Free Willy 3

Free Willy 3

Der zehnjährige Max (Vincent Berry) darf seinen Vater zum ersten Mal auf hohe See begleiten. Schon bald begreift der Junge, daß sein Dad mitnichten nur Makrelen fischt, sondern illegalerweise mit seiner Mannschaft Wale fängt. Wieder zurück im Hafen lernt Max den 17 Jahre alten Jesse (Jason James Richter) kennen. Der befindet sich gerade dort, um gemeinsam mit der Meeresbiologin Drew (Annie Corley) und dem Indianer Randolph (August Schellenberg) herauszufinden, warum der Walbestand sich stetig reduziert. Er nimmt Max mit in eine Bucht, in der sie den Orca Willy treffen, dem Jesse einst den Sprung in die Freiheit ermöglicht hat. Und noch ein zweiter Wal gesellt sich zu ihnen: Es ist ein Willys hochschwangeres Weibchen. Als die Jungen zurückkehren, macht sich Max‘ Vater bereit, um mit seinem Fischkutter wieder auf lukrativen Walfang zu gehen – schließlich hat sein Team gerade ein Orca-Paar geortet. Nun gerät sein Sohn in einen Gewissenskonflikt: Soll er in guter Tradition seinem Vater folgen oder seinem neuen Freund Willy das Leben retten?

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Propellerheads: Decksandrumsandrockandroll

Es ist sicher viel zu früh, über DIE CD des Jahres 1998 zu sprechen. Wenn ich aber die besten Scheiben des Jahres 1997 und die ersten 1998 höre, müssen sich die anderen Herrschaften schon sehr anstrengen, um noch einen draufzusetzen und in meiner persönlichen Bestenliste noch weiter oben zu landen. Propellerheads haben beste Chancen auch am 31.12. noch ganz oben zu stehen.

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James Iha: Let It Come Down

In seiner Band „The Smashing Pumpkins“ hat James Iha vor allem die Rolle, für den brachial verzerrten Gitarrensound zu schrägen Songs und ironischen Texten zu sorgen. Als eine Art Relax-Programm hat er nun sein komplett konträres Solo-Projekt herausgebracht. Als Songwriter mit leichter Akkustik- und E-Gitarre singt er seine poppigen Stücke auf „Let It Come Down“ einfach selbst.

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HIM: Interpretive Relief System

Ganz im Sinne von NAPALM DEATH-Schlagwerker Mick Harris (s.SCORN) macht sich auch Doug Scharin, Ex-Schlagwerker bei Codein (gibt’s die eigentlich noch?) auf den Weg in’s Dub-Wunderland. Wie auch schon oben Genannter bevorzugt auch Scharin eher die dunklen Töne; weshalb er dann auch gleich bei Wordsound in Brooklyn veröffentlicht hat, den Spezialisten für Sounds im kranken Mischungsverhältnis.

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Air: Moon Safari

Derzeit lassen die Franzosen vor allem auf dem House- sowie D&B-Sektor von sich hören. Eher träumerisch geht es hingegen bei AIR (Nicolas Godin und Jean Benoit Dunckel) zu. Ihre recht schrägen Mischungen aus weitschweifenden Sounds, die den Ambient-Hintergrund des Duos erahnen lassen, jazzigen Elektro-Loops und perlenden Melodien in klassischen Songstrukturen tragen so klingende Namen wie „La Femme D’Argent“ oder „Talisman“.

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HIM: Interpretive Belief System

Ganz im Sinne von NAPALM DEATH-Schlagwerker Mick Harris (s.SCORN) macht sich auch Doug Scharin, Ex-Schlagwerker bei Codein (gibt’s die eigentlich noch?) auf den Weg in’s Dub-Wunderland. Wie auch schon oben Genannter bevorzugt auch Scharin eher die dunklen Töne; weshalb er dann auch gleich bei Wordsound in Brooklyn veröffentlicht hat, den Spezialisten für Sounds im kranken Mischungsverhältnis.

