Dieses ist die fünfte und letzte Besprechung eines der Kandidaten für den Edgar des Jahres 2007, Kategorie „Bestes Taschenbuch“.
WeiterlesenSchlagwort: Krimi
Jan Burke: Bloodlines
Mit 637 Seiten in der amerikanischen TB-Ausgabe kann Jan Burkes „Bloodlines“ als außergewöhnlich umfangreich gelten. Die in den USA erfolgreiche Autorin, die u.a. 2000 den Edgar für ihr Buch „Bones“ bekam und von der alle Bücher ins Deutsche übersetzt vorliegen, gruppiert ihre Serie um die Journalistin Irene Kelly, die bei einer kleineren Zeitung arbeitet und, da ihr Mann Polizist in der Gemeinde ist, nicht die Kriminalgeschichten für die Zeitung bearbeitet, aber dennoch immer wieder auf solche stößt.
WeiterlesenPatrick Neate: City of Tiny Lights
Dieses ist die vierte Besprechung eines der Kandidaten für den Edgar des Jahres 2007, Kategorie „Bestes Taschenbuch“.
WeiterlesenP.J. Parrish: A Killing Rain
Was immer sie sich auch erhofft hatten, an diesen Abend konnten sie es vergessen. Schon von Anfang an stand das erste „Tete-à-tete“ zwischen Louis Kincaid, Privatdetektiv, und Susan Outlaw, Anwältin und alleinerziehende Mutter, unter einem schlechten Stern. Während er sich mühte, den Premiumtisch in einem netten Restaurant zu ergattern, bereitete sie ein gemütliches Essen daheim vor. Und während sie es noch aussortieren, steht plötzlich Austin, ihr früherer Ehemann vor der Tür und will einen auf treusorgenden Vater machen.
WeiterlesenJohn Connolly: Nocturnes
John Connolly als Meister der kleinen Form? 15 Geschichten, deren kürzeste 11 und die längste 121 Seiten lang ist. Grenzgänge und –überschreitungen zur Phantastik, der Thrillerautor als Schöpfer kurzer Horrorminiaturen – kann das gut gehen? Es geht, und wie. Schon in seinen recht umfangreichen Romanen ist Connolly ein hervorragender Schöpfer mannigfaltiger Stimmungen, die Beschränkung auf wenige Seiten zeigt, WIE gut er wirklich ist. Ihm reichen Andeutungen, kurzes Aufflackern von Gewalt, um Düsternis und Bedrohung sehr anschaulich darzustellen.
WeiterlesenPaul Levine: The deep blue alibi
Dieses ist die dritte Besprechung eines der Kandidaten für den Edgar des Jahres 2007, Kategorie „Bestes Taschenbuch“.
WeiterlesenWilli Voss: Gegner

Der deutsche Ex-Offizier und Geschäftsmann Kanter kehrt zurück in die geteilte Stadt Beirut, in der sich Christen und Moslems auch in Zeiten des Stillstands erbitterte Gefechte liefern. Er ist auf der Suche nach Erlösung, die er zu finden glaubt, wenn er den Verantwortlichen tötet, der ihn verhört und gefoltert hat, der ihn in zermürbenden, von körperlichen und geistigen Qualen durchsetzten Wochen auf ein menschliches Nichts reduziert hat, ohne Hoffnung, ohne Würde.
WeiterlesenT. Jefferson Parker: The Fallen
„The Fallen“ von T. Jefferson Parker ist ein Buch der Gefallenen: Garrett Asplundh wird erschossen aufgefunden; er ist aus der Rolle des fürsorgenden Ehemann gefallen, nachdem seine kleine Tochter in den Swimmingpool gefallen war. Robbie Brownlaw, Polizeibeamter der den Mord an Asplundh aufklären soll, ist vor drei Jahren aus dem 6. Stock eines Hauses gefallen und wichtige Männer San Diegos fallen vom hohen Ross.
WeiterlesenNaomi Hirahara: Snakeskin Shamisen
(Dieses ist die zweite Besprechung eines der Kandidaten für den Edgar des Jahres 2007, Kategorie „Bestes Taschenbuch“.)
WeiterlesenMassimo Carlotto: The Goodbye Kiss
Dieses ist die erste Besprechung eines der Kandidaten für den Edgar des Jahres 2007, Kategorie „Bestes Taschenbuch“.
WeiterlesenHarry Hunsicker: Still River
Harry Hunsicker führt in seinem Erstling „Still River“ mit der Stadt Dallas einen selten bespielten Ort ein. Ausführlich geleitet uns Privatdetektiv Lee Henry Oswald während seiner Tätigkeit durch diese Stadt und zeigt uns, wo Weiß und Schwarz, Arm und Reich, Gut und Böse sich aufhalten. Lee H. Oswald, der den Namen des vermutlichen Kennedy-Mörders von seinem Vater erhalten hatte, ist eine dieser Gestalten, die der 1. Golfkrieg hochgespült hat und welche in den letzten Jahren die Bücher vieler US-amerikanischer Krimiautoren bevölkern: Im Nahkampf und mit Spezialwaffen bestens trainierte und in deren Anwendung erprobte Männer
WeiterlesenGreg Iles: @E.R.O.S

Zuerst das Positive: Der Roman ist streckenweise spannend und über weite Teile flüssig zu lesen. Die Biographien der Protagonisten werden halbwegs nachvollziehbar entwickelt und sind, wenn man die maßlose Übertreibung zugunsten des Spektakulären in Kauf nimmt, mit etwas gutem Willen durchaus nachvollziehbar. Außerdem ist der Einblick in die Computertechnologie Mitte der 90er heutzutage sehr spaßig zu lesen (rasend schnelles 14400bps Modem etc). Es ist viel Zeit vergangen seit damals. Von nun an geht’s allerdings bergab…
WeiterlesenDuane Swierczynski: The Wheelman
Lennon war schon an vielen Bankeinbrüchen beteiligt, aber dennoch: Wie’s geht, weiß er nicht; denn Lennon ist „The Wheelman“, also derjenige, der Bankräuber nach dem Bruch heimbringt. Nur dieses Mal geht so fast alles schief was schief gehen kann. Am Ende ist das erbeutete Geld weg und die Kollegen sind fort. Lennon bleibt alleine zurück und plötzlich wird er von der russischen Mafia, der italienischen Mafia, kriminellen Expolizisten und weiteren Personen, die er nicht zuordnen kann, verfolgt. Und als wäre das alles nicht genug, taucht da auch noch diese Frau auf, die schwanger ist und an der er sehr hängt.
WeiterlesenWilliam Kent Krueger: Mercy Falls
„Mercy Falls“ ist ein ungewöhnlich spannendes Buch mit einem außergewöhnlichen Ende. Die Spannung des Buches resultiert aus der Vielzahl der Episoden, ihrer Dichte und der Qualität der Erzahlung; Kapitel-Enden sind ein Ort des Innehaltens und des Luftholens. Am Ende des Buches jedoch steht, es lässt sich nicht anders bezeichnen, ein großer Cliffhanger, der den Leser atemlos zurücklässt.
WeiterlesenCharlie Huston: Ein gefährlicher Mann
(Unser Azubi Jochen mag besonders das Fach „Rezensionsgeschichte“ in der Berufsschule. Wie es die Alten so trieben, wenn sie lobten oder verrissen. „Wie sehen die Rezensionen der Zukunft aus?“ lautete die Aufgabe der letzten Hausarbeit, und Azubi Jochen hat sich sofort was ausgedacht. SO, sagt er, werden in hundert Jahren Kriminalromane rezensiert! Na, wollen doch mal sehen…)
WeiterlesenLaura Lippman: By a Spider’s Thread
Wie Kollege dpr hier angesichts des Buches →„Gefährliche Engel“ bedauernd anmerkte, hat Laura Lippman, immerhin eine der derzeit erfolgreichsten Krimiautorinnen in den USA, in Deutschland bisher nur relativ wenig Beachtung gefunden. Nun, vielleicht liegt dieses auch daran, dass bei uns zuvor nur ihre älteren Werke erschienen waren. Unaufgeregte Bücher, moralisch korrekt, die sauberes Handwerk demonstrieren, jedoch nicht besonders komplex oder raffiniert sind.
WeiterlesenRobin Burcell: Cold Case
Robin Burcell schreibt „Police Procedurals“, die im besonderen Maße von Erfahrungen der Autorin im Polizeiberuf zu profitieren scheinen. Im Mittelpunkt ihrer bisher vier Bücher umfassenden, in den USA recht erfolgreichen Serie steht Kate Gillespie, Inspektorin beim San Franzisco Police Department (SFPD).
WeiterlesenDavid Morell: Creepers
Jeder, der mal ein abbruchreifes Haus erkundet hat oder durch eine verlassene Fabrik gestromert ist, weiß um den Reiz dieser vorwiegend verbotenen Aktivitäten. Wer derlei Exkursionen öfters und gerne innerhalb einer Gruppe unternimmt, darf sich „urban explorer“, „Infiltrator“ oder „Creeper“ nennen.
WeiterlesenEleanor Taylor Bland: Fatal Remains
Marty MacAlister, Protagonistin der Bücher Eleanor Taylor Blands, verfügt über etwas, das im Allgemeinen in Krimis keine nennenswerte Rolle spielt: Über ein intaktes Familienleben. Nach dem gewaltsamen Tod ihres Mannes hat sie wieder häuslichen Frieden gefunden und kann, wenn auch die polizeiliche Arbeit ihr dieses nicht leicht macht, ihrer Verantwortung als Mutter gerecht werden.
WeiterlesenJacqueline Winspear: Maisie Dobbs
Nun ist Maisie Dobbs auch in Deutschland angekommen. Zuerst erschien im Juni 2006 die Übersetzung des dritten Bandes der Serie bei Wunderlich. Im März 2007 wird der bei seinem Erscheinen 2003 in den USA für Furore sorgende erste Band unter dem Titel „Maisie Dobbs – Das Haus der letzen Ruhe“ folgen. Diesem wollen wir uns hier zuwenden.
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