„Im Noir-Roman fällt die Menschheit in einer Bar oder in der Dunkelheit dem Wahnsinn anheim.“
„Suarez zu schreiben hat mich gebrochen. Das begreife ich jetzt.“
(aus: Derek Raymond, „Die verdeckten Dateien“)
Weiterlesen„Im Noir-Roman fällt die Menschheit in einer Bar oder in der Dunkelheit dem Wahnsinn anheim.“
„Suarez zu schreiben hat mich gebrochen. Das begreife ich jetzt.“
(aus: Derek Raymond, „Die verdeckten Dateien“)
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Die Ausbeute dieses Morgens aus deutschen Landen. Draußen keine Spur mehr von Sommer. Nicht direkt kalt, aber die prognostizierten winterlichen Unbillen starren uns schon aus den Zeitungen entgegen. „Kalteis“ stürzt zu Tal.
WeiterlesenDieses ist die dritte Besprechung eines der Kandidaten für den Edgar des Jahres 2007, Kategorie „Bestes Buch“.
WeiterlesenIch bin nun mal so, ich kann nicht anders. Wenn sich eine Idee in mir behaglich einrichtet, muss ich ihr irgendwann ein kleines Büchlein bauen. Und der Gedanke, meine mit Astrid Paprotta begonnene Reihe mit Monografien fortzusetzen – wie und wo auch immer – unterstützt mich dabei.
WeiterlesenAus englischen (und schottischen) Gefilden zumeist schwebt nun der Tagesrest über die harrende Gemeinde der Linksucher. Beginnen wollen wir aber, natürlich, mit „Kalteis“.
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Aufarbeitung des Wochenendes. Deutschsprachiges. Von wichtig bis skurril. Mehr am Nachmittag. Internationales und alles andere, was uns bis dahin noch erreicht. Surfen Sie! Melden Sie! →Hierher!
Ingeborg Sperl empfiehlt im österreichischen →„Standard“ wieder kurz und bündig vier Kriminalromane: Sergej Kusnetzows „Die Hülle des Schmetterlings“, Veronica Stallwoods „Flucht aus Oxford“, Jörn Lier Horsts „Wenn das Meer verstummt“ sowie Katryn Ruschs „Die Lautlosen“, einen SF-Krimi: „Rusch präsentiert hier einen spannenden Zwitter für alle Leser, die über den Rand unseres Planeten hinausschauen möchten.“

Die folgenden Aufzeichnungen unseres Titelhelden erreichten die Redaktion auf denkwürdigem Wege. Sie befanden sich zusammengerollt in einer verkorkten Flasche mit der Aufschrift „Dr. Schlawinskis Original Südsee Erfrischung – jetzt mit 10% Datteln!“. Diese Flasche wurde – südwestlich der japanischen Insel Kyubashi – von Herrn Ludwig Hirnbeiß aus dem Pazifik gefischt, welchen Herr Hirnbeiß in Begleitung seiner Gattin auf einer handelsüblichen Luftmatratze zu überqueren gedenkt. Die Flaschenpost – denn um eine solche muss es sich handeln – gelangte per Sonderflugzeug in unseren Besitz und wird nun wort- und zeichengetreu wiedergegeben. Man entdeckte sie im spärlichen Nachlass des inzwischen verschollenen Ehepaares, einer Plastiktüte, welche außer der Flasche nur einen Stahlkamm sowie fünf unbenutzte Kondome enthielt. Die Aufzeichnungen schildern Wickiussens Erlebnisse, kurz nachdem dieser die geheimnisvolle künstliche Insel betreten hat, auf der sich die deutschen Krimischaffenden vor den kritischen Nachfragen von Öffentlichkeit und Ordnungsmacht versteckt halten.
WeiterlesenNächsten Donnerstag um 20.45 Uhr auf Arte: Die Fantome des Hutmachers, von Claude Chabrol nach Georges Symenon, mit Michel Serrault und Charles Aznavour. Mehr >>>hier.
Einige ausgewählte Links aus der großen weiten Welt des englischsprachigen Krimis haben wir zum Wochenende für Sie zusammengestellt. Beginnen wir mit Michael Dibdin, dem im März gerade einmal 60jährig verstorbenen Autor, dessen postum erschienenes Werk „End Games“ im →„Spectator“ vorgestellt wird. Das letzte Abenteuer von Dibdins Held Aurelio Zen – und Rezensent Ian Thomson befindet: „End Games, in short, has all the bite of vintage Zen; I wish we could have more.“
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Vorwiegend Regionalkriminelles wollen wir in dieser morgendlichen Tagesschau präsentieren. Die internationalen Neuigkeiten sowie die Ausbeute der nächsten Stunden folgen dann am Nachmittag. Seien Sie also fleißig! Und nicht vergessen: Wer uns Links zukommen lässt, hat einen Linktipp frei! Wie immer an diese Adresse, wo eilfertige junge Damen sehnsüchtig auf Ihre Nachrichten warten!
