Derek Raymond

Ich bin nun mal so, ich kann nicht anders. Wenn sich eine Idee in mir behaglich einrichtet, muss ich ihr irgendwann ein kleines Büchlein bauen. Und der Gedanke, meine mit Astrid Paprotta begonnene Reihe mit Monografien fortzusetzen – wie und wo auch immer – unterstützt mich dabei.

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Alligator-Dauerdienst 060807: deutschsprachig

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Aufarbeitung des Wochenendes. Deutschsprachiges. Von wichtig bis skurril. Mehr am Nachmittag. Internationales und alles andere, was uns bis dahin noch erreicht. Surfen Sie! Melden Sie! →Hierher!
Ingeborg Sperl empfiehlt im österreichischen →„Standard“ wieder kurz und bündig vier Kriminalromane: Sergej Kusnetzows „Die Hülle des Schmetterlings“, Veronica Stallwoods „Flucht aus Oxford“, Jörn Lier Horsts „Wenn das Meer verstummt“ sowie Katryn Ruschs „Die Lautlosen“, einen SF-Krimi: „Rusch präsentiert hier einen spannenden Zwitter für alle Leser, die über den Rand unseres Planeten hinausschauen möchten.“

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Kapitel XII

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Die folgenden Aufzeichnungen unseres Titelhelden erreichten die Redaktion auf denkwürdigem Wege. Sie befanden sich zusammengerollt in einer verkorkten Flasche mit der Aufschrift „Dr. Schlawinskis Original Südsee Erfrischung – jetzt mit 10% Datteln!“. Diese Flasche wurde – südwestlich der japanischen Insel Kyubashi – von Herrn Ludwig Hirnbeiß aus dem Pazifik gefischt, welchen Herr Hirnbeiß in Begleitung seiner Gattin auf einer handelsüblichen Luftmatratze zu überqueren gedenkt. Die Flaschenpost – denn um eine solche muss es sich handeln – gelangte per Sonderflugzeug in unseren Besitz und wird nun wort- und zeichengetreu wiedergegeben. Man entdeckte sie im spärlichen Nachlass des inzwischen verschollenen Ehepaares, einer Plastiktüte, welche außer der Flasche nur einen Stahlkamm sowie fünf unbenutzte Kondome enthielt. Die Aufzeichnungen schildern Wickiussens Erlebnisse, kurz nachdem dieser die geheimnisvolle künstliche Insel betreten hat, auf der sich die deutschen Krimischaffenden vor den kritischen Nachfragen von Öffentlichkeit und Ordnungsmacht versteckt halten.

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Alligator-Dauerdienst 030807: international

Einige ausgewählte Links aus der großen weiten Welt des englischsprachigen Krimis haben wir zum Wochenende für Sie zusammengestellt. Beginnen wir mit Michael Dibdin, dem im März gerade einmal 60jährig verstorbenen Autor, dessen postum erschienenes Werk „End Games“ im →„Spectator“ vorgestellt wird. Das letzte Abenteuer von Dibdins Held Aurelio Zen – und Rezensent Ian Thomson befindet: „End Games, in short, has all the bite of vintage Zen; I wish we could have more.“

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Pieke taucht ab

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Sie schreckt vor nichts zurück. Ob zu Lande, in der Luft oder im Wasser: Pieke ist immer dabei. Auch in ihrer neuen Kriminalreportage „Leichenfund nach Piratenart“, den man am Sonnabend, 4.August 2007 im „TAGESSPIEGEL“ lesen und im RBB-Inforadio 93,1 um 11:45 Uhr hören kann. Wiederholungen um 16:45 Uhr und in der folgenden Nacht um 0:45 Uhr und 05:45 Uhr. Oder als Podcast. Klick aufs Radio.

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Ross Thomas: Umweg zur Hölle

Ross Thomas kann’s. Nun, das ist keine sensationelle Neuigkeit. Aber was kann Ross Thomas? Amerikas Wirklichkeit hinter dem schönen Schein (die längst auch unsere ist) sezieren, das alles mit einer stilistischen Leichtigkeit, die auf das Schwerdenken verzichtet, einem souverän zusammengestellten Figurentableau und Dialogen, die wie Maßanzüge sitzen. All das – und noch ein wenig mehr.

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Alligator-Dauerdienst 010807

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Schottland – Deutschland 4:0? Nein, im Fußball unvorstellbar, in der Kriminalliteratur aber scheint’s möglich. Aber auch da nur gedopt. Unser Alligator-Dauerdienst beginnt mit Krimikritik als Sportereignis.
„4:0 für Schottland“ hat Rolf-Bernhard Essig seine Rezension bei literaturkritik.de von Dieter Kühns →„Geheimagent Marlowe“ übertitelt. Alles Eigentore Kühns: „Pappkulissen, Pappkameraden, pappdröge Sprache“, stellt Reporter Essig sauer fest. Aber warum? Nun, das lese man selbst. Alles was Essig hier gegen Kühn verwendet, kann man übrigens auch für ihn verwenden. Und dann hätte er doch ins richtige Tor getroffen.

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Samba Mapangala And Orchestra Virunga: Song & Dance

Wann wird es endlich wieder Sommer? Pfeifen wir auf den Klimawandel und lassen Sonne und Wärme mittels dieser CD in unsere Herzen und Gemüter fließen. Ja, es gibt sie noch, diese „klassische“ kongolesische, in der Regel auf der guten alten Rumba basierende Tanzmucke. Samba ist schon zu lange im Geschäft, um sich jetzt noch mit Rap, Techno oder anderem modischem Schnickschnack bei den heimischen Kids anbiedern zu wollen.

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Schon wieder

Der alte Alligator schleppt sein müdes Panzerkleid aus dem Tümpel. „Ferien!“ Nun ja, er braucht das halt. Und was machen wir? Wir fordern unsere LeserInnen wieder auf: Wenn euch was krimimäßig auffällt im Netz, dann schickt die Links dem vitalen Betreiber dieses Krimiblogs. An →diese Mailadresse, bitte. Heut nachmittag schauen wir dann mal, was so eingetroffen ist und stellen es online.