This album goes out with respect to the indigenous people of the land that is beneath your feet. To the universal dream and obtainable reality of justice, peace, love & respect for all life on this earth. This songs are a prayer for courage, faith, compassion, tolerance, education and action for all citizens of our grand national community. Man kann es dem Gutmenschen John Butler einfach nicht übel nehmen, dass seine Platten eher sub- als objektiv überzeugen. Auch wenn sein musikalischer Ansatz und sein Instrumentarium nicht der Norm entsprechen, kommen am Ende doch immer recht normale Songs plus Jam-Einlagen raus.
Weiterlesen„Wickerts Bücher“ gibt´s in Zukunft nur noch im Radio.
Weil es im Radio >>>mit nur einem Autor vielleicht weniger Stress ist als mit dreien im Fernsehen (wovon mancher zwar schreiben, aber nicht reden kann) und weil er lieber Krimis schreiben will. Ich habe die einschlägigen Krimiblogs durchforstet – wie schreibt er denn (ich weiß, wie er REDET: nicht der SCHNELLSTE und das Gegenteil von spritzig)?
James Crumley: Land der Lügen
Milo Milodragovitch, eigentlich alt genug in Rente zu gehen, finanziell versorgt dank seines letzten Auftrags als Privatdetektiv, der ihm Unmengen an schmutzigem Geld bescherte, sitzt mitten in Texas, als Barbesitzer und Geldwäscher in eigener Sache, verbandelt mit einer attraktiven Frau. Alles könnte eigentlich einfach und schön sein. Eigentlich.
WeiterlesenSilje Nergaard: Darkness Out Of Blue
Die Norwegerin hat mit ihrem neunten Album den Pop für sich entdeckt. Nicht, dass sie bisher eine schwer zugängliche Jazz-Diva war, aber „Darkness Out Of Blue“ setzt Jazz nur noch als Stilmittel ein. Viele Songs lassen eher an Indiepop-Bands denken als an bisherige Schubladennachbarinnen wie Diana Krall oder Rebekka Bakken.
WeiterlesenKrimiWelt-Bestenliste Mai 2007
Wo sich eine dritte Jungfrau verführerisch an exponierter Stelle räkelt und dabei dem kalten August die dito Schulter zeigt, da sind die dirty old men des Kriminalromans nicht weit. Crumley (am Montag in der wtd-Kritik), Markakis und Leonard lassen den Nachwuchs alt aussehen, was sehr für die Alten, aber weniger für die Nachwuchs spricht.
WeiterlesenAngemessene Kleidung
Pete Harris ist tot. Wie →PCPalm berichtet starb der Musiker am Mittwoch 60jährig an einem Gehirntumor. Wer sich jetzt grübelnd am Kopf kratzt sei beruhigt: Auch wenn er es auf vier CDs und eine DVD brachte war Harris doch „nur“ eine lokale Größe in Florida und bei uns muss, ja kann man ihn nicht kennen.
WeiterlesenZugespitzt und abgestumpft
Den Einbruch der Wirklichkeit in den Kriminalroman nahmen wir wohlwollend und erleichtert zur Kenntnis. Allwissende Ermittler in einem gesellschaftlich aseptischen Umfeld, die Polizei mal unfähig mal treudoof, meistens beides, die Welt ein leicht oder schwer in Unordnung geratenes Rätselpflaster, das man mit dem Besen des Rechts sauberfegte Der Realiendreck untern Krimiteppich gekehrt. So ist’s halt nicht; und selbst die überzeugtesten Eskapisten hatten es irgendwann einmal satt, angenehm durchs abgebrannte Maikäferland kutschiert zu werden. Aber: Inzwischen nervt sie nur noch, die angebliche Wirklichkeit.
WeiterlesenCD-Neuheiten KW17/2007

Und hier kommt sie wieder, unsere wöchentliche Liste mit den CD-Neuheiten dieses Freitags. Die meiste Aufmerksamkeit erfährt dabei „Beyond“, das erste Dinosaur JR-Album in Originalbesetzung seit fast zwei Jahrzehnten („Erhaben dreckig, eigenbrötlerisch und kompromisslos.“ Karl Fluch im →Standard).
Es geht in dieser Liste immer um die Veröffentlichung in Deutschland, nicht um irgendwelche über Import erhältliche Alben. So werden die Cosmic Rough Riders, ein vielversprechendes Trio aus Glasgow, mit einem Jahr Verspätung auch bei uns veröffentlicht, während Mute Maths gleichnamiges Album in ihrer Heimat sogar schon 2005 erschien.
Washington: Astral Sky
Tasteten sich Washington mit ihrem Debüt „A New Order Rising“ noch behutsam nach vorne, haben sie für „Astral Sky“ jegliche Zurückhaltung abgelegt. Sänger und Hauptsongwriter Rune Simonsen setzt ausschließlich auf die großen Gefühlen und kramt alles aus der Pathos-Trickkiste, was andere schon wieder verschämt zurückgelegt hätten.
WeiterlesenPeter Temple: Kalter August
Die Erwartungen sind hoch bei Peter Temples „Kalter August“. Als „bestes Buch über Australien“ ausgezeichnet, Spitzenreiter der aktuellen KrimiWelt-Bestenliste: Dutzendware sollte das also kaum sein. Oder doch?