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Mark Hollis: s/t

Sechs Jahre nach dem Ende der britischen Formation Talk Talk meldet sich deren damaliger Mastermind Mark Hollis mit seinem selbstbetitelten Solo-Debüt zurück. Wer ähnliche Wave-Reißer wie „Such A Shame“ erwartet, wird enttäuscht werden. Nur sehr spärlich arbeitet Hollis derzeit mit Instrumenten, die durchweg akkustischer Natur sind. Vorwiegend Holzblasinstrumente, ein getragenes Klavier, Jazz-Bass und Gitarre untermalen seinen wie eh und je melancholischen Gesang.

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10 Insel-Platten von Torben Wacker

Wow. Da stolpert man so nichtsahnend über eine zunächst scheinbar nebensächliche Frage…..und dann wird man von ihr nicht wieder losgelassen!!! Um meine innere Unruhe und die wirren Phantasien, was ich denn auf einer „einsamen Insel“ ( mit etwa 100 Musikfreaks,die sich dann um eine Steckdose prügeln…) machen würde, zufrieden zu stellen, muss ich jetzt einfach meine Top-10 loswerden. Obwohl ich von der Idee eigentlich gar nicht begeistert bin: Insel? Sand?? CD??? Kratzer!!!

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Stella: Extralife


„An extra life is what I need…“

Wenn drei sich streiten, freuen sich die vierten. Und das sind all die, die in den nächsten Wochen das Debut-Album der Hamburger Band Stella in den CD-Player legen und in ihren Wohnzimmern tanzen. Stella sind cool und auftregend, elegant und tanzbar zugleich.

„Extralife“ verdient es, mit einem Klangkosmos verglichen zu wer-den: Tausend kleine Melodien, Geräusche und Samples verbinden sich zu einer eleganten Mischung aus Pop, New Wave und groovigen Beats.

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Ian Brown: Unfinished Monkey Business

Als Star hat man es schon schwer. Zumindest, wenn es darum geht, den alten Ruf abzuschütteln. In diesem Fall hat Ex-Stone Roses-Frontmann Ian Brown Mühe, der Schublade zu entkommen, die er mit seiner Musik einst selbst geöffnet hatte. Die alten Brit-Pop-Tage will er dabei hinter sich lassen und schlägt deshalb auf seinem ersten Solo-Album „Unfinished Monkey Business“ Töne an, die sich ab und an wie eine Lightversion von Songs des amerikanischen Soundtüftlers Beck ausnehmen.

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Der Gejagte

Das Leben des Polizisten Wade Whitehouse (Nick Nolte) ist ein ziemlicher Scherbenhaufen: Sein Job ist alles andere als aufregend, seine Ehe ist zerbrochen und seine Tochter legt keinen gesteigerten Wert auf ein Treffen mit ihrem unzuverlässigen Vater. Bester Freund in dieser Situation ist ihm der Alkohol. Erst ein Jagdunfall rüttelt Wade wach. Nachdem nämlich der Gewerkschaftführer und Gegner des im Ort geplanten Ski-Resorts Twombley (Sean McCann) bei einem Jagdunfall ums Leben kommt, wittert Whitehouse dreckige Machenschaften des reichen LaRiviere (Homes Osborne), der seine lukrativen Pläne unbedingt vorantreiben will. Mit diesem Fall wittert der Polizist die Chance auf Rehabilitierung seines wegen Zechereien abgeblätterten Rufes.

