Fire In The Attic: I’ll Beat You, City!

Redfield Records ist der Beweis, dass es ein kleinen deutsches Label mit viel Hingabe und Ausdauer packen kann. Nicht dass Redfield schon zu den Großen gehören würde. Aber das Label aus Düsseldorf hat sich im Emorock/Screamo-Sektor schon einen Namen gemacht.

Nicht zuletzt dank Veröffentlichungen von A Case Of Grenada, Crash My Deville, des Gameface-Sängers Jeff Caudill und natürlich von Fire In The Attic. Der Band also, die im Redfield-Lager zuletzt am meisten Kilometer auf der Autobahn zurücklegte, um den deutschsprachigen Raum zu betouren. Nun liegt endlich der Nachfolger ihres 2005er Debüts ‚Crush/Rebuild‘ vor. Herausgekommen sind zwölf Songs, die in knapp 38 Minuten klar machen, warum FITA so angesagt sind. ‚I’ll Beat You, City!‘ ist hochklassiger, dynamischer und abwechslungsreicher Emorock mit leichtem Screamo-Touch.

Fire In The Attic: I'll Beat You, City!
Redfield/Cargo
VÖ: 2.6.2006

D.B. Blettenberg: Null Uhr Managua

Nicaragua in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts, dass ist eine endlose Abfolge von Gewalt. Ein Bürgerkrieg und der Kampf gegen die Contras haben das Land zerrissen, das Volk gezeichnet, seelische und körperliche Krüppel auf den Strassen zurückgelassen. Als 1991 die Sandinisten die politische Macht in freien Wahlen verloren, machte sich international Hoffnung breit, dass das Land Frieden finden könne.

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Die wtd-Collection

Auch wir verschließen unsere Augen nicht vor den modischen Trends der Zeit und bieten ab sofort wie Kollege Ludger nützliche Bekleidungsstücke mit dezentem Detektiv-Bezug. Als erstes präsentieren wir das Modell „Frauenfußball“. So transportieren Sie das runde Leder platzsparend und sicher.

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Menschliche Kälte, Wiesbaden

Wer Petra Hammesfahr für eine Krimiautorin hält, wird sich freuen zu erfahren, dass sie jetzt auch einen Nichtkrimi geschrieben hat. → „Am Anfang sind sie noch Kinder“ heißt das neue Werk. Und Susanna Gilbert-Sättele vom „Wiesbadener (!) Kurier“ urteilt: „Keine Spur mehr von Mord und Totschlag, kein Blick hinab in menschliche Abgründe zeichnet das neue Werk der beliebten Krimiautorin aus. Die Geschichte einer vom Leben gebeutelten Frau, die sich um ein Kind von der Straße kümmert, liest sich wie ein Plädoyer für mehr Nächstenliebe in einer Zeit wachsender menschlicher Kälte.“ Und das bei den Temperaturen.

Tapferer Kerner

Tapferer Selbstversuch. Stefan Niggemeier hat sich für die FAZ am Eröffnungstag der WM quer durch’s Programm gezappt: → Die Welt und ihre Freunde zu Gast bei mir

Der Mainzer Trainer ist nicht nur deshalb so ein Glücksgriff für das ZDF, weil er es schafft, Kompetenz und Verständlichkeit zu kombinieren, sondern auch, weil er der ideale Sidekick für Kerner ist. Mit einem einzigen Laut kann er die Luft aus einer Kerner-Frage herauslassen. Wenn der fragt, ob es nicht ein Fehler war, daß die Nationalmannschaft noch nie in der neuen Münchner Arena gespielt hat, macht Klopp ein Geräusch wie „öapf“, was klingt wie: „Ja, Gott, man kann natürlich in alles etwas hineininterpretieren, aber für diesen Kindergartenkram sucht euch bitte jemand anderen.“

Sister Sox – zwischen Himmel und Hölle

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(Die Wahrheit spricht in vielen Zungen, auch bei der kritischen Betrachtung von Kriminalromanen. Dass ein gutes Buch ein gutes Buch und ein schlechtes ein schlechtes sei, dass Literaturkritik fast schon zu den exakten Wissenschaften gehören könnte – wer dies glaubt, sei fortan, in unregelmäßigen Abständen, eines Besseren belehrt. Beginnen wir mit Max Bronskis Krimi „Sister Sox“ (Kunstmann 2006))

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