Dirk Michael Mitters Lieblingsalben 2005

Dredg: Catch Without Arms
X-mal gehört, ohne Abnutzungserscheinungen festzustellen. Extra-Nachtisch für den Drummer, bitte

…And You Will Know Us By The Trail Of Dead: Worlds Apart
Keine Gefangenen und die einzige Schlacht, die an Ballett erinnert
Ben Folds: Songs For Silverman

Wieder bei der Triobesetzung angekommen, ist „Songs For Silverman“ so ziemlich das Cleverste, was man aus Klavier-Pop machen kann

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Live: Starsailor

Luxemburg, den atelier, 29.11.2005.

Hat diese Band schlechte Lieder im Repertoire? Irgendwie nicht. Es lag auch sicherlich nicht an der allerhöchstens durchschnittlichen Vorgruppe, den Wire Daisies, dass Starsailor einen dermaßen positiven Eindruck hinterließen.

Leicht hatte es der besagte Support nicht. Im „Atelier“ warteten am frühen Dienstag Abend doch alle nur auf James Walsh & Co. Andererseits war der Soft Rock à la Texas oder Cranberries mit dem aufdringlich leidenden Gesang von Frontfrau Treana Morris, der an Sinead O’Connor oder Tracy Chapman erinnerte, völlig belanglos. Was zuvor noch nervte, ward in dem Moment vergessen, in dem Starsailor loslegten.

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Ben Lee: Awake Is The New Sleep

Mal wieder eine Platte, die das gefährliche Adjektiv ’nett‘ umschiffen muss ohne an dieser zweideutigen Klippe zu zerschellen. Bis „Awake Is The New Sleep“ nett wird, nervt das Album aber erstmal kolossal.
Der Opener „Whatever It Is“ liegt mit seinen ständigen Wortwiederholungen schwer in den Ohren und will auch nach mehreren Anläufen nicht wirklich an mich gehen. Danach wird’s dann aber nett und der Australier Ben Lee gibt eine kleine Vorstellung davon, warum seine Heimat so verzückt von ihm ist. Häufig ist sein melodiebesessener Folk-Pop zwar etwas zahm geraten, was aber eine herzzerreißende Hingabe wieder ausgleicht.

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V.A.: Deluxe Records – Let’s Go

Fast hätte man vergessen, dass Samy Deluxe einmal Mitglied des phantastischen Duos Dynamite Deluxe war. Lange ist es her. Nach dem Aus der Combo konnte Samy erfolgreich eine Solokarriere initiieren. Man denke nur an all die Echos, Cometen und MTV Music Awards, die er einheimsen konnte. Der Erfolgssammlung könnte in Bälde eine goldene Scheibe hinzugefügt werden. Samy hat sich nämlich kurzerhand dazu entschlossen, ein eigenes Label zu gründen: Deluxe Records.

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The Bear Quartet: Angry Brigade

Das Bear Quartet gehört zum kleinen Teil der schwedischen Independent-Szene, der es zwar in der Heimat zu größeren Erfolgen brachte, außerhalb skandinavischen Grenzen aber noch nicht wirklich in Erscheinung treten konnte. Dabei ist das zwölfte Album der Bären abermals ein guter Grund, mit Schweden neben Elchen, Seen und dem Billy-Regal auch raffinierte Erzeugnisse in Sachen Rock und Pop zu assoziieren.

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The Juliana Theory: Deadbeat Sweetheartbeat

The Juliana Theory haben endlich ihr viertes Studioalbum fertig und es „Deadbeat Sweetheartbeat“ getauft. Laut Bassist Chad Alan gehen die Songs wieder mehr in Richtung des zweiten Albums ‚Emotion Is Dead‘. Was so viel heißt wie: „Die neuen Stücke besitzen eine persönliche Note und kommen etwas düsterer daher als das letzte Album“, so zumindest Alan.

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