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George der aus dem Dschungel kam

Die intensiven Marketingbemühungen in Form von Internet-Angeboten, massiver Werbung bei Sendern mit überwiegend jungen Zuschauern und Plakatierung an Stellen, an denen ansonsten Konzert-Poster kleben, lassen das Disaster schon so ungefähr erahnen. Absolut flachster Humor, gepaart mit der never ending-Tarzan-Story (im Keller läuft die Bartwickelmaschine…) und ungefähr so spannend, wie die sogenannten Reden unseres königlichen Kanzlers. Warum hat sich die hübsche Leslie Mann („Last Man Standing“) für so einen Schwachsinn signen lassen? Und mußten die Schauspieler vorher einen Kurs für übertrieben dämlich und unnatürlich Dreinschauen belegen?

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Mad City

Unzufrieden mit seinem Job als Reporter für ein kleinen Provinzsender gerät der ehemalige New Yorker Star-Reporter Max Brackett (Dustin Hoffman) unversehens in eine Story, die das große Comeback bringen könnte: Rein zufällig gerät er nämlich in eine Geiselnahme. Auch der Verursacher des bald einsetzenden Medienrummels, Sam Baily (John Travolta), ist eher überrascht vom Ausgang seiner Mission. Schließlich wollte er die Museums-Leiterin unter vorgehaltener Waffe und in Anwesenheit einer Schulklasse doch nur dazu bringen, ihm seinen Job als Wachmann wiederzugeben.

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Mimic

Dr. Susan Tyler (Mira Sorvino) ist die Heldin des Tages: Sie hat es gemeinsam mit dem Seuchenbeauftragten Dr. Peter Mann (Jeremy Northam geschafft, die gefährliche Strikler’s Krankheit zu stoppen. Die hat nämlich tausende von Kindern das Leben gekostet und wird von den zahlreichen Schaben im Big Apple übertragen. Deshalb hat sich die Entomolgin Susan eben die Judas-Brut herangezüchtet, Killer-Schaben, die ihre nicht-mutierten Artgenossen mit giftigem Schaum vernichten. Die Tiere sollten nach 180 Tagen aussterben, da sie sich im Labor als nicht selbst reproduktionsfähig erwiesen hatten.

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Besser geht’s nicht

Der Autor Melvin Uldall (Jack Nickolson) ist ein echtes Ekel. Zwanghaft hat er an jedem und allem etwas auszusetzen. Insbesondere Schwule, Hunde und Schwarze hat er Sprüche-mäßig im Visier. Sein Nachbar weiß das nur zu gut: Er ist schwul, hat einen Hund und einen schwarzen Freund. Auch die Belegschaft seines Stammcafés, in dem er sein tägliches Frühstück einnimmt, macht einen weiten Bogen um den sarkastischen Zankapfel. Ledglich Carol (Helen Hunt) kann dem ungeliebten Gast noch Paroli bieten. Als sie einige Tage nicht zur Arbeit erscheint, geht er diesem Mysterium nach. Er findet die alleinerziehende Mutter bei ihrem asthmakranken Sohn. Nun zeigt Melvin zum ersten Mal menschliche Regungen und bietet ihr seine Hilfe an. Damit entwickelt sich zwischen den beiden eine sonderbare, zarte Beziehung. Unterdessen muß Uldalls Parade-Opfer Simon aus einer vorrübergehenden Notlage heraus bei seinem gehaßten Nachbarn einziehen. Als es das ungleiche Trio während einer Reise gemeinsam in nur ein Auto verschlägt, bricht die Rivalität der äußerst konträren Persönlichkeiten los. Dabei löst sich der schon sanft geknüpfte Beziehungsknoten und fügt sich bald umso fester wieder zusammen.

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RIP Carl Wilson (1946-1998)

It’s always a crass feeling when you have to condense your feelings about an artist down to a few sentences because they have passed away. But the fact is I’ve been thinking about Carl Wilson since first reading that he was suffering from cancer sometime last year. And somehow it’s not that hard to bring it down to one moment that summs up what his voice and music have meant to me. It’s an obvious moment perhaps nine out of ten fans would choose, which I guess qualifies it as his greatest legacy: his vocal on „God Only Knows“ from the 1966 album Pet Sounds.

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