The Nightwatchman: One Man Revolution

Riff-Gott Tom Morello bleibt zwar seinem Instrument treu, wechselt aber von der elektrischen zur akustischen Gitarre. Seine politischen Aktivitäten kennt man ja noch aus Rage Against The Machine Zeiten und aktuell von Initiativen wie Axis Of Justice. Mit seinem Soloausflug unter dem Namen The Nightwatchman ist er auch in der passenden Musikform angekommen: Protestsongs in der Tradition der alten Volkssänger wie Woody Guthrie.

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CD-Neuheiten KW18/2007

Stöhn! So viele neue CDs.
Eine kleine Vorauswahl aus den wieder zahlreichen Neuerscheinungen dieser Woche. Neben einigen alten Bekannten wie Björk, den Manic Street Preachers und den wiedererstarkten Travis sind auch wieder einige noch zu entdeckende Bands dabei.. Um sich von deren Musik einen ersten Eindruck zu machen empfiehlt sich ein Besuch auf der jeweiligen MySpace-Seite (die wie gewohnt hier nur verlinkt wird, wenn es wirklich was zu hören gibt).


Es geht in dieser Liste immer um die Veröffentlichung in Deutschland, nicht um irgendwelche über Import erhältliche Alben. So werden die Cosmic Rough Riders, ein vielversprechendes Trio aus Glasgow, mit einem Jahr Verspätung auch bei uns veröffentlicht, während Mute Maths gleichnamiges Album in ihrer Heimat sogar schon 2005 erschien.

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Cat Power ante portas

Cat Power hat heute abend in Heidelberg ihren einzigen Deutschlandauftritt im Rahmen ihrer aktuellen Europakurztour. Kollege kfb wird sich das Konzert für Hinternet ansehen und ist schon den ganzen Tag vorfreudig erregt. Für alle, die sich noch nicht sicher sind, ob der Besuch lohnt leisten wir etwas Entscheidungshilfe:

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Youth Group: Casino Twilight Dogs

Die Jungs von Alphaville hätten sich wahrscheinlich diebisch gefreut, wenn sich ein Big Player wie beispielsweise Ronan Keating „Forever Young“ zur Brust genommen hätte. Jetzt gibt’s halt weniger Tantieme, aber dafür Qualität aus dem Hause Youth Group. Aber unabhängig von der seltsam gewählten Coverversion muss man auch für die elf Eigenkompositionen in Stimmung sein.

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The John Butler Trio: Grand National

This album goes out with respect to the indigenous people of the land that is beneath your feet. To the universal dream and obtainable reality of justice, peace, love & respect for all life on this earth. This songs are a prayer for courage, faith, compassion, tolerance, education and action for all citizens of our grand national community. Man kann es dem Gutmenschen John Butler einfach nicht übel nehmen, dass seine Platten eher sub- als objektiv überzeugen. Auch wenn sein musikalischer Ansatz und sein Instrumentarium nicht der Norm entsprechen, kommen am Ende doch immer recht normale Songs plus Jam-Einlagen raus.

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Angemessene Kleidung

Pete Harris ist tot. Wie →PCPalm berichtet starb der Musiker am Mittwoch 60jährig an einem Gehirntumor. Wer sich jetzt grübelnd am Kopf kratzt sei beruhigt: Auch wenn er es auf vier CDs und eine DVD brachte war Harris doch „nur“ eine lokale Größe in Florida und bei uns muss, ja kann man ihn nicht kennen.

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CD-Neuheiten KW17/2007

Stöhn! So viele neue CDs.
Und hier kommt sie wieder, unsere wöchentliche Liste mit den CD-Neuheiten dieses Freitags. Die meiste Aufmerksamkeit erfährt dabei „Beyond“, das erste Dinosaur JR-Album in Originalbesetzung seit fast zwei Jahrzehnten („Erhaben dreckig, eigenbrötlerisch und kompromisslos.“ Karl Fluch im →Standard).


Es geht in dieser Liste immer um die Veröffentlichung in Deutschland, nicht um irgendwelche über Import erhältliche Alben. So werden die Cosmic Rough Riders, ein vielversprechendes Trio aus Glasgow, mit einem Jahr Verspätung auch bei uns veröffentlicht, während Mute Maths gleichnamiges Album in ihrer Heimat sogar schon 2005 erschien.

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Washington: Astral Sky

Tasteten sich Washington mit ihrem Debüt „A New Order Rising“ noch behutsam nach vorne, haben sie für „Astral Sky“ jegliche Zurückhaltung abgelegt. Sänger und Hauptsongwriter Rune Simonsen setzt ausschließlich auf die großen Gefühlen und kramt alles aus der Pathos-Trickkiste, was andere schon wieder verschämt zurückgelegt hätten.

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Kenny Wayne Shepherd: 10 Days Out

Nachdem Kenny Wayne Shepherd mit „The Place You’re In“ vom Mainstream-Bus gestreift wurde begibt er sich jetzt zurück zu seinen Wurzeln. „10 Days Out – Blues From The Backroads“ ist genau das, was der Titel verspricht und das vertonte Roadmovie eines ‚Weißbrots‘, das in zehn Tagen den Süden der USA abklappert und mit Blues-Veteranen in die Saiten greift.

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Poison The Well: Versions

„Versions“ ist ein Geschoss. Wer es schafft, aus dieser Feuersalve die Projektile abzufangen und auf Anhieb benennen kann, was drin ist, der muss Ohren haben wie ein Luchs. Obwohl ich mit dem Opener „Letter Thing“ mehr als 90% meines Freundes- und Bekanntenkreises innerhalb von einer Minute aus dem Wohnzimmer kegeln könnte, lohnt jeder Song dieser vermeintlichen Krachmacherplatte.

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Maria McKee: Late December

Maria McKee macht sich locker. Seitdem ihr Veröffentlichungsrhythmus erkennbar angezogen hat, scheint sie auch auf übertriebene Perfektion zu verzichten und lässt die Songs auf „Late December“ von der Leine. Überwiegend nur in klassischer Bandbesetzung eingespielt und mit wunderbarem Rumpelschlagzeug von Tom Dunne ist das sechste Album der Qualitätsdiva erstaunlich transparent und direkt.

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Feist: Reminder

Vor einer Weile machte es ‚zapp‘ und Leslie Feists Album „Let It Die“ (2004) war in aller Munde. Seitdem hat sie scheinbar weltweit eine „Gutfind-Garantie“ und erinnert jetzt mit „The Reminder“ daran, warum das so ist. In überwiegend wohnlicher Umgebung in Paris wurden die neuen Songs geschraubt und aufgenommen.

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The Fall: Reformation! Post TLC

This is what it sounds like! – Nachdem The Fall-Mastermind Mark Edward Smith während der US-Tour zum durchweg positiv aufgenommenen Vorgängeralbum „Fall Heads Roll“ seine musikalischen Mitstreiter abhanden gekommen waren, stand er zusammen mit Keyboarderin und aktueller Ehefrau Elena Poulou plötzlich alleine auf weiter Flur. Kein Problem für einen Exzentriker wie Smith, der neben seiner Musik in der Vergangenheit unter anderem auch wegen solcher Randnotizen legendär geworden ist.

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Logh: North

Liebe auf den zweiten Blick! Es gibt Bands, die sich beinahe jedem Zugriff entziehen – auch dem des tüchtigen Konsumenten von einschlägigen Musikzeitschriften, Magazinen und Blogs. Keine der britischen Musikpostillen namens „New Musical Express“ (NME) oder „The Wire“ treiben sie als die nächste „Sau“ durchs Dorf und in den deutschen Musikmedien finden sie in der Regel auch nur als Randnotiz statt. So Logh aus dem südschwedischen Lund.

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Ronnie Lane: Just For A Moment

An sich ist „die Kuh schon längst gemolken“, möchte man meinen. Alles, was der liebenswerte Country-Rocker und Singer/Songwriter solistisch auf Band gebannt hat, wurde seit seinem Tod im Juni 1997 in verschiedensten Ausgaben und Zusammenstellungen auf CD veröffentlicht, und das bisweilen „doppelt gemoppelt“. Dies war allerdings auf den europäischen Markt begrenzt. In den USA gab´s offiziell nur eine CD mit den beiden SLIM CHANCE-Alben für das „Island“-Label. Alles weitere musste als Import besorgt werden.

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