Eins, zwei Jahre Pause, vielleicht auch mal vier, so wie seinerzeit zwischen ‚Hounds Of Love‘ und ‚The Sensual World‘ oder zwischen letztgenanntem und ‚The Red Shoes‘, das war man als Kate Bush-Fan irgendwie gewöhnt. Doch ganze zwölf Jahre mit dem nächsten Studioalbum zu warten, das stellte selbst die Geduld der treuesten Fans auf eine harte Probe.
WeiterlesenKategorie: Musik
Big Sweet Life: The Songs Of Jon Dee Graham
Von langer Hand geplant war dieses Tribute-Album nun wahrlich nicht, auch wenn es der knorrige und kautzige texanische Musiker – renommierter Solokünstler und Mitglied der Resentments – sehr wohl schon verdient.
WeiterlesenI Muvrini: Alma
Die Band um die Brüder Bernadini entfernt sich auch mit ihrem neuen Album immer weiter von den Wurzeln heimischer Volksmusik. Das ist auch konsequent, wenngleich Anhänger der „reinen Lehre“ sich naserümpfend abwenden dürften.
WeiterlesenCulcha Candela: The Next Generation
„Also ich habe solch einen Sound noch nicht gehört“, erklärt Itchyban, Mitglied von Culcha Candela. Wenn man genauer nachdenkt, so klingen Culcha Candela mit ihrem Mix aus HipHop, Salsa, Ska, Reggae, Dub und Dancehall wirklich einzigartig. Wobei sie betonen, dass die zentralen Elemente die ersten drei genannten Genres sind. Itchyban plädiert daher dafür, die CDs seiner Band in den Plattenläden künftig in dem neuen Musikfach „Culcha Candela“ zu führen. Die Band ist nämlich ihr Sound.
WeiterlesenDenyo: The Denyos
Der Satz ist zu schön, um ihn nicht zu zitieren: „Denyo hat die ‚Minidisco‘ von außen abgeschlossen und ist mit ‚The Denyos‘ in die große Halle umgezogen.“ Das schrieb ein HipHop-Journalist im Infoschreiben, das der Promo-Version dieser CD beilag.
WeiterlesenDeath Cab For Cutie: Plans
„Plans“, das neue Album von Death Cab For Cutie (DCFC), stand schon mal auf dem Veröffentlichungsplan ihrer Plattenfirma, wurde aber wieder von der Liste gestrichen. Das schuf Freiraum für Spekulationen, der Wechsel vom Indie- zum Majorlabel sei nicht ganz glatt verlaufen und die neue Vertragssituation erweise sich als unerwartet schwierig.
WeiterlesenDer Fischer und seine Frau
Das war früher ein Elend — da hatte man sich 20 DM vom Mund abgespart, einen Soundtrack (auf Vinyl) gekauft und irgendwann festgestellt, dass man das einzig gute Lied ja schon als Single hatte. Meine Kino-Jugend war voll mit Platten von endlosen Scores oder alten Schinken, deren Musiklizenz jeder freiwillig herausgerückt hat.
WeiterlesenMichael Weston King: The Tender Place
Warum denn nicht? Im letzten Jahr legte das rührige Label eine Compilation zu den Good Sons vor (→ „Cosmic Fireworks“), nun folgt schon eine Retrospektive der bis dato künstlerisch hochgelobten, kommerziell leider bedingt erfolgreichen Solokarriere des aus Southport stammenden Singer/Songwriters.
WeiterlesenDeftones: B-Sides And Rarities
Bis es ein neues Studioalbum von Deftones geben wird, das kann wohl noch etwas dauern. Derweil kann sich der geneigte Fan der Band um Chino Moreno an dieser Raritäten-Sammlung erfreuen. Wer nicht unbedingt ein Die Hard-Fan ist und jede Single oder jeden Soundtrack- und Sampler-Beitrag des Quintetts zusammengetragen hat, der kann sich mit ‚B-Sides And Rarities‘ viel Geld und Mühe ersparen.
WeiterlesenEastpak Antidote Tour Compilation
Muss man eigentlich nicht viel zu sagen: Wie bei allen CDs und DVDs der Reihe gibt es feinen Radau auf die Ohren. Bunt gemischt aus Bands, die noch groß werden wollen und denen, die es schon sind. 24 Tracks von z.B. Emanuel, Millencollin, Flogging Molly oder Hell Is For Heroes für weniger als zehn Euronen.
