibis“ über einen Gewinnertitel der diesjährigen Arthur Ellis Awards schreiben. Genauer: Gérard Galarneaus → „Motel Riviera“, angeblich bester französischsprachiger Titel. Madame Reinke n’est pas amusée…
Neues von heute
Patzer und kein Ende. Der Bursche befindet sich voll auf dem Psychoanneliese-Trip und hat auch Jean-Pierre Gattégnos → „Schnee auf den Gräbern“ besprochen.
Weiterlesen„Der Roman liest sich sehr locker, ist in seinen Verästelungen und Verirrungen des armen Analytikers, dem niemand helfen kann, witzig und leicht geschrieben, bietet ständig Überraschungen, ist gut beobachtet.“
Alte Krimis umsonst
Da ichs just vorbereite, auch hier das Angebot: Ende Juli gibt es eine kleine Broschüre mit Leseproben aus dem Jahresband 2006 der „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“ und weiteren Informationen. Kostenlos und unverbindlich. Einfach eine Mail schicken, Lieferadresse nicht vergessen.
Axels Tipps 24. Juni – 7. Juli 2006

→ Hier findet man üblicherweise Axel Bußmers TV-Krimi – Tipps. Bei den Alligatoren. Und die sind…richtig: ausgeflogen sozusagen. Folglich: Was der Flimmerkasten vom 24. Juni bis zum 7. Juli 2006 so hergibt, lässt sich ausnahmsweise → hier im pdf-Format einsehen, runterladen, ausdrucken, rahmen. Leider ohne die schönen Bildchen, die sind in Alfreds Giftschrank und der mitsamt seinem Herrn und Meister all-inklusive am Ballermann. Aber lesen kann man wenigstens.
Patzer und andere Kritiken
Das Julischaffen von „literaturkritik.de“ ist erfreulicherweise recht krimihaltig. Auch Georg „Herr“ Patzer hat einiges beigesteuert, seine euphorischen „Krimijahrbuch 2006“- und „Schwarzwaldau“-Kritiken etwa, die ja →schon angezeigt wurden. Aber was hat Georg „Drei Rezensionen vor dem Frühstück“ Patzer sonst noch zu bieten? Der Mann, bei dessen Ansichtigwerden Arno Schmidt immer die Straßenseite wechselte?
WeiterlesenProspektives 1

Die gute Nachricht: Bald gibt es neue Krimis. Und die schlechte: Sie sind noch nicht da. Aber Vorfreude ist der erste Schritt zum Lesespaß und deshalb hier die erste Folge eines genüßlichen Streifzugs durch die Prospekte führender deutscher Krimiverlage, den Spätsommer und den Herbst 2006 betreffend.
WeiterlesenLive: Matt Costa
Köln, Prime Club, 7.6.2006.
Eigentlich hätte der lange laue Vorsommerabend all diese Jungs und Mädels mit den Skater-Schuhen, T-Shirts mit Aufdruck „West Shore“ und kleinen Holzsurfbords um den Hals zu einer Grillparty oder zumindest in den Biergarten gelockt, wäre da nicht das Matt Costa Konzert im Prime Club gewesen.
In der Schlange vorm Club wird noch in Ruhe ein Joint geraucht, bevor die Sonnenbrillen in den Taschen oder in den Haaren verschwinden und das schummerig-dunkle Saal-Licht uns alle umhüllt. Auf den Auftritt muss ich noch zwei angenehme Bierlängen warten. Der Raum ist voll als der nette Junge von nebenan die Bühne betritt…
Gaaanz schnell noch
Walter Delabar über →David Peace, „1977“. Sein Fazit: „Das Ganze kommt dabei nicht als billiger handwerklicher Erzähltrick daher: Schneid‘ ich hier mal meinen Dialog ab, spring‘ woanders hin und komme erst später wieder. Nein, Peace bleibt über die gesamten fast vierhundert Seiten gleichermaßen schnell, attraktiv und erzählerisch auf hohem Niveau.“
Und ab vor die Glotze.
Äh…Dank an JL