Ja doch. Das könnte eine feine kleine Sache werden mit den Krimiporträts. Hübsche Heftchen, ein jedes dem Werk eines Krimiautors, einer Krimiautorin gewidmet. Low price, 24 Seiten, mit Abbildungen. Nummer eins auch gleich der Blick zum Krimiolymp: Astrid Paprotta. Doch, doch, ja: feine kleine Sache. Aber die Wirklichkeit hat mich, scheint’s, eingeholt.
WeiterlesenKategorie: Watching the detectives
Danke, Jan Seghers!
Dafür, dass Sie mich daran →erinnert haben, heute Arno Schmidts zu gedenken. Denn wie Sie richtig schreiben:
Weiterlesen„Die Toten des Tages: Georges Bizet, Johann Strauss, Franz Kafka, Roberto Rossellini, Arno Schmidt, dessen Werk man ja bewundern darf, dessen Jünger einem aber schrecklich auf den Zeiger gehen können.“
Krimigedicht
Was ist eigentlich aus den Krimigedichten geworden?
Genugtuung
Der Tag so licht,
das Auge bricht.
Die Sonn‘ so strahl,
tief drang der Stahl.
Am hellen Tag,
wenn ich’s dir sag.
Ein breiter Weg
führt‘ ins Geheg.
So grün der Wald,
die Hand so kalt.
Wie tief der See,
scheu duckt das Reh!
Da ruht sie jetzt
zu guter Letzt.
Na also; geht doch
Kaum zeigt man den Jungs den Hammer an der Wand, schon parieren sie. Neublogger Georg gar stehenden Fußes. Eine →schöne Rezension von Carl von Holteis „Schwarzwaldau“ hat er geschrieben, am schönsten aber ist der Satz: „Aber wo ist eine Universität, die Herrn Rudolph ein Forschungsstipendium gibt?“ Ach, will ich ja gar nicht. Auch keine „Fördergelder“. Bloß a bissel Wohlwollen beim interessierten Leser. Der darob reich belohnt wird. So wie Georg, der natürlich ein von Carl von Holtei handsigniertes Exemplar bekommt. Ich üb schon mal die Unterschrift.
Georg bloggt
Unserer fleißigen Mitarbeiterin →Anobella verdanken wir den Hinweis auf den neuen Blog eines alten Bekannten. Georg, der emsige Hinternet-Kommentator, führt jetzt, als „Giorgione“, auch → Tagebuch. Nicht nur Krimi, aber viel Krimi für den Anfang, u.a. einen Verriss(!) des zweiten Romans von Oliver Bottini. Wo der doch sonst immer so gelobt wird. Dann sind wir mal gespannt, was der Georg weiter so treibt. Mit Argusaugen werden wir sein Tun verfolgen und bei Bedarf einschreiten.
Krimiblock 5
Im Krimiblock werden flüchtige Einfälle zu laufenden Projekten notiert. Ganz grob, skizzenhaft, nicht durchgeformt, Blitzlichter eben. Heute: Psychologie, Plots – und Klappentexte
Die Psychologie schreibt die Klappentexte für die Seele.
Dirty Pretty Things: Waterloo to anywhere
Jetzt sind Punk und Pop versöhnt, wenn nicht gar verheiratet. Wahnsinn, tönte es Anfang der 90er. Als Nirvanas „Nevermind“ erschien. Aber was noch viel wahnsinniger ist: Punk und Pop sind schon wieder miteinander im Bett gelandet. Und diesmal klingt es ganz anders. Das Quartett aus England, um das es hier geht, wird von Carl Barat angeführt. Und der spielte einst mit Pete Doherty bei den Libertines. Genau wie der Drummer der Band. Und der Gitarrist hat ebenfalls Libertines-Meriten: er ersetzte Doherty nach dessen Weggang.
WeiterlesenWir lernen Computer
Und weil wir gerade so schön beim Permanentverlinken sind: Eine alte Serie, für die ich unbedingt mal wieder was schreiben müsste. Bloß: wann? → Wir lernen Computer.
Mein Krimischaffen
Lange musste man mich prügeln, jetzt hab ich nachgegeben. Permanent verlinkt nunmehr mein in zwei Onlinekrimis manifestiertes → Krimischaffen.
WeiterlesenKrimischaffen
Inzwischen legendär: → Die Pfauenfeder Erfahren Sie, warum Nigeria 1998 Fußballweltmeister wurde und was eine Pfauenfeder zwischen den Hinterbacken eines respektablen Bürgers zu suchen hat.
