Großprojekt

Man ist einfach zu blöd. Das hat man ein schönes Projekt mit alten Krimis und sucht Sponsoren, die vielleicht gnädigerweise 250 Eier rausrücken und dafür sogar noch eine ganze Buchseite geschenkt bekommen. Und was passiert? Goa nix. Andere sind da schlauer.

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Gary Phillips: The Perpetrators

Die Aufgabe: Lina Guzman, eine Drogenkönigin von Tijuana, Mexiko nach Sacramento, Kalifornien zum Gespräch mit dem Staatsanwalt bringen. Das Problem: Samson Twelvetrees, der Konkurrent Lina Guzmans, will sie tot. Er ist bereit, alles einzusetzen was er hat, um die Ankunft in Sacramento zu verhindern, denn Lina Guzman hat einen Deal mit dem Staatsanwalt und will auspacken. Der Durchführende: Marley, ehemaliges Mitglied eine Spezialeinheit der Armee, ressourcenreich, kaltschnäuzig im Kampf und moralisch integer im Leben.

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Schweinische Kanadier

Seit über einer Woche habe ich dieses Bild vor Augen. Jedesmal, wenn ich auf →Ludgers Seite nachschaue, ob der Meister wieder aktiv gewesen ist. Dieses Bild…jetzt ist der Groschen gefallen. Was angeblich der → „Arthur Ellis Award“ ist und „Dancing Man“ genannt wird, ist in Wirklichkeit – na… EINE ABBILDUNG AUS DEM KAMASUTRA oder einem ähnlichen Schweinewerk! Da sage noch einer, im kalten Kanada müsse man zum heißen Sex erst kräftig den Ofen anheizen…

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Literatur jetzt auch fiktiv!

Geschichtenerfinderin und Handlungsausdenkerin →Astrid P. ist schockiert. → Jana Hensel disst ZEIT-online Kathrin Passig, diesjährige Blut/Schweiß/Tränen-Gewinnerin beim Klagenfurter Hochleistungsdichteln. Na, meinetwegen. Mir hat gestern das fünfsekündige Anschauen von Frau Jurorin Dingsda (jetzt hab ich wirklich Ihren Namen…ah, Radisch heißt se!) genügt, deren Mimik man die ganze Schwere ihres Daseins ansah. Aber Jana Hensels Begründung der Passigschen Nichtwürdigkeit ist schon komisch:

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Traurige Nachricht

„James McClure, the author and journalist, who has died of a respiratory illness aged 66, is best known for the much-garlanded Kramer and Zondi detective novels that subtly brought the reality of apartheid-era South Africa to an international audience.“

Also halten wir fest: Der südafrikanische Krimiautor James McClure, am 9. Oktober 1939 in Johannesburg geboren, erlag am 17. Juni 2006 einem Herzleiden. Deutsche Übersetzungen seiner Bücher erschienen bis etwa Mitte der neunziger Jahre, zuletzt bei Rowohlt. Sie sind zur Zeit nur antiquarisch erhältlich. Näheres →hier.

Nicht lachen, bitte!

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Ich lache gern. Ich bin Beamter. Ich lache gern, weil ich Beamter bin. Ich stehe jeden Morgen vor dem Spiegel und sage meinem Gegenüber: „Gehalt auf Lebenszeit, Alter. Garantiert.“ Dann lacht auch mein Spiegelbild und hat mehr Falten im Gesicht als Michael Jackson am Hintern. Nur beim Krimi – da soll mir das Lachen gefälligst vergehen.