WeiterlesenIch schenke euch ein Buch
Aber ich tue es, wer will es mir verdenken, mit einem weinenden Auge. Denn viel lieber hätte ich dieses Buch, den Jahresband 2006 der →„Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“ verkauft. Auf Papier gedruckt, drei Erzählungen, die beweisen sollen, wie politisch und gesellschaftsbezogen sie waren, die alten Krimis.
WeiterlesenKenny Wayne Shepherd: 10 Days Out
Nachdem Kenny Wayne Shepherd mit „The Place You’re In“ vom Mainstream-Bus gestreift wurde begibt er sich jetzt zurück zu seinen Wurzeln. „10 Days Out – Blues From The Backroads“ ist genau das, was der Titel verspricht und das vertonte Roadmovie eines ‚Weißbrots‘, das in zehn Tagen den Süden der USA abklappert und mit Blues-Veteranen in die Saiten greift.
WeiterlesenNur Spaß, gelt?
Gerade habe ich den Eintrag für morgen geschrieben, u.a. über „…ein Armutszeugnis, das vor allem diejenigen sich selber ausstellen sollten, die schon in der Vergangenheit eine Menge dummes Zeug zu alten Krimis herausschwafelten und es wohl auch in Zukunft tun werden“, da les ich (welcher Teufel ritt mich nur) →das da und glaub es nicht:
WeiterlesenLee Child: One Shot
Wenn ein erfahrener Krimikritiker wie Tobias Gohlis gesteht, dass er innerhalb kürzester Zeit sämtliche Bücher einer Serie verschlungen hat, weil ihn diese so sehr fesselte, dann ist das sicherlich ein großes Lob. Lee Child, dem dieses Kompliment zuteil wurde, verbindet in seiner Serie um den einsamen Wolf Jack Reacher in überragender Weise das Rätsel und den Thrill.
WeiterlesenPoison The Well: Versions
„Versions“ ist ein Geschoss. Wer es schafft, aus dieser Feuersalve die Projektile abzufangen und auf Anhieb benennen kann, was drin ist, der muss Ohren haben wie ein Luchs. Obwohl ich mit dem Opener „Letter Thing“ mehr als 90% meines Freundes- und Bekanntenkreises innerhalb von einer Minute aus dem Wohnzimmer kegeln könnte, lohnt jeder Song dieser vermeintlichen Krachmacherplatte.
WeiterlesenMaria McKee: Late December
Maria McKee macht sich locker. Seitdem ihr Veröffentlichungsrhythmus erkennbar angezogen hat, scheint sie auch auf übertriebene Perfektion zu verzichten und lässt die Songs auf „Late December“ von der Leine. Überwiegend nur in klassischer Bandbesetzung eingespielt und mit wunderbarem Rumpelschlagzeug von Tom Dunne ist das sechste Album der Qualitätsdiva erstaunlich transparent und direkt.
WeiterlesenKJB 2007: die ersten Gratulanten
Wenn du im Saarland jemandem deine Bohrmaschine ausleihst (natürlich ohne die Illusion, sie jemals zurück zu bekommen), dazu noch einen Kasten „Karlsberg Ur-Pils“ wie zufällig in der Garage des Beliehenen stehenlässt – dann kannst du sicher sein, dass er sich eines Tages revanchiert. So wie der liebe Kollege von →„saarkrimi.de“, der jetzt das „Krimijahrbuch 2007“ besprochen hat.
WeiterlesenFeist: Reminder
Vor einer Weile machte es ‚zapp‘ und Leslie Feists Album „Let It Die“ (2004) war in aller Munde. Seitdem hat sie scheinbar weltweit eine „Gutfind-Garantie“ und erinnert jetzt mit „The Reminder“ daran, warum das so ist. In überwiegend wohnlicher Umgebung in Paris wurden die neuen Songs geschraubt und aufgenommen.
WeiterlesenThe Fall: Reformation! Post TLC
This is what it sounds like! – Nachdem The Fall-Mastermind Mark Edward Smith während der US-Tour zum durchweg positiv aufgenommenen Vorgängeralbum „Fall Heads Roll“ seine musikalischen Mitstreiter abhanden gekommen waren, stand er zusammen mit Keyboarderin und aktueller Ehefrau Elena Poulou plötzlich alleine auf weiter Flur. Kein Problem für einen Exzentriker wie Smith, der neben seiner Musik in der Vergangenheit unter anderem auch wegen solcher Randnotizen legendär geworden ist.
WeiterlesenGlauser 2007
Wie ich soeben dem „Liechtensteiner Vaterland – meistgelesene Tageszeitung in Liechtenstein“ entnehme, ist der Schweizer Autor Martin Suter für seinen Roman „Der Teufel von Mailand“ mit dem Friedrich Glauser – Preis 2007 ausgezeichnet worden. Den Debütpreis gewann Andrea Maria Schenkel, den Kurzgeschichtenglauser Sabina Naber, der Hansjörg-Martin-Preis für Kinder- und Jugendliteratur ging an Christoph Wortberg. Die Abteilung „Preise im Krimisegment“ der Hinternet-Redaktion gratuliert recht herzlich!