Formal revolutionär, inhaltlich von kaum zu ertragender Brutalität. Und am Ende verschwindet ein ganzes Volk von der Erdoberfläche. Happyend. → Das Promimassaker
Zweite Rezension ohne Worte
Keine Zeit? Kein Geld? Keine Lust? Prima. Nein, Sie brauchen weder Astrid Paprottas „Sterntaucher“ noch die bald in den „Krimiporträts“ geplanten el-len-lan-gen Ausführungen dazu wirklich zu lesen. Schauen Sie sich einfach untenstehendes Bild an und kommen Sie zeit-geld-lustsparend ins Grübeln.
WeiterlesenKick out culture
Zufälliges Zusammentreffen der Ereignisse. Kürzlich eine wohlmeinende Mail: Das mit den alten Krimis sei toll, aber warum denn Sponsoren? Es gibt doch öffentliche Fördermittel! Irgendwo ganz bestimmt auch ein Töpfchen für das kulturell Abseitige, aber dennoch Wertvolle. Heute dann ein Blick ins → Forum der Krimicouch : Silvia Kaffke setzt ihren Kreuzzug geben die Kostenlosigkeit der Literatur fort, diesmal argumentiert sie gegen Autorenlesungen ohne Honorar und, indirekt, für mehr öffentliche Fördermittel.
WeiterlesenUlrich Schmid: Aschemenschen
Himmel, was für ein Plot! Rankende Ideenblüten, phantastisches Efeu allüberall. Die beschauliche Schweiz, das geheimnisvolle hinterste China, Äthiopien in der Diktatur. Und gleich mehrere Kriminalfälle, dazu ein ausführlicher Blick ins Reich der Mythen und wieder zurück in die traurige Wirklichkeit. Klarer Fall von überplottet? Nicht unbedingt.
WeiterlesenAlte Krimis: Schwarzwaldau
Und außerdem: Das 1. Buch von „Schwarzwaldau“ (Neusatz) von Carl von Holtei ist jetzt als PDF verfügbar! Ohne die hilfreichen Anmerkungen und das gehaltvolle Nachwort, beides dann irgendwann zusammen mit dem 2. und abschließenden Buch. → Hier, wie immer. Reinschauen, angefixt werden, bestellen.
Alte Krimis: Der Wilddieb
Nein, nix Bayern, nix Problembär. Wilddiebe gab’s auch anderswo, in Litauen etwa, wo Ernst Wicherts hochdramatische Wildererstory „Der Wilddieb“ (1881) spielt. Jetzt zu finden in der löblichen → „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“, deren Papier gewordenen und werdenden Produkte → hier bestaunt und bestellt und gesponsort (! Ihr banausigen Verleger!) werden können. Und die Porträtheftchen (off topic).
John Connolly: Die Insel
(Mit einer durchaus wohlwollenden Rezension von John Connollys „Die Insel“ beginnt Jochen König seine Mitarbeit bei den Hinternet-Krimiseiten. A warm welcome! Herr König hat, wie übrigens alle Hinternet-Kriminalautoren, ein mehrjähriges Studium an der Cambridge School of Advanced Crime Criticism erfolgreich absolviert und im Fernlehrgang die Lizenz zum Verreißen erworben. Hinternet rules the crime!)
Menschen umkreisen sich wie Motten das Licht. Durch Zeit und Raum bewegen sie sich aufeinander zu wie an Schnüren gezogen, und wenn sie sich endlich gegenüber stehen, fliegt alles in Fetzen.
Tagtraum
Ja, Hannes Stein müsste man heißen, Krimikritiken für die „Welt“ schreiben und für ein Porträt des Autorenduos P.J. Tracy nach Minnesota reisen dürfen. Und zwar →so:
WeiterlesenStephen White: Missing Persons
Alan Gregory ist (wie der Autor Stephen White) klinischer Psychologe. Er versucht Menschen mit psychischen Erkrankungen gesprächstherapeutisch zu behandeln. Medikamentöse Behandlungen führt er eher nicht durch. Es ist eine der Stärken von „Missing Persons“ von Stephen White, dass Alan Gregory uns mit in seine Praxis nimmt.
WeiterlesenKrimiblock 4
Im Krimiblock werden flüchtige Einfälle zu laufenden Projekten notiert. Ganz grob, skizzenhaft, nicht durchgeformt, Blitzlichter eben. Heute: Stichworte zu Erzählperspektiven
WeiterlesenSponsoring-Vorschläge
Nun ist es raus. Eigentlich wollte ich ja noch gar nicht offiziell verkünden, dass der nächste Band in der „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“ Emilie Heinrichs‘ „Leibrenten“ sein wird. Gibt aber schon Subskriptionen. Ein ungewöhnliches Buch, für das ich mir drei Gruppen von Sponsoren (was das ist, siehe → hier) vorstellen könnte.
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