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KrimiWelt-Bestenliste Juli 2006

Letzter Samstag des Monats. Bestenlistentag. Oliver Bottini behauptet sich an der Spitze, doch Yasmina Khadra ist ihm als Neueinsteiger(in) mit „Nacht über Algier“ dicht auf den Fersen. Ebenfalls neu: Antonio Dal Masetto, „Noch eine Nacht“ (4), Marek Krajewski, „Der Kalenderblattmörder“ (7) sowie, stimmengleich auf Rang 8: Barry Eisler, „Tokio Killer – Der Verrat“ und Camilla Läckberg, „Der Prediger von Fjällbacka“. Eine wahrlich bunte Liste, die wie immer →hier studiert und zu Überlegungen, eigene Krimianschaffungen betreffend, herangezogen werden kann. Viel Vergnügen.

Nach der Butter ist vor der Butter!

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Liebe Mutter, noch mehr Butter,
weil da so ein Loch da ist.
Liebe Tochter, dieses Loch da
hast du selber reingefrisst.
Liebe Mutter, diese Butter
will ich nur noch einmal haben,
will mich, allerliebste Mutter,
nur noch einmal daran laben.
Liebe Tochter, dieses Loch da
war mit Butter schon mal voll,
und ich find ernährungsmäßig
so viel Butter gar nicht toll.

Mahlzeit!
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Nordische Lieblinge

Vorhin beim Krokosurfen gefunden: eine Seite bei ndr.de, auf der →„die beliebtesten Bücher des Nordens“ vorgestellt und zur Abstimmung freigegeben werden. Darunter auch reichlich Kriminelles, „Der Fall Deruga“ von Ricarda Huch etwa, auch Gerhart Hauptmanns „Bahnwärter Thiel“, „Die Eisheilige“ von Susanne Mischke, Petra Oelkers „Tod am Zollhaus“ — und: Arno Schmidts „Kaff auch Mare Crisium“. Zu jedem Vorschlag ein kurzer Text. Den derzeitigen Stand der Abstimmung verrät der NRD aber nicht. Ratet mal, wer meine Stimme bekommen hat.

Aaron Spelling

Der US-amerikanische Film- und TV-Produzent stirbt 83jährig in Los Angeles nachdem er einige Tage zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte.
Spelling produzierte u.a. an die 200 TV-Serien (darunter Hits wie „Starsky & Hutch“, „Hart aber herzlich“, „Denver Clan“, „Beverly Hills 90210“ und „Melrose Place“) und eine Tochter/Schauspielerin Tori Spelling.

Neues Neues vom Freitag

So. Die Flasche „Rüdigers Club“ ist glücklich geköpft worden, die Aspirin liegen griffbereit, unsere ukrainischen Edelpraktikantinnen haben sich „eine Überraschung“ zum Millenniumsjubel ausgedacht, Chef Walter prüft den korrekten Sitz seines nach oben offenen Baumwollhemdes. Nur ich muss wieder mal arbeiten. Proletarier aller Länder, besauft euch!

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1000!!!

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Wenn sich das Programm nicht verzählt hat, dann ist es in diesem Augenblick vollbracht: Dieses hier ist der 1000. Eintrag im Hinternet-Weblog! Keine langen Reden, nur ein Dankeschön an alle, die das bisher als geduldige AutorInnen und LeserInnen mitgemacht haben. Das Grauen geht weiter, versprochen. So…äh…Chef? Könnten wir jetzt nicht die Flasche „Rüdigers Club“ öffnen, die eigentlich für die nächste Weihnachtsfeier im Tresor eingeschlossen ist? Ausnahmsweise…ach so, das muss erst beantragt werden. Gut. Wo sind denn nur wieder die Antragsformulare, Mensch…

Für heute vorgesehen

war eigentlich ein erstes Fazit des Krimiporträts Astrid Paprotta. Über 1.400 Seiten Lektüre, nach denen die vier Bücher aussehen wie durch den vandalistischen Wolf gedreht. Großzügige Notizen mit Kugelschreiber, Rausgeschnittenes, Eingeklebtes (UHU, ich hatte gerade nichts anderes zur Hand), Eselsohriges und, of course, die üblichen Kaffee-, Schokolade- und Ascheflecken. Und das war erst der Anfang.

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