
Ist es so recht, Dieter? Ich hab mich jetzt für Bordeaux entschieden.

Ist es so recht, Dieter? Ich hab mich jetzt für Bordeaux entschieden.
Die Kiste: Das ist dieses Holzding bei deinem Buchhändler, „Remittentenexemplare, Stück ’n Euro“, aber auch das diskrete Plätzchen auf dem Speicher, wo sie irgendwann man hin verschwunden sind, all die schönen Krimis. Gelesen, manchmal auch ungelesen. Und jetzt werden sie wiedergelesen.
Weiterlesen„Out There Live“ hat schon einige Jahre auf dem Buckel und zeichnete sich bisher durch einen üppigen Anschