Matthew Pearl: Die Stunde des Raben

Man erfindet nicht ungestraft den „Krimi“ und stirbt dann auch noch unter mysteriösen Umständen. Das rächt sich in der grenzenlosen Phantasie der Nachgeborenen, die, ganz im Stil Auguste Dupins, des ersten Detektivs der Weltliteratur, so manche Theorie zusammenschustern und manchmal gar auf die Idee kommen, Romane zu schreiben. Edgar Poe als fiktive Figur. Louis Bayards „The Pale Blue Eye” zeigte jüngst den Kadetten Poe als kriminalistisch Hochbegabten, zuvor durfte Poe als Zehnjähriger in Andrew Taylors „Der Schlaf der Toten“ durchs Genre geistern. Und jetzt geht Matthew Pearl ans Eingemachte. Sein „Die Stunde des Raben“ ist nichts weniger als der Versuch, Licht ins Dunkel von Poes Ableben zu bringen.
Quentin Clark ist ein junger, aufstrebender Anwalt in Baltimore, zugleich Verehrer des Poeschen Werks.

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Volksbloggen -12-

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Auch im neuen Jahr schreitet die Demokratisierung der Krimibloggerszene wacker voran. Hier dürft ihr eure Herzen ausschütten! Und die Neugierde des Bloggers befriedigen, wenn ihr wollt. Was, so fragt er sich, wünschen sich die LeserInnen vom Krimijahrbuch? Was gefällt ihnen nicht, was gefällt ihnen sehr, was vermissen sie? Und, wenn sie es nicht kaufen, warum nicht? Kein Interesse, zu teuer, zu schlecht? Würde mich wirklich interessieren. Aber alles andere, was ihr hier im demokratischen Prozess an die Öffentlichkeit bringt, natürlich auch.

Louise Penny: Still Life

Three Pine ist ein kleiner geschaulicher Ort im Umland von Quebec, Kanada. Hier lebt man, weil man hier schon immer gelebt hat oder weil man sich zurückziehen möchte vom Lebenskampf der Großstadt. Jane Neal zum Beispiel. Sie ist im Ort geboren und hatte jahrelang in der örtlichen Schule unterrichtet, bis diese geschlossen wurde. Nun ist sie pensioniert, dilettiert als Malerin und ist Teil eines Freundeskreises von Künstlern und Kunstsinnigen.
Eines Tages wird Jane von einem Jagdpfeil getötet aufgefunden. Und während in der kleinen Ortschaft die Betroffenheit noch groß ist, rückt Chefinspektor Armand Gamache von der Surete du Quebec mit seinem Stab an und lässt sich im örtlichen Gasthaus nieder. Es entwickelt sich ein etwas eigenartiges Schauspiel. Während der Leser aufgrund der ganzen Anlage des Romanes (es handelt sich um einen Cozy) davon ausgehen dürfte, dass es sich bei dem Tod Janes um einen Mord handelt und dass der Täter im Freundeskreis zu suchen ist, scheint der gute Chefinspektor von einem Jagdunfall auszugehen und versucht den verantwortlichen Unglücksraben ausfindig zu machen.

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Cover 2008

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Schon das Cover des Krimijahrbuchs 2007 verband in schönster Weise Motive und Themen des Jahres. Auch 2008 hat Birgit Jansen die beiden Schwerpunkte des Buches prägnant und witzig verknüpft. Alte Krimis und Hörspielkrimis – man erkennts auf einen Blick. Und wie gefällt es den baldigen LeserInnen des Werkes?

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R. Scott Reiss: Black Monday

Ein weiterer schlechter Roman. Ein weiteres Buch, das man eigentlich links liegen lassen könnte, ohne ihm einen Hauch Beachtung zu schenken. Aber es wird angekündigt als „prophezeibarer Erfolg“, als neuer „Powerseller“, bekommt einen „VOX Krimi Tipp“-Aufkleber (den man eher als Warnung betrachten darf) und wird vehement beworben. Mag sein, das Ullstein den richtigen Riecher hat, eher noch, dass dieses schrottige Teil jede Werbung gebrauchen kann, um verkauft werden zu können. Sollte es aber tatsächlich ein Bestseller werden, bekäme der Begriff „Schwarzer Montag“ eine ganz neue Dimension. Was verdunkelt denn nun Reiss’ Wochenbeginn?

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Joseph Wambaugh: Hollywood Station

Zehn Jahre sind seit Joseph Wambaughs letztem Buch vergangen. Stile und Leser haben sich in der Zeit gewandelt. „Hollywood Station“ ist also eine Art Comeback … und was für eins. Hier kommt alles zusammen, was ein gutes Buch ausmacht. In zahlreichen wechselnden Perspektiven erzählt Wambaugh den Alltag des Polizeireviers in Hollywood im Jahre 2006. Da wird nicht nur die Geschichte der Aufklärung eines Verbrechens erzählt, sondern das Leben der Polizisten und Verbrecher in kurzen Episoden und Anekdoten dargestellt. „Hollywood Station“ ist dabei so schonungslos wie witzig.

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Historisches aus der Zukunft

Von der Römer- bis in die Nach-Nazizeit: Dass auch 2008 der sogenannte „historische Krimi“ boomen wird, gehört zu den narrensichersten Prognosen für das noch junge Jahr. Was ist das aber, dieses „historisch“? Eine vergangene, Geschichte gewordene Zeit, der sich Autorin / Autor aus der durch Faktenlage abgesicherten Position gnädigen Spätgeborenseins annimmt. Mit den bekannten fatalen Folgen. Eine Epoche besteht nicht nur aus dem, was die Archive davon bewahrt haben, sie verlangt eine gewisse Empathie, also die Fähigkeit der Schreiber, sich in die Gedankengänge des handelnden Personals hinein zu versetzen. Und, ganz wichtig: Das Schreiben „historischer Krimis“ ist ohne schriftstellerische Kompetenz ein von vornherein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Aber das ist ein allgemeines Phänomen.

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Prognose 2008

Silvestermorgen. Die Redaktion der Online-Illustrierten Hinternet. Großer Sitzungssaal. Noch brennen hier die letzten Adventskränze, liegt angeknabbertes Gebäck auf dem geschmackvollen senffarbenen Teppichboden und Senior-Azubi Jochen zum nachweihnachtlichen Chill-Out in einer Ecke. Der Rest der Mannschaft hat sich zum Jahresendritual versammelt. Wir werfen einen Blick in die nahende Zukunft des Krimijahres 2008.

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In Katalogen geblättert

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Jahresende. Schauen wir ins nächste. Peu à peu treffen die Kataloge mit den Frühjahrsneuigkeiten hier ein, der Rezensent hat die Qual der Wahl. Werfen wir ein paar erste Blicke in den broschurnen Hochglanz.
Die Ariadne-Krimis im Argument Verlag versprechen uns ein neues Werk von Christiane Lehmann, „Pferdekuss“, „eine spannende Story um Argwohn, Schuld und Unschuld“. Avisiert wird damit der dritte Lisa-Nerz-Krimi in einer überarbeiteten Version. (März 2008)

In der sogenannten „Hostentaschenedition“ werden drei Wiederauflagen von Dagmar Scharsich („Die gefrorene Charlotte“), Sarah Dreher („Stoner McTavish“) und Katrin Kremmler („Blaubarts Handy“) angeboten. (April 2008) Und Lisa Kuppler gibt eine Schwabenanthologie heraus („A Schwob, a Mord: no emmr…“) (März 2008)

Der kleine, aber umso feinere Verlag Liebeskind kündigt den abschließenden vierten Band von David Peace’ „Krimi-Quartett“ an. „1983“ heißt das Werk (Februar 2008). Freuen tue ich mich auf Mordecai Richlers „Cocksure“, einen Roman aus den Londoner „Swinging Sixties“. Krimi? Etwas Ähnliches wohl schon. Und das Cover ist geil… (Februar 2008)

Auch grafit kommt natürlich mit einem neuen Programm für die Jahreszeit der knospenden Natur. Höhepunkt Matti Rönkäs „Bruderland“, als Hardcover für den April versprochen. Der Schweizer Ernst Solèr setzt seine Reihe um den Hauptmann Fred Staub fort, „Staub im Schnee“ heißt es diesmal und kommt im Februar. Bis zum Mai müssen wir auf Jaroslav Kutaks „Tod unter Par“ warten, einen Krimi aus dem Golfermilieu. Eine Tscheche? Sollte man mal reingucken… Mit Lucie Klassen hat grafit ein neues Fräuleinwunder an der Angel. Die Dreißigjährige debütiert mit „Der 13. Brief“, einem Krimi aus dem ja von Natur aus kriminellen Schulmilieu. Kommt ebenfalls im Mai und vielleicht hat mir bis dahin jemand erklärt, was eine „Rai-Reitlehrerin“ ist. Als solche wurde die Autorin nämlich ausgebildet.

Erwähnen wir noch Gabriella Wollenhaupts „Leichentuch und Lumpengeld“ (Mai), der ein „Schmöker“ ist, ein „Wer war’s“ dazu, vor dem Hintergrund des „Weberaufstands“ „fiktiv“ im „Vormärz“ spielt und als Ermittler „Polizist, junge Frau“ nennt. Nennt? Ja, genau. Bei grafit nämlich geht man neue Wege. Jedem Krimi ist ein Infokästchen zugeordnet, das „Stil“, „Ermittler“, „Spannungsführung“, „Hintergrund“, „Schauplatz“ und „Zeit“ in knappen Stichworten verrät. Damit die nette Buchhändlerin nicht überfordert ist? Oder der verwirrte Kunde zielsicher durch das Dickicht des Genres geführt wird? Keine Ahnung. Aber nett.

Die dicksten Kataloge schickt zweimal im Jahr garantiert der Deutsche Taschenbuch Verlag: Sachbuch – Literatur – Unterhaltung, Krimis findet man natürlich bei „Unterhaltung“. Diesmal etwa T.C. Boyles „Talk Talk“, vom dem laut Katalog bereits 80.000 Exemplare im Hardcover verkauft wurden. „In diesem hochdramatischen Thriller erzählt Boyle davon, wie leicht es ist, einem Menschen die Identität zu rauben und wie schwierig für den Betrogenen, zu beweisen, dass er hereingelegt worden ist.“ Klingt gut. Noch besser aber klingt das: „Verbrechen an einer Gehörlosen, die auf eine taube Justiz stößt“. Hm, ist halt Unterhaltung und erscheint im Mai.

Dass Friedrich Ani seinen „Seher“ durch ein neues Abenteuer prügelt („Wer tötet, handelt“, Mai), erwähnen wir ebenso wie John Harveys „Schlaf nicht zu lange“, den abschließenden Band der Frank-Elder-Trilogie, die gewiss preiswürdig ist, auf jeden Fall aber den Großen Preis für die hirnrissigsten Titeleindeutschungen verdient hat. Und behandelt Ani das Verbrechen an einem Blinden, der auf eine blinde Justiz stößt? Wir lassen uns überraschen. (Juni)

Eine Axt in einem Holzklotz: So martialisch kommt das Cover von Peter Oberdorfers „Kreuzigers Tod“ (Juni) daher. Überschrift: „Das haut rein“. Ein „unkonventioneller Krimi für Leser mit Sinn für das Groteske und Schräge“ und, fürwahr, die Axt sitzt ziemlich schräg im Holz. Wenn das kein gutes Zeichen ist. Dagegen wirkt die Anmoderation für Iain McDowells „Der perfekte Tod“ (Juli) geradezu geradeaus: „Der Anblick des Todes kann nicht grausiger sein…“ Das Lesen gewisser Werbepoesie schon.

Gilbert Adair: Ein stilvoller Mord in Elstree

Ja, liebe Leserschaft, das hier ist endlich mal MEHR als ein Krimi. Schon dass ich bei der Lektüre ständig diese Charleston-Klänge im Ohr hatte und mondäne Damen in engen Tanzkleidern und mit Straußenfedern an den Topfhüten sah – völlig anachronistisch, nebenbei, denn Gilbert Adairs stilvoller Mord findet im London der unmittelbaren Nachkriegszeit statt. Das Beste jedoch: Beim Lesen hätte ich ohne Mühe drei Paar Socken und einen Schal häkeln können. Okay; der Rezensent kann nicht häkeln. Aber wir verstehn uns: Hä-kel-kri-mi. So, und kommt jetzt der große Abrat? Bloß nicht lesen, diesen Schmand? Ganz im Gegenteil! Lesen!

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Ui! Weihnachten!

Blick auf den Kalender: oho! Der letzte Blogtag vor Weihnachten! Also: Genießt die wtd-freie Zeit bis zum 27., macht es euch gemütlich, relaxt, lest gute Krimis! Paar Tipps noch?

Mit dem grippegeplagten Kollegen Noller habe ich gerade den Überblick „Internationale Krimis“ beendet, 23 Bücher in 20000 Zeichen. Noller, der Womanizer von Köln, empfiehlt drei Werke von Autorinnen: PJ Tracys (mei, sieht die Tochter gut aus! ) „Memento“, Reggie Nadelsons „Rote Wasser“ und natürlich Hannelore Cayres „Der Lumpenadvokat“, dessen Protagonist Noller an seine Scheidungsanwältin erinnert. Meine Wenigkeit legt euch diese drei Highlights des Jahres ans Herz: „Die sechste Laterne“ von Pablo de Santis, die Neuveröffentlichung von Robert Littells „Zufallscode“ und natürlich „Driver“ von James Sallis, dessen Held mich wiederum an meinen Fahrlehrer erinnert.

