Literaturkritik ohne Literaturkritik

Ich bereite mich ja immer „akribisch“ auf alles vor, auch auf die bevorstehende Lektüre von Detlef Opitzens „Büchermorder“. Und da gibt es jetzt bei „literaturkritik.de“ einen →lesenswerten Beitrag von Marcel Atze. Nur eins hab ich nicht verstanden: Das Ganze firmiert doch unter „Literaturkritik“, ja? Und warum wird dann das Buch nicht kritisiert? Bis auf diese etwas dürre Aussage: „ein gekonntes Sprachspiel, das ein großes Lesevergnügen bereitet“. Hm, hätten wir gerne mehr drüber erfahren. Is doch der Clou bei einer Rezension, nich?

Cara Black: Murder in the Sentier

Welches Interesse könnten deutsche Terroristen der 70er Jahre und deren französische Kollaborateure haben, nach über 20 Jahren Gefängnis die Spuren von einst wieder aufzunehmen und „hide and seek“ (Versteck) in Paris zu spielen ? Cara Blacks für den Anthony Award nominiertes Buch „Murder in the Sentier“ gibt zwar nicht unbedingt die wahrscheinlichste Antwort auf diese Frage, aber es greift das Terrorismus-Motiv auf und nutzt es, um einen atmosphärischen und recht dicht gewobenen Krimi zu bauen.

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Culcha Candela: The Next Generation

„Also ich habe solch einen Sound noch nicht gehört“, erklärt Itchyban, Mitglied von Culcha Candela. Wenn man genauer nachdenkt, so klingen Culcha Candela mit ihrem Mix aus HipHop, Salsa, Ska, Reggae, Dub und Dancehall wirklich einzigartig. Wobei sie betonen, dass die zentralen Elemente die ersten drei genannten Genres sind. Itchyban plädiert daher dafür, die CDs seiner Band in den Plattenläden künftig in dem neuen Musikfach „Culcha Candela“ zu führen. Die Band ist nämlich ihr Sound.

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