Clann Zú: Black Coats & Bandages

Ihr letztes Album „Rúa“ brillierte mit einer Vielzahl an düsteren, fast schon apokalyptischen Songs, die auf Gefühlsregungen zwischen Verzweiflung und Chaos basierten. Keltische Folklore, Punk, Ambient-Rock, Elektronisches und Klassik vermischten sich zu zehn aufregenden, spannenden und ungewöhnlichen Songs. Vergleiche mit Godspeed You Black Emperor!, U.N.K.L.E. und Sigur Ròs waren durchaus angebracht.

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VA: England’s dreaming

Dieses Album ist das Ergebnis des Versuchs, einen Soundtrack zu Jon Savages Buch über britischen Punk in den 70ern zusammenzustellen. Da es aber einerseits Lizenzprobleme gab und andererseits Jon Savage lieber ein paar Lieblingssongs zusammenstellen wollte, finden sich jetzt britische und nicht-britische Songs, bekannte Hits und halbvergessene Sammlerstücke, aber alles durchaus den 70ern, dem Geburtsjahrzehnt des Punks, enstammend.

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Jan Degenhardt: Stimmen hinter’m Spiegel

Seriös kommen die Songs auf diesem Album daher: Liedermacher, Chanson, Folk, einige internationale Einflüsse, Profimusiker, eingedeutschte Coverversionen (z.B. von Jaques Brel). Nur der zündende Funke will nicht überspringen.Das Album klingt wie die bürgerliche Manifestation der Art von Spießigkeit, die die 68er nicht überwinden konnten oder wollten. Wer in diesbezüglichen Erinnerungen schwelgt und auf der Suche nach neuem Blut ist, kann sich dieses Jan Degenhardt Album zwischen deutsche Liedermacher und Weltmusik ins Regal stellen.

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DFA Compilation 2

Beatpunk, Electropunk oder Dancepunk nennt man die neue Musik, die sowohl von der Isar (Munk) als auch von New York (LCD Soundsystem, The Rapture) aus an unsere Ohren dringt. James Murphy, Betreiber des aufstrebenden New Yorker Labels DFA, veröffentlichte vor wenigen Tagen einen zwei CDs umfassenden Sampler plus Remix-CD, der einen umfangreichen Überblick über sein innovatives wie hippes Label gewährt: ‚DFA Compilation Vol. 2‘.

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One Bar Town: Boy Scout Songs

Ist „unplugged“ nicht inzwischen „out“? Macht nix: Das dritte Album des deutsch-dänischen Quintetts macht auch ohne Strom Spaß. Getreu dem Titel und dem Cover wird ein flottes Lagerfeuer (-werk) abgebrannt, vorwiegend eigene Songs (pfiffig: „Elvis In Munich“) plus hübsche Version von „Fall Girl“ (von der kanadischen Singer/Songwriterin Wendy McNeill). Alles kommt vor: Cow Punk & Roots Rock, veredelt mit Folk-, Swing- & Country-Elementen. Zu haben bei Konzerten oder via www.twah.com.

(6 Fritten)

One Bar Town: Boy Scout Songs
twah!

Tiefschwarz: Misch Masch

Ali und Basti Schwarz alias Tiefschwarz haben bereits zwei Alben herausgebracht: ihr Debüt „Ral 9005“ und das Mixalbum „A Little Help For Your Friends“. Seit Letztgenannten sind zwei Jahre ins Land gezogen. In dieser Zeit war das Duo keineswegs untätig. Man hatte einige Remixaufträge zu bewältigen. Was den Beiden dabei alles zwischen die Finger gekommen ist, das kann nun jeder auf der zweiten CD ihres neuen Werks nachhören.

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