
Kaum hat man das schöne neue Logo, schon muss man es verwenden. Zwei äußerst wesentliche Rezensionen äußerst wesentlicher Werke sind zu vermelden, beide von Georg Patzer, beide bei „literaturkritik.de“.
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Kaum hat man das schöne neue Logo, schon muss man es verwenden. Zwei äußerst wesentliche Rezensionen äußerst wesentlicher Werke sind zu vermelden, beide von Georg Patzer, beide bei „literaturkritik.de“.
WeiterlesenEndlich hat Raphael ein halbwegs akzeptables Logo für unseren Alligator-Notdienst hingekriegt. Ich finde mich gut getroffen, nur die Tastatur sieht anders aus.


Die sicherste WM aller Zeiten.
mitty u. raphael
Ja, wenn ich die Urlaubsvertretung für die Panini-Sammelbildchen-Sites übernommen hätte, ich könnte euch zuschmeißen mit News. Bei den Krimis siehts ein wenig mager aus, die „Süddeutsche Zeitung“ hat jetzt den 21. Band ihrer Krimibibliothek vorgestellt, Arnaldur Indridasons →„Todeshauch“, dessen Plot Christoph Bartmann urteilsfrei nacherzählt.
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dpr hat gerade seinen Kater losgelassen! Während die zwei dann heute abend schwenken, werde ich wohl wieder Fußballbildchen malen…
Vorskizze:
Text ähnlich dem schönen Tessiner Liebeslied:
Girometta della montagna vegni giù chi lo.
Girometta bella, sonarem la piva, ballarem un pò.
Girometta bella, ola leli lela, ola li lela.
laolaole! raphael
Wer am 8. Juni 1947 in Ames / Iowa das Licht der Welt erblickte, wird heute 59 Jahre alt. So wie →Sara Paretsky, der wir ebenso gratulieren wollen wie →Patricia Cornwell, die morgen 50 wird und vor dem Betreten ihrer Homepage eine neue Flashversion verlangt. Na, dann wird das halt nix mit dem Geburtskuchen. Feiert schön, Mädels!
Einmal im Monat tappt er durch die Wälder der fränkischen Metropole. Was ihm zwischen die Tatzen kommt, wird geschlachtet, Leichenberge türmen sich auf: David Peace: Exitus. Oliver Descosse: zerfetzt. Oliver Bottini: irgendwo zwischen Leben und Tod. Lediglich Ulrich Schmid und „eine vollständige Geschichte der Weltliteratur in 15 Rezepten“ überleben unbeschadet. Die shotguns werden mit → Kaliber38 geladen, die Nürnberger →„Plärrer“ jammern es in die Welt: „Thomas Wörtche ist’s! Der Berliner Problembär! Stoiber, huif!“
…kann man jeden Monat etwas über das wahre Verbrechen am Rande der öffentlichen Wahrnehmung. Diesmal widmet sich Pieke Biermann, passend zum statthabenden Event der nervösen Beine, dem Wetten und seinem kriminellen Milieu.
WeiterlesenEs ist schwül in den indischen Kolonien, den hinterindischsten zumal, wo weder Monumentales noch Pittoreskes den Aufenthalt versüßt. Hierhin hat es zu Beginn des 20. Jahrhunderts Josephat Peabody verschlagen, den unbotmäßigen, dicken, schwitzenden und fluchenden Polizeibeamten, und was bleibt ihm anderes übrig, als sich pragmatisch durch die triefende Landschaft zu wälzen, nicht einmal die See weiß zu erfrischen.
WeiterlesenDie Elektropunk-Allstar-Combo Das Bierbeben hat mit „Alles fällt“ nun ihr lang erwartetes zweites Album veröffentlicht. Die minimalistische Monotonie ist gereift zu einer hypnotischen Dancefloor-Meditation, die im Nebeneinander von Elektronik, Rockinstrumenten und Gesang einen düster angehauchten lyrischen Protest transportiert.
WeiterlesenNee, Raphael, die Sache mit der Originalgrafik, die wir dem Krimiporträt Astrid Paprotta beilegen wollten, kannste vergessen. Tut mir leid. Ja, ja, ganz neue Herangehensweise. Revolutionäre Verbindung von Kritik und Kunst. Wolltest du noch „ins Reine“ zeichnen, obwohl mir das Skizzenhafte gefällt. Jo; schmeiß in den Papierkorb. Will keiner. Schau dirs noch mal an. Hier unten. Und tschüs.