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Erik Larson: Marconis magische Maschine

Wahrscheinlich wäre der „Fall Crippen“ bei aller Bizarrheit heute längst vergessen, hätte ihn nicht ein Detail in die zweifelhafte Ruhmeshalle der großen Verbrechen befördert. Ein von seiner Ehefrau geknechteter, dazu mit einer jungen Geliebten gesegneter Mann greift zum letzten Mittel. Er tötet seine Frau, beint sie aus, häutet sie, vergräbt die Innereien und entsorgt den Rest auf bis heute mysteriöse Weise. Bizarr, sagte ich doch. Dann flüchtet er – die Polizei ist ihm nicht einmal wirklich auf den Fersen – mit der Geliebten, die als Junge verkleidet ist, nach Rotterdam. Die beiden besteigen dort ein Schiff, die SS Montrose, nach Kanada, wo sie in Sicherheit sein und ein neues Leben beginnen werden. Alles geht gut…

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Pieke und der Schmerz

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TILIDIN? Nie gehört. Gut, dass es Pieke Biermann und ihre Kriminalreportagen gibt. Dort erfährt man etwas über den TILIDIN-CHIC und, keine Sorge, Pieke ist jetzt nicht in der Modeberichterstattung tätig, sondern immer noch mitten im kriminellen Alltag. Also am Freitag, 21. Dezember 2007 um 10:27 und 13:27 im RBB-Inforadio 93,1 (Wiederholungen Sonntag 13:45 und 18:45 und Montagnacht 04:45) und am Sonnabend, 22. Dezember 2007, im TAGESSPIEGEL. Und wer nicht warten kann, klicke aufs Radio.

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Volksbloggen -11-

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Bald ist Weihnachten. Schenkt mir was und volksbloggt, bis der Christbaum wackelt. Über alles Mögliche, bloß nicht über den Weihnachtsmann. Zum Beispiel etwas über die neue Eventkrimikultur. Zuerst wird Sebastian Fitzeks neues Buch mit einer geheimnisvollen Schnitzeljagd promotet, jetzt auch der pseudonyme Schreiber des „Fünften Flugzeugs“, „ein deutscher Autor“. Was für Nasen in den PR-Abteilungen mancher Verlage sitzen, möcht ich lieber nicht wissen. Aber kann mir ja wurscht sein, ich les beide Bücher nicht.

Joseph Finder: Killer Instinct

„Killer Instinct“ ist ein weiterer der „Corporate Thrillers“, mit denen Josef Finder in den USA zur Zeit viel Erfolg hat. Es sind Bücher, die im gehobenen bis hohen Management von großen Firmen spielen und in denen die Helden mit genau den Gemeinheiten konfrontieren werden, von denen wir alle glauben, dass ihre realen Vorbilder mit ihnen tagtäglich zu tun haben. Darüber hinaus geraten sie aber in Situationen, die sie ganz anders bedrohen. Die, wie man so sagt, den ganzen Mann fordern.

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Die Eindeutscher

„Übersetzer achten lernen“, fordert „Krimileser“ und Kollege →Bernd. Heißt nicht zuletzt: Bezahlt sie endlich besser! Die uns die Schätze der literarischen Welt ins Deutsche übertragen, vegetieren, wie Bernd richtig kommentiert, „am Ende der Nahrungskette“, zumeist einträchtig vereint mit den Autorinnen und Autoren, so diese nicht zufällig zur exklusiven Gruppe der Bestverkäufer zählen. Aber wäre damit das Problem gelöst?

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Keine Zeit heute

Das heißt natürlich: gestern. Großer Berg Arbeit. Mit dem Kollegen Noller zusammen die Jahresübersichten fürs KJB 2008 machen. Der Bursche bockt, mag keine Noirs, kommt also noch Überzeugungsarbeit hinzu. Dann die säumigen BeiträgerInnen auf Trab bringen. Eigenen Beitrag schreiben, Gedanken übers Layout, sollen Bildchen rein? Wie dick wirds eigentlich dieses Mal? — Und da soll ich auch noch bloggen? Nee. Am Montag wieder. Ma guckn.

Jean-Patrick Manchette, Jean-Pierre Bastide: Laßt die Kadaver bräunen!

Ganz kurz: „Laßt die Kadaver bräunen“ ist ein gefundenes Fressen für alle Freunde geradlinigen Handlungsreisens, ständig wechselnder dramatischer Situationen und fröhlichen Dahinmordens. Ein Krimi, den man „nicht mehr aus der Hand legen kann“ und bei 190 schnellen Seiten auch nicht aus der Hand legen muss. Wer also seine 12,80 € in ein paar Stunden Genuss ohne Reue und Nachwehen investieren möchte: bitteschön. Wer sich noch einen Mehrwert verspricht: auch den gibts.

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