Nein, eine Comedy-Truppe à la Badesalz ist das nicht. Es sind auch nicht die Kienzle & Hauser des Pop. Und es ist auch nicht ausschließlich HipHop, was den Hirnen von Jansen & Kowalski entspringt. Die beiden Jungspunde von der Waterkant sind weltoffen und vermischen diverse Stile, um am Ende des Prozesses originelle Tracks vorweisen zu können.
WeiterlesenDringend!
Herr Menke? Haaaaalllloooo!!! Sind Sie noch da? Auf der →„Krimicouch“ sitzt Beate und hat ein Problem:
„Hallo, in irgendeiner Fernsehzeitung habe ich vor 2-3 Wochen eine Buchbeschreibung gelesen, mir aber leider den Titel des Buches nicht gemerkt: Ein Schäfer wird ermordert und die Aufklärung des Mordes ist aus Sicht der Schafe geschrieben. Wer kennt das Buch und kann mir den Titel nennen?“
Haben Sie nicht in Schafskrimis promoviert, Herr Doktor Menke? Könnten Sie freundlicherweise weiterhelfen…. Danke!
Schule der Rezensenten -4-
Rezensenten arbeiten für Leser. Über deren Heterogenität ist an dieser Stelle schon einiges gesagt worden, aber es hilft ja nichts. Auch wenn ich mir vornehme: Ich schreibe so, wie ICH das Buch lese oder: Ich schreibe so, wie es DAS BUCH erfordert – eine Schnittstelle zum Leser sollte schon vorhanden sein.
WeiterlesenSack Reis
Nach dem Fernsehstreitgespräch von Bundeskanzler Schröder und seiner Herausforderin Merkel sehen Politiker von Union und SPD jeweils ihren Kandidaten als Sieger.
Also, Deutschlandfunk-Nachrichten, mal ganz ernsthaft: das war also heute morgen Eure Top-Meldung??? Was Aufregenderes gab es aus der ganzen Welt nicht zu berichten? Vielleicht:
In Shanghai fiel in den frühen Morgenstunden ein Sack Reis um. Es gab keine Verletzten.
oder:
Der Mond ist aufgegangen.
No news, are good news – oder wie?
Vorurteilsfrei
Angelo Rinaldi (ein Mitglied der Académie Francaise) im Le Figaro über den neuen Roman von Michel Houllebecq „Die Möglichkeit einer Insel“:
„Der Rückgriff auf Science-Fiction ist bei einem Romancier bereits ein Zeichen des Scheiterns“
Schwerpunkt Krimis
Die →neueste Ausgabe des Rezensionsforums „literaturkritik.de“ hat den Schwerpunkt „Krimis“. Wir finden u.a. einen lesenswerten Essay von Gabriele Wolff, „Das hässliche kleine Entlein der Literatur?“ und erfahren zu unserer Beruhigung, dass auch Frau Wolff von „literarischen Krimis“ nichts hält. Desweiteren polemisiert Peter O. Chotjewitz kurz gegen den Krimi und widmet sich Jan Süselbeck der „notorischen Krimiverachtung Arno Schmidts“. Nebst anderem und Rezensionen.
Neuer Spielplatz für Schnüffler?
Wenn nicht alles täuscht, entsteht auf der →„Hundewiese“ ein neuer kriminaher Blog. Jedenfalls gibt man dort mit einer Rezension von Rainer C. Koppitz‘ „Machtrausch“ einen vielversprechenden Einstand. „Der Text ist mißlungen, weil der Autor keine Sprache hat, in der er uns sein Wissen mitteilen könnte.“, so das Urteil. Wir beobachten weiter.
P.J. Tracy: Der Köder
P.J. Tracys „Der Köder“ war einer jener “intelligenten amerikanischen Thriller“, die ich vor etlichen Tagen hier en passant erwähnte. Da ich im Urlaub auf Vorrat gelesen habe, konnte das Werk nicht „zeitnah“ besprochen werden. Tja, und jetzt ist es zu spät.
WeiterlesenUFO-Galerie

Für die Freunde der fliegenden Untertassen: → UFOPOP: Flying Saucers in Popular Culture. Zum Stöbern gibts hier Galerien mit insgesamt fast 3000 Titelbildern mit UFO-Bezug von Comicheften, Zeitschriften und Büchern. Von 1918(!) bis heute.
Arbeitslos und Spaß dabei

