Crime Surf: Bert F. Island

Bis vor 20 Minuten war mir der Name Bert F. Island kein Begriff. Dann startete ich eine Amazon-Suche nach antiquarischen Büchern über Island.

Tja, und da tauchte er auf: Bert F. Island, Autor von (mindestens) 193 garantiert islandfreien Kriminalromanen, in den 60er Jahren in der „Kommissar X“ – Reihe des Pabel Verlags veröffentlicht und mit solch denkwürdigen Titeln wie „Galgenvögel zwitschern nicht“, „Blondinen in Beton“ oder „Der Nigger muss sterben“ versehen.

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A.D.G.: Kanguroad Movie

A.D.G.,: Kanguroad Movie

Seit ihr Australien-Freaks? Steht ihr auf brennende LKWs und zünftige Fernfahrerschlägereien? Mögt ihr Sex mit einer schweizer Wissenschaftlerin? Dann ist dieser Krimi wie für euch gemacht!

Der Franzose A.D.G. (bürgerlich: Alain Fournier, 2004 verstorben) hat mit „Kanguroad Movie“ einen Actionkrimi geschrieben, der alle Liebhaber dieses Genres befriedigt.

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Absynthe Minded: Acquired Taste

Wenn es in Benelux eine Band zu etwas bringen will, dann muss sie wohl zwangsläufig den Weg über dEUS suchen. Was keineswegs verwerflich ist. Aber amüsant.Im Fall von Absynthe Minded ist es standardgemäß auch ein Abgeordneter aus dem dEUS-Umfeld, namentlich deren Sänger/Gitarrist Tom Barman, der sagte, Absynthe Minded seien „das Versprechen für die Zukunft“. Klingt kryptisch. Er will wohl sagen: Dieser Band gehört die Zukunft. Im Spannungsfeld zwischen eben jenen dEUS und neuen Liverpooler Bands wie The Coral oder The Zutons agiert das gelobte Quintett.

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Keine Vision

Bei uns in der Praxis streitet man sich noch, ob der „Bundesvision Song Contest“ nicht doch ein Argument gegen die sog. Deutschquote war. Viel eindeutiger fällt da das Urteil zu den Vertretern der kooperierenden Radiosendern aus: die Teilung ist überwunden und Deutschland geeint in allumfassendem Privatfunkgutelauneterror. Einzig der Moderator aus Baden-Württemberg sorgte hier für einen erfreulichen Ausreißer als ihm das Publikum – trotz Aufforderung – nicht fröhlich genug reagierte und er solchen Ungehorsam mit einem herzhaften „Arschlöcher hier“ quittierte.

Brian Kelly

Der US-amerikanische Schauspieler („Unter Wasser rund um die Welt“) stirbt zwei Tage vor seinem 74. Geburtstag in Voorhees (New Jersey) an einer Lungenentzündung. Die etwas älteren Hinternet-Leser kennen ihn noch als Porter Ricks, den alleinerziehenden Vater aus der Fernsehserie „Flipper“. 1969 erlitt er bei der Explosion eines Motorrads Verletzungen, die seine Schauspielkarriere praktisch beendeten. Anfang der 80er Jahre fiel er noch einmal als executive producer von Ridley Scotts „Blade Runner“ auf.

Sweety-Terror

Quizfrage: Wieviel Jamba-Werbung gibt es täglich auf Viva?
20 Minuten? Falsch!
30 Minuten? Falsch!
Eine Stunde? Falsch!
Gefühlte dreieinhalb Stunden? Falsch!
Es sind reale dreieinhalb Stunden. Allein das gelbe Küken des Grauens taucht etwa 150mal täglich auf dem Viva-Bildschirm auf.
Noch mehr schreckliche Details hat Stefan Niggemeier in der FAS: ↑ Jedes Tönchen ein Milliönchen.

Gutfried Werbung

Was ist schlimmer als ein Johannes B. Kerner-Auftritt? Ein Johannes B. Kerner-Auftritt gemeinsam mit seiner Frau Britta „The voice“ Becker. So wie in der Geflügelwurst-Werbung. Was ist eigentlich aus der guten alten Werbe-Synchronisation geworden? Sie könnte viele Menschen vor schlimmem Geflügelwurst-Werbung-Tinnitus bewahren.

Söhnke Wortmann, was haben Sie sich eigentlich dabei gedacht? Dass Leute, die sich den Anblick der Kerners antun, auch quäkende Stimmen ertragen? Ich bin dazu übergegangen, bei Auftauchen eben jenes Spots erst den Ton wegzuschalten und dann den Kanal zu wechseln. Meine Reaktionszeit ist ziemlich gut!

Biffy Clyro: Infinity Land

Es scheint, als wäre dies der Monat der vielseitigen Albumveröffentlichungen mit zahlreichen Platten, die sich stilistisch nicht einwandfrei zuordnen lassen. Das gilt auch für das neue Album von Biffy Clyro. Das Trio aus Glasgow macht grob gesagt Indierock. Doch mitunter schleicht sich Emorock oder gar Schrei-Emo (Insidern auch als Screamo bekannt) ein. Elektronische Raffinessen dürfen natürlich nicht fehlen.

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Peter J. Kraus: Geier

Kraus, Peter :JGeier

In der zweiten Hälfte der Neunziger hat Peter J. Kraus drei Musikbücher veröffentlicht, von denen zwei auch bei Hinternet enthusiastisch aufgenommen wurden (Rock-Highway, Route 66). Dann wurde es still um ihn. Warum? Er hat einen Krimi geschrieben!

Und der ist, man kann es nicht anders sagen, so gut wie die Musikbücher. Oder, um es doch anders zu sagen: Wer Peters Art des kenntnisreichen, witzigen und immer lockeren Plauderns mag, der bekommt mit „Geier“ ein neues Quantum dieses Stoffes, angereichert um jede Menge Sex & Crime.

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