→ Hier findet man üblicherweise Axel Bußmers TV-Krimi – Tipps. Bei den Alligatoren. Und die sind…richtig: ausgeflogen sozusagen. Folglich: Was der Flimmerkasten vom 10.-23. Juni so hergibt, lässt sich ausnahmsweise → hier im pdf-Format einsehen, runterladen, ausdrucken, rahmen. Leider ohne die schönen Bildchen, die sind in Alfreds Giftschrank und der mitsamt seinem Herrn und Meister all-inklusive am Ballermann. Aber lesen kann man wenigstens.
Sogar Chef Walter, seit zwanzig Jahren Abonnent der „Borkumer Zeitung“, ist vom Wir-sind-die-Nothandtaschen-Virus erfasst und schickt folgende wichtige → Meldung aus seinem Leib- und Magenblatt: „Über ein interessiertes und fachkundiges Publikum freute sich der Literarische Arbeitskreis Borkum in seiner Veranstaltung am letzten Freitagabend in der Kulturinsel.“ Vorgestellt und eifrigst exegetisch aufgemischt wurde Julie Parsons‘ „Psychothriller“ „Zähl die dunklen Stunden nur“.
WeiterlesenEin Fall für die Ex-Bundesgesundheitsministerin im „Tagesspiegel“: Antonio Dal Masettos →„Noch eine Nacht“. Hat ihr gut gefallen. „Aus dem schlichten Plot macht Dal Masetto eine spannende und verstörende Geschichte. Einen Krimi von literarischer Qualität.“ Oder: The Beatles – klingt fast wie Musik.

Im Hinblick auf die dräuende WM kommt uns die 3Sat-„Kulturzeit“ heute mit einem Beitrag zum (angeblichen) Deutschlandbild der Engländer (→ Verzerrtes Bild).
WeiterlesenWenn England zur WM anreist, dann zieht die britische Nation nicht nur auf ein Turnier, sondern in eine Schlacht. So zumindest stellt es die englische Boulevard-Presse dar – und so scheint es – immerhin 60 Jahre nach Kriegsende – noch immer in den Köpfen der Briten tief verankert zu sein.
her, die sich gut verkaufen, sind Bücher über Hitler, im Geschichtskanal laufen hauptsächlich Filme über Adolf Nazi und auch im Unterhaltungsprogramm hauen sie in die gleiche Kerbe mit einem stechschreitenden John Cleese oder einem Film mit armen gefangenen Fußballern und bösen (also deutschen) Lageraufsehern. So sieht’s aus.
Auch die Kollegen vom „Titel-Magazin“ haben diese Woche schon fleißig Krimis besprochen. Frank Kaufmann etwa Marcia Mullers → „Giftige Wasser“, wo, wie der Rezensent berichtet, „aus ein paar Ideen und eher schlappen Charakteren“ ein unterhaltsamer Krimi wird. Das nennt man sparsamen Umgang mit Rohstoffen.
WeiterlesenBetschwester Dorota macht mich darauf aufmerksam, dass das Abschiedsbildchen zum Katholikentag so nicht durchgeht. Zum einen ist Ordenstracht nicht auf Taille geschnitten, das könne auf keinen Fall so bleiben. Die Regenpfütze könne man auch sparen, was bliebe wären doch eher die Erinnerungen an die sonnigen Momente. Im Übrigen warne sie vorsorglich davor, sich thematisch mit dem nun wieder ins öffentliche Interesse gerückten Problembär, ja Schadbär, zu befassen. Sie erinnere sich noch gut an die unselige Debatte um den Problemsack: Das könne man sich gut, gerade auch aus Rücksicht auf die mitlesenden Kinder, sparen…
Na dann gut. Fiat lux:

(und sie bewegt sich doch!)
Während Alfred Miersch Sangriakübel mit einem Strohhalm leer zischt, schlägt sich die Hinternet-Redaktion Tage und Nächte um die Ohren, ihre Leser wie stets umfassend und objektiv zu informieren. So what’s new? Zwei Italiener: Andrea Camilleri und – Donna Leon (okay, der Witz war nicht besonders). Gut kochen, anständige Schuhe machen und gelegentlich akzeptable Krimis schreiben: das ist das Land wo die Zitronen blühen. Dafür können wir besser Fußball spielen.
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