(6 Fritten)
Various Artists: Eastpak Antidote Tour Compilation
Sideonedummy
VÖ: 28.10.2005
Riverside: Second Life Syndrome
Normalerweise, wenn auf Promozetteln nur die glänzendsten Klangreferenzen genannt werden, kann man davon ausgehen, dass die Band maximal die Alben der Vorbilder kennt. Auch für Riverside wurde an großen Vergleichen nicht gespart: Porcupine Tree, Anathema und Opeth müssten eigentlich jede Band auf den Boden drücken.
WeiterlesenRPWL: Start The Fire
Nach ihrem ersten Album „God Has Failed“ waren sie die talentierteste Pink Floyd Cover-Band mit eigenen Songs. Inzwischen haben sich RPWL ein eigenes Profil erarbeitet und präsentieren nach 3 Studio-CDs und einer Raritätensammlung ihre erste Live-Platte.
WeiterlesenJahcoozi: Pure Breed Mongrel
Elektronische Musik boomt nach wie vor – und das vor allem in Berlin. Munter werden in der Stadt Stile gebrochen, Takes neu zusammengesetzt und Musik kunterbunt gemischt. Eine Band, die das bestens beherrscht, heißt Jahcoozi.
WeiterlesenGrandaddy: Excerpts From The Diary Of Todd Zilla
Oh Schreck, oh Schreck, der Bart ist weg. Grandaddy-Kopf Jason Lytle hat sich tatsächlich seines flauschigen Einsiedler-Erkennungszeichen entledigt. Ob da eine Sinnkrise dahintersteckt? Diese Frage wird nur Lytle beantworten können.
WeiterlesenThe Watson Twins: Southern Manners
Die Verschmelzung von Indie-Poprock auf der einen und traditionellem Folk und Country auf der anderen Seite bringt der Welt seit einigen Jahren eine ganze Reihe wundervoller Songs voller Intensität und Gefühlsdichte. Acht davon finden sich wieder auf der EP „Southern Manners“ der Zwillinge Chandra und Leigh Watson, die sich „The Watson Twins“ nennen.
WeiterlesenLive: Kimya Dawson u.a.
Bielefeld, Forum, 12.10.2005.
Die Forum Crew hatte den Raum für die kleine Bühne halbiert und so für ein gemütlich-überschaubares Setting gesorgt. Im Prinzip war ich nur wegen Kimya Dawson da und hatte leichte Bedenken, wie das denn live so werden würde, war aber guter Stimmung. So betraten denn auch meine etwas angeschlagene Begleitung und weitere antelefonierte Interessierte mit mir die Halle des Rock, in der ein höchst angenehmer Konzertreigen auf uns wartete.
WeiterlesenThe Tossers: The Valley Of The Shadow Of Death
Früher dachte man bei solcher Musik an The Pogues und The Dubliners, heute kommen einem Dropkick Murphys und Flogging Molly in den Sinn. Zieht man von den beiden letztgenannten den Punk-Spirit ab, landet man doch wieder bei The Pogues und letztendlich auch bei „The Valley Of The Shadow Of Death“.
WeiterlesenSigur Rós: Takk
Schon mit ihrer aller ersten Veröffentlichung außerhalb ihres Heimatlandes, versetzten Sigur Rós die Fachwelt in Verzückung. Die 1999 auf dem experimentellen Electro-Label veröffentlichte 12-Inch „Svefn-G-Englar“ wurde vom britischen Fachblatt New Musical Express (NME) in allerhöchsten Tönen gelobt. Und nicht nur dort. Die E-Gitarre mit einem Geigenbogen zu spielen, das war (und ist) etwas Besonderes. Zumal mit dieser unorthodoxen Technik Klänge erzeugt werden, deren Schönheit kaum in Worte zu fassen ist.
WeiterlesenHeather Nova
Köln, E-Werk, 12.10.2005 (Redbird Tour 2005)
Zerbrechliche Songs, gefühlvolle Texte, die berühren, bittersüße Melodien, und diese glasklare, betörende Stimme, die einem unter die Haut geht – das ist Heather Nova. Aber seit neustem ist Heather auch wieder rockiger…
WeiterlesenThe Magic Numbers: The Magic Numbers
An dem Tag als diese Zeilen niedergeschrieben wurden, erschien in Großbritannien eine neue Ausgabe des „New Musical Express“. Auf dem Cover: The Magic Numbers. Darunter der Titel der Geschichte: „How The Magic Numbers brought the smile back to music“. Wahrlich, lachen und schmunzeln kann man, wenn man die Musik der vier Londoner hört. Sie machen aber keine alberne Musik. Sondern Musik fürs Herz und die gute Laune. Eine Mischung aus 70er Jahre-Rock, Southern Rock und Folk.
Weiterlesen