Pete Astor: Hal’s Eggs

Erinnert sich noch jemand an die Weather Prophets? Sicher eine der besten Acts des Creation-Labels Ende der 1980er Jahre; nach eigenem Bekunden stark beeinflusst von Velvet Underground und Leonard Cohen.
Nach dem Split hatte Gitarrist und Sänger Pete Astor diverse CDs solo und mit anderen Bands (u. a. The Wisdom Of Harry) veröffentlicht, wahrgenommen wurde das aber nur in loyalen Fankreisen.

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Trail Of Dead – Worlds Apart

Es ist mehr eine Spur der Verwüstung, als des Todes. Fernseher mussten unter den Händen der Band ihre Funktionalität hergeben, aber auch das ein oder andere Musikinstrument sah schneller den Bühnenboden auf sich zukommen als für eine handelsübliche Gitarre gut ist. Da diese Albernheiten Trail Of Dead aber anscheinend nicht davon abhalten, großartige Alben zu veröffentlichen, wage ich mal die Prognose, dass „Worlds Apart“ in zehn Jahren ein Referenzwerk sein könnte. Ein Klassiker, mit dem wir unseren Kindern beweisen wollen, dass 2005 noch was ging, mit dem, was wir in Verklärung „Indie“ nannten.

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Eishockey Manager 2005

Wer Sportspiele mag und ein Gespür für taktische Belange hat, wem allerdings die EA Sports-Eishockey-Variationen zu schwer sind, weil er partout den Puck nicht ins gegnerische Tornetz bugsieren kann, der darf nun in die Rolle des Managers eines Eishockey-Teams wechseln. Aufstellung, Taktik und strategische Anweisungen gehören ebenso zu den Aufgabenbereichen des Managers wie Verhandlungen mit potenziellen Sponsoren, der Stadion(aus)bau, die Beobachtung des Transfermarktes und das Organisieren des Trainingslagers. Der Spieler ist somit Trainer und Vereinsmanager in Personalunion.

Die entscheidende Frage ist nur, welche Erwartungen der Käufer an dieses Spiel stellt. Ein Blick in das Forum von JoWood und man erkennt schnell, dass sich an diesem Spiel die Geister scheiden. Nicht jeder wird mit dem „genialen Handling“ so zufrieden sein, wie die Spiele-Entwickler es zu sein vorgeben. Es hapert noch an einigen Ecken und Enden, weshalb die Software-Fachmänner wohl noch einige Stunden Arbeit in Updates und Verbesserungen stecken werden müssen, um den hohen Ansprüchen der Kundschaft gerecht zu werden.

Nichtsdestotrotz kann man mit diesem Spiel viele Stunden vor dem heimischen PC verbringen. Nicht wegen irgendwelcher Programmierungsfehler oder Spielabstürze, sondern der Lust am Spielen wegen. Geld ausgeben und ein Team seinen ganz eigenen Vorstellungen nach zu formen, das macht einfach Spaß.

Systemvoraussetzungen:

Minimale Voraussetzungen: Intel/AMD 1 GHz, Win 98/2000/ME/XP, 64 MB RAM, Nvidia GeForce 2, 64MB RAM (oder kompatibel), CD Rom, Maus

Optimale Voraussetzung: Intel/AMD 1,8 GHz, Win 98/2000/ME/XP, 512 MB RAM, GeForce 4, 128 MB RAM (oder kompatibel)

Eishockey Manager 2005
JoWood
VÖ: 23.9.2004

Ocean´s Twelve

Hoffentlich gibt´s kein Ocean´s Thirteen. Ich hab schon Ocean´s Twelve nicht mehr kapiert. Ständig neue Finten, und alle zwei Minuten ist nichts mehr, wie man noch vorher glaubte. Naja, ich hab mich seit „Wild things“ dran gewöhnt. Und hab trotzdem meinen Spaß. Wie, weiß ich auch nicht. Das einzige, was mich echt an den Film gestört hat, waren die eingeblendeten Schriftzüge. Die sahen aus, wie von Kindern mit magnetischen Plastikbuchstaben gelegt. Da hätte ein bisschen Style echt gut getan.

Autofocus

Comedystar ist sexsüchtig, verliert seine bürgerliche Fassade und wird am Ende umgebracht. Alles echt passiert, nämlich Robert Crane aus „Ein Käfig voller Helden“. Paul Schrader hat´s verfilmt – und man muss es nicht mögen. Man kann sogar über mangelnde psychologische Entwicklung klagen (zu Recht, übrigens). Aber wer Retro-Ausstattungsfilme liebt, so wie ich, der sollte sich „Autofocus“ unbedingt anschauen.

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Brigittehoroskop

Ich glaub, ich bin vertauscht worden. Sternzeichen-vertauscht. Weiß auch nicht, wie das gehen soll. Aber nachdem ich das Jahreshoroskop der Zwillinge 2005 in der Brigitte gelesen hab, weiß ich, dass ich einfach kein Zwilling sein kann. Zwillinge seien total spontan, und ihr Haus stünde jederzeit für Besuch offen. Und Zwillinge seien unfähig, sich selbst zum Thema zu machen. Weshalb sie hervorragende Reporter und Berichterstatter sind. Aha. Ich sollte das am besten mal recherchieren: wie genau ich vertauscht wurde. Oder wann genau mein Haus spontan für Besuch offen steht.

Ian McLagan & The Bump Band – Bump Live

Live? Nicht wirklich, lieber Mac! Der ehemalige (Small) Faces-Keyboarder und gefragte Sessionmusiker ging mit seinen Bumpers mal kurzerhand in ein Studio in Austin und nahm dort – unter Live-Bedingungen, aber ohne Publikum – neue und alte, davon selten gespielte Songs aus dem (Small) Faces- und seinem Solo-Repertoire auf. Stimmlich ist Mac leider nicht ganz auf der Höhe, aber der Sound ist gewohnt rau und herzlich! Highlights: „I’m Hot, You’re Cool“, „Temperature“ und „Glad & Sorry“.

(6 Fritten)

Ian McLagan & The Bump Band
Bump Live
Maniac Records
Bezug: www.macspages.com

Michael Weston King: Absent Friends

Ein echtes Raritäten-Kabinett des britischen Singer/Songwriters, überwiegend live (12 Stücke) plus zwei
Studiotracks. Weniger spröde als „Dinky…“, und dank der Aufnahmen (aus den Jahren 2001-2004) mit den GOOD SONS und seiner aktuellen Band The DECENT MEN abwechslungsreicher; auch die Coversongs kommen gut: z. B. die entspannte Version des UNDERTONES-Klassikers „Teenage Kicks“ oder „Black Sheep Boy“ (aus der Feder seines großen Vorbilds Tim Hardin).

(rs, 7 Fritten)

Michael Weston King
Absent Friends
Murdered With Kindness
Bezug über: www.michaelwestonking.com oder www.glitterhouse.com

Die Last mit der Fremdsprache

Bei den Simpsons wird es demnächst eine Schwulen-Ehe geben. Mit dieser Ankündigung haben Matt Groening und co. schon mal für einigen Pressewirbel gesorgt. Auch in Deutschland. Wer genau von wem abgeschrieben hat wissen wir nicht, aber wie in dem → Artikel im österreichischen Standard (ähnlich auch in einer → Meldung der Netzeitung) steht auch auf einigen anderen Seiten zu lesen, Homer würde „via Internet Minister“ werden.

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