Nein, Astrid!

Vorsatz: einen Schweinekrimi schreiben. Mit Bären.

Du hast da irgend etwas missverstanden, liebe → Astrid. Nicht Schweinekrimi, sondern einen schweineguten Krimi. Mit aufgebundenem Bären, wenn wieder mal jemand von „Psychothriller“ schwafelt. Also einfach so weitermachen wie bisher.

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Ullrich Wegerich: Berliner Blut

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Berlin und Bauen und Beschiss: das gehört zusammen wie Krimi und Mord und am Ende war’s ein anderer. Ullrich Wegerichs „Berliner Blut“ bietet sowohl als auch. Eine junge Tischlerin wird ermordet, sie lebte in einem Haus, das Gegenstand einer betrügerischen Immobilienspekulation ist. Das verspricht Einblicke in die Realpolitik der Bundeshauptstadt. Und gewährt sie nicht.

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Krimiblock 3

Im Krimiblock werden ab sofort flüchtige Einfälle zu laufenden Projekten notiert. Ganz grob, skizzenhaft, nicht durchgeformt, Blitzlichter eben. Heute ein paar spontane Gedanken zu schwachsinnigen Plots, die von grobmotorischer Sprache durch die Lande gekarrt werden. Ohne Bezugslink für die Porträtheftchen.

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Genres

Ach was, Sie lesen Bezis? Hätte ich Sie anders eingeschätzt. Mehr intellektueller. Aber Beziehungsromane… ich weiß nicht. Hab nix an dem Genre. Das ist doch Rosamunde Pilcher, ja? Oder die andere, die deutsche da, mit dem Margarinenamen, Sanella oder wie. Hab ich im Fernsehen geguckt, zufällig natürlich. Liegt mir nicht. Überhaupt: Alles was so in der Verniedlichungsform daherkommt: Bezi, Krimi, SciFi – nee.

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Rezension ohne Worte

Und zwar von Astrid Paprottas anlässlich eines geplanten Werkporträts wiedergelesenem Kriminalerstling „Mimikry“. Die Wörter dazu gibt es in besagter → Broschüre. Die Zeichnung stammt natürlich von Raphael Wünsch und wird in der Veröffentlichung neben anderen ebenfalls zu finden sein.
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Wer wird’s?

Bevor sich ganz Deutschland diese Frage stellt und dabei 22 Hanseln plus 1 Ball im Visier hat, beschäftigt sich ganz Krimideutschland mit einer anderen spannenden Frage: Wer wird nächste Woche an dieser Stelle von dpr fachgerecht zerlegt? Die Qualifizierungsphase ist abgeschlossen.

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Neu in der Criminalbibliothek

… ist ab sofort Ernst von Wildenbruchs „Das wandernde Licht“ (1893). Ein schönes Beispiel dafür, dass „Verrücktsein“ kein objektiver Zustand ist, sondern im Auge des Betrachters definiert wird. Der Text ist als pdf → hier zu lesen. Außerdem: Wer sich für den Jahresband 2006 der „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“ interessiert, kann jetzt schon kostenlos und unverbindlich eine Broschüre mit Leseproben und weiteren interessanten Informationen bestellen. Hier. Erscheinen wird das Ding voraussichtlich im Juli, handgeheftet, Generalprobe für die „Krimiporträts“, zu denen es → hier mehr Einzelheiten gibt. Ach ja: Noch können einzelne Titel aus der „Criminalbibliothek“ gesponsort werden. Wäre doch was für unsere Krimiverlage? Keine schlechte Werbung jedenfalls.