Es waren die Olympischen Sommerspiele in Mexiko City, 1968. Die afroamerikanischen 200 Meter-Läufer Tommie Smith, Sieger des Rennens, und John Carlos (Bronze) reckten auf dem Siegerpodest je eine mit schwarzem Lederhandschuh geschmückte Faust in die Luft. Smith die Rechte, als Symbol für die Macht der Schwarzen; Carlos die Linke, als Zeichen für Einheit. Die Öffentlichkeit war empört. Die Anhänger der Black Panther Party For Self-Defence mussten wohl eher schmunzeln. Besagte Organisation verstand sich als Partei der Schwarzen, mit dem Auftrag, gegen den Terror der Polizei vorzugehen. Sie trat teilweise äußerst aggressiv und gewaltbereit auf. Andererseits unterstützte sie im gleichen Maße soziale Projekte. Gegründet 1966 von Bobby Seale und Huey Newton, war sie Anfang der 70er auf Veranlassung von Edgar J. Hoover fast völlig zerschlagen worden. Viele ihrer Anführer wurden entweder ermordet oder eingesperrt. Die, die entkamen, ließen sich in Kuba nieder.
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