Da lacht der Alligator

„Die umfassende Geschichte der Schweizer Kriminalliteratur beschreibt spannend und interessant die große Vielfalt des literarisch aufgearbeiteten, alpenländischen Verbrechens. Keinesfalls werden Klischees bedient.“ befindet Maggie Thieme über Paul Otts →„Mord im Alpenglühen“, die definitive Geschichte des Schweizerkrimis. Ach, die Meldung hätte er gerne selber gebracht, der Alligator, wäre da nicht sein schnöder Fußballwahn gewesen!

Noch ein Bild

Okay, das interessiert jetzt maximal 13 Leutchen, aber dennoch: Zum geplanten „Krimiporträtheftchen Astrid Paprotta“ ist mir ein neues Bild eingefallen, welches skizzenhaft zu realisieren ich den Herrn Diplomkünstler Wünsch sogleich am Montagmorgen auffordern werde. Das hier.

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Noller ignoriert!

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Ja, tschuldigung, Uli, aber bei diesem ganzen Hessenstress haben wir die Krimitipps für Juni übersehen (dafür gibts auch das offizielle Kroko-Logo). →„Viele Heldinnen“ heißt es diesmal im „Funkhaus Europa“ und meint zum einen Irene Rodrians „Eisiges Schweigen“, zum anderen P.J. Tracys „Mortifer“. Frauen schreiben eben nicht nur die besseren Krimis, sie klären die Fälle auch besser auf.

Venezianischer Nachzügler

Seit dem 8. Juni dümpelt bereits, von der offiziellen Donna-Leon-Forschung noch unbeachtet, eine Besprechung von Sonja Kolb in „rp-online“ des neuen Leon-Thrillers → „Blutige Steine“ im Netz. Jedenfalls behaupte ich das jetzt mal frech. Frau Kolb freut sich, dass Frau Leon „einen höchst aktuellen Plot kreiert hat und beispielsweise sehr feinsinnig das Problem des offenen oder unbewussten Rassismus anspricht. „ Das ist doch schon was.

I had a dream

Kaum kommt man hier rein, schon fällt dpr über einen her: „Du sollst mir die Anobella malen, im Garten. Los, mal!“ Und ich kann doch keine mediterranen Gärten zeichnen. Glücklicherweise hatte dpr einen Traum: er musste Anobella aus einem Teller grüne Soße retten. Grüne Soße kann ich!
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raphael

Letzte Mahlzeit Wiesbaden

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Wiesbaden war heiß. Der Asphalt kochte und Frau Anobella, die Kriminaldichterin, tat es ihm nach. So standen wir, das Homestoryteam von Hinternet, mit knurrenden Bäuchen vor der Tür des geschmackvollen Wiesbadener Anwesens der Unvergleichlichen und fühlten uns wie die heiligen zwei Könige. Unsere Gastgeschenke: ein Buch von Karl D. Weyrauch („Lehratlas des Histologie“), eine Schallplatte („Er hat ein knall-rotes Gummiboot“) der norwegischen Vortragskünstlerin Wencke Myhre sowie die letzte CD von Max Goldt. Und, nicht zu vergessen, das Original-Hinternet-T-Shirt. Wir klingelten und waren gespannt.

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Ole

Sag mal, Beckmann, darf man einen Trainer wie den der spanischen Nationalmannschaft, der gerne flucht und seine – also die spanische – Mannschaft einen richtig flotten Stiefel spielen lässt wirklich mit Otto Rehagel vergleichen?

Wir sagen: Nein!

gez.: Kommando Hans Meyer

P.S.: Bei ARD-Gewinnspielen muß man nicht mitmachen. Hört also auf, hier nach dem Spitznamen von Helmut Schön zu suchen!

P.P.S.: Die Antwort ist natürlich c) Der Mann mit der Mütze. Siehe auch Udo Jürgens: „Der Mann mit der Mütze“.