Regelkunde

„…sehen wir, dass es kein Abseits war, denn für Abseits gelten nur die Körperteile, mit denen man ein Tor erzielen kann. Also im Fall von Lukas Podolski nicht die Hände und nicht der rechte Fuß.“

in „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ (WDR)

Oh Herbert

Da hat Herbert Fischer-Solms heute abend im Deutschlandfunk eine „Bilanz der DOSB-Präsidiumssitzung und Mitgliederversammlung“ (MP3 hier) abgelassen. Schön kritisch, was ja durchaus ok ist, wenn er sich nicht in einem Detail vergriffen hätte:

Bach zitiert den Philophen Peter Sloterdijk, der dem Sport eine „überragende geistesgeschichtliche, besser ethik- und askesegeschichtliche Bedeutung“ zuschreibt Möglicherweise hat Bach aber mit seinem Griff zu philosophischen Höhen Pech gehabt. Die Internetplattform Wikileaks hat jüngst veröffentlicht, dass 2006 nach der lockeren Gipfelfahrt des 60jährigen Hobbyradfahrers Sloterdijk über den Mont Ventoux in dessen Hotelzimmer Epospritzen gefunden wurden.

Was? Sloterdijk gedopt? Müsste er da nicht etwas flotter und flüssiger sprechen? Auf der Suche nach einem Beleg für diese Behauptung wird man schnell fündig und zwar wieder beim Deutschlandfunk, wo Arno Orzessek am 2. Dezember unter dem Titel „Neue Sensationen“ (MP3 hier) die Wikileaks-Enthüllung über Sloterdijk vermeldete. In dem Beitrag finden sich auch „Enthüllungen“ wie diese: Weiterlesen

Start und Frage 1

So, das stundenlange Warten hat ein Ende und los geht es mit dem großen 2010 Hinternet-Weihnachtsgewinnspiel. Dafür hat unser Frl. Katja 24 mehr oder minder bekannte Plattencover der Musikgeschichte mit Mitteln ihres Nähkästchens mehr oder minder genau nachempfunden. Eure Aufgabe ist es jetzt, die Vorlage zu erkennen und uns Interpreten und Albumtitel zu mailen.

Die drei Teilnehmer, die die meisten Cover erkennen, erhalten (mehr oder minder) wertvolle Preise. Und unter allen Mitspielern mit mindestens einer richtigen Lösung werden wir am Ende noch einmal drei Preise verlosen.

Zum Start gibt´s einen Klassiker: Weiterlesen

Morgen, morgen, wird’s was geben

Die ersten Städte geben schon Zimtfeinstaubalarm, sensible Gemüter stürzen sich ob der tosenden Weihnachtsliedkaskaden in den Glühalkoholismus, verzweifelte Harz IV-Empfänger kleben sich große Wattebüsche ins Gesicht und riskieren Leben und Gesundheit im Strassenkampf mit gierigen Kleinkinderbanden. Kurzum: der Dezember steht vor der weihnachtskranzgeschmückten Tür und fordert lautstark polternd Einlass.

Das ist kein Grund zur Panik, aber zu erhöhter Aufmerksamkeit. Denn statt unseres alljährlich nicht stattfindenden Adventskalenders gibt es diesmal ein Gewinnspiel, das es in sich hat. Ein Quiz genauer gesagt, das musikalisches Basiswissen und solideste Handwerkskunst kombiniert, viel zu viele Fragen und viel zu wenig Gewinne.

Alles ab 1.12.2010 hier in diesem Blog.

Stay tuned.

In Gottes Ohr

„Viele junge Kollegen wissen nichts über das Genre, blicken mich fragend an, wenn ich zum Beispiel den Namen Chandler erwähne“ (….) Es reicht eben nicht nur Deutsch zu können, um einen Krimi zu schreiben, auch wenn viele pensionierte Lehrerinnen das zu glauben scheinen.“

Sagt Frank Göhre der →TAZ. Aber obs denn hilft?

Deutscher Krimi endlich auf Weltniveau!

– oder: das bescheuertste Projekt aller Zeiten. Immerhin: Superlative verspricht das soeben freigeschaltete →„Edwin-Drood-Projekt“, der einzige Kriminalroman, der als FRAGMENT angelegt ist. Jeden Tag schreibt der Autor eine Seite – und erst der Tod wird ihm den Laptop aus der Hand nehmen. Ein unvollendeter Krimi also, vielleicht der längste Krimi der Welt – wenn der Autor nur lange genug lebt. Eine Hommage an Charles Dickens und sein „Das Geheimnis des Edwin Drood“, jetzt endlich auch in Deutschland. Also schauen Sie, lesen Sie!