Wer in Deutschland Humor ernstnimmt, gilt als humorlos. Wer in Deutschland humoristisch schreibt, gilt als originell. Wer in Deutschland über Tragödien lacht, lacht meistens über den Tragöden und nicht über die Umstände, die ihn dazu machen. Auch im Krimi.
WeiterlesenR.L. Burnside
Der US-amerikanishe Bluesmusiker stirbt 78jährig in einem Krankenhaus in Memphis.
Heinz Strunk: Trittschall im Kriechkeller
Hörspiele, Texte, Trashpopsongs aus dem Leben des Jürgen Dose, dessen Kosmos denen, die Strunks Roman „Fleisch ist mein Gemüse“ kennen, sehr vertraut vorkommt. So wird denn auch einiges aus jenem Roman hier wieder aufgegriffen, als handele es sich um Nachschlag.
WeiterlesenKommissar bloggt
Habe ich schon auf den →„Kommissarblog“ hingewiesen? Nein? Doch! Jetzt! Mal reinschauen (und die Blogliste rechts müsste auch mal aktualisiert / ausgebaut werden; weiß schon).
Jeff Lindsay: Des Todes dunkler Bruder
Psychotriller. So, so. Herr Freud kommt aus dem Lachen nicht mehr heraus, und nicht nur das 20., das 19., das 18. Jahrhundert lachen mit, bis in die Jungsteinzeit hört man es glucksen und wiehern.
Dort vielleicht, wo der erste Psychologe vor seiner Höhle sitzt, mag man „Des Todes dunkler Bruder“ von Jeff Lindsay für einen „Psychothriller“ ästimieren. Hat er doch vielleicht, unser erster Psychologe, soeben folgendes Experiment gemacht: Seinen zwanzig Mitbewohnern einmal kräftig in den Hintern getreten, als sie in die Höhle wollten. Und dann hat unser erster Psychologe beobachtet, wie alle zwanzig, als sie das nächste Mal vor dem Eingang standen, sich vorsichtig umschauten und die Hände vor den Hintern hielten. Ursache, Wirkung, Trauma und fortwährender unbewusster somatischer Reflex. Auf diesem Niveau spielt sich Psychologie in Lindsays Roman ab.
WeiterlesenBook on demand
Über die wachsende Zahl von Krimiveröffentlichungen außerhalb der „etablierten Verlage“ wurde in diesem Blog ja schon →gesprochen. Ein verspäteter Kommentar von Herrn Colmar weist nun, zu Recht, darauf hin, dass der „Verlag der Criminale“ als Vereinigung von Autoren fungiert, die ihre Werke gemeinsam als „book on demand“ veröffentlichen. Lobenswert. Und verzwickt für den Rezensenten.
WeiterlesenStimme des Volkes
Dass es sich bei Leonie Swanns „Glennkill“ um ein ebenso außergewöhnliches wie lobenswertes Stück Kriminalliteratur handelt, wussten wir von „watching the detectives“ im Gegensatz zu dem-anderen-Krimiblog-da ja schon immer. Jetzt hat uns → die Stimme des lesenden Forenvolkes erstmals bestätigt.
„…ein ganz tolles, witziges Buch…“ schreibt „Literaturtermite“ Arwen, „…ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll…“ – „…Deshalb war ich beim Lesen zwischendurch ein bisschen verwirrt…“ – für 4 von 5 „Leseratten“ reicht das allemal.
Gemein
In der SPD stößt die Zweitstimmenkampagne der Grünen auf wachsende Kritik. „Es ist nicht klug und unfair, daß die Grünen uns in einer groß angelegten Kampagne Stimmen wegnehmen wollen“, sagte Bundestagsvizepräsidentin Susanne Kastner der WELT.
(Die Welt: → Zweitstimmen-Kampagne der Grünen verärgert SPD)
Mir kommen die Tränen.
Wahlplots -5-

Merkwürdig still ist es um Deutschlands Krimiautorenelite geworden. Lesereisen wurden abgesagt, Autorenblogs bleiben ungepflegt. Denn die Autoren schreiben. Sie schreiben Wahlthriller, Wahlwhodunnits, Wahlregionalkrimis, ja selbst ein Wahlkatzenkrimi und ein Wahlweinkrimi sind in Arbeit. Die Zeit drängt, denn spätestens Anfang September müssen die Offsettrommeln rotieren.
Wir haben in bewundernswerter Recherchearbeit einige der Plots ermittelt und stellen heute den letzten vor:: ZEHN KLEINE BESSERVERDIENER.
WeiterlesenLeonardo Padura: Das Meer der Illusionen
„Das Meer der Illusionen“ ist der vierte Band des „Havanna Quartetts“ von Leonardo Padura. Er bringt damit seine Beschreibung der Gesellschaft Kubas Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zum Abschluss. Wie bei den vorigen Büchern auch hat er wahre Begebenheiten, die sich in Kuba zugetragen hatten, aufgegriffen und mit in die Geschichte einfließen lassen.
Havanna, 1989. Mario Conde ist Kommissar bei der kubanischen Polizei und hat die Schnauze voll von seinem Job. Eine Reinigungswelle fegt durch die Polizei, viele korrupte Kollege wurden entlassen, und dann erwischt es auch seinen Chef (und Freund), der als Vorgesetzter die Verantwortung übernehmen muss. Mario Conde hat Angst vor der Zukunft und träumt von dem großen Roman, den er schreiben möchte, und so kündigt er seinen Job.
WeiterlesenThose Flying Saucers
Lee Hartsfeld in seinem Blog “ Music You (Possibly) Won’t Hear Anyplace Else“ über die wohl erste Platte über fliegende Unterassen: → “ When You See Those Flying Saucers“, 1947 von den Buchanan-Brüdern veröffentlicht..