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Sie schreckt vor nichts zurück. Ob zu Lande, in der Luft oder im Wasser: Pieke ist immer dabei. Auch in ihrer neuen Kriminalreportage „Leichenfund nach Piratenart“, den man am Sonnabend, 4.August 2007 im „TAGESSPIEGEL“ lesen und im RBB-Inforadio 93,1 um 11:45 Uhr hören kann. Wiederholungen um 16:45 Uhr und in der folgenden Nacht um 0:45 Uhr und 05:45 Uhr. Oder als Podcast. Klick aufs Radio.
WeiterlesenZwischen den beiden hohen Wellen des „kritischen Schwedenkrimis“ floss die eine und andere solide Spannungskost aus dem Norden in die deutschen Lande. Ohne für Furore zu sorgen, aber das ist halt der Preis, den man für Nichtwellenreiten zu zahlen hat. Olov Svedelid, in seiner Heimat äußerst beliebt, hat hierzulande die Popularität von Sjöwall / Wahlöö oder Mankell nie erreicht.
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Kühles Regenwetter. An einem Wuppertaler Badeteich friert sich ein Alligator den Allerwertesten ab. Gut so! Wir müssen mal wieder Dauerdienst schieben! Schieben Sie mit!
Weiterlesen2006 gab es auf dem >>>blauen Sofa auf der Buchmesse Interviews mit deutschsprachigen (Krimi-)autoren – Wolf Haas, Thea Dorn, Jakob Arjouni und Martin Suter sind da. Sind bestimmt noch mehr dabei, die ich nur nicht kenne.
Die halbe Stunde ist nur immer fast zu lang.
Ross Thomas kann’s. Nun, das ist keine sensationelle Neuigkeit. Aber was kann Ross Thomas? Amerikas Wirklichkeit hinter dem schönen Schein (die längst auch unsere ist) sezieren, das alles mit einer stilistischen Leichtigkeit, die auf das Schwerdenken verzichtet, einem souverän zusammengestellten Figurentableau und Dialogen, die wie Maßanzüge sitzen. All das – und noch ein wenig mehr.
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Schottland – Deutschland 4:0? Nein, im Fußball unvorstellbar, in der Kriminalliteratur aber scheint’s möglich. Aber auch da nur gedopt. Unser Alligator-Dauerdienst beginnt mit Krimikritik als Sportereignis.
„4:0 für Schottland“ hat Rolf-Bernhard Essig seine Rezension bei literaturkritik.de von Dieter Kühns →„Geheimagent Marlowe“ übertitelt. Alles Eigentore Kühns: „Pappkulissen, Pappkameraden, pappdröge Sprache“, stellt Reporter Essig sauer fest. Aber warum? Nun, das lese man selbst. Alles was Essig hier gegen Kühn verwendet, kann man übrigens auch für ihn verwenden. Und dann hätte er doch ins richtige Tor getroffen.
Wann wird es endlich wieder Sommer? Pfeifen wir auf den Klimawandel und lassen Sonne und Wärme mittels dieser CD in unsere Herzen und Gemüter fließen. Ja, es gibt sie noch, diese „klassische“ kongolesische, in der Regel auf der guten alten Rumba basierende Tanzmucke. Samba ist schon zu lange im Geschäft, um sich jetzt noch mit Rap, Techno oder anderem modischem Schnickschnack bei den heimischen Kids anbiedern zu wollen.
WeiterlesenDer alte Alligator schleppt sein müdes Panzerkleid aus dem Tümpel. „Ferien!“ Nun ja, er braucht das halt. Und was machen wir? Wir fordern unsere LeserInnen wieder auf: Wenn euch was krimimäßig auffällt im Netz, dann schickt die Links dem vitalen Betreiber dieses Krimiblogs. An →diese Mailadresse, bitte. Heut nachmittag schauen wir dann mal, was so eingetroffen ist und stellen es online.

Sprache und Krimi: das Thema des zweiten Heftes von makro scoop. Ein Fass ohne Boden, denn wer sich mit Krimisprache beschäftigt, sollte sich vorab mit Sprache auseinandersetzen. Ein paar lose Gedanken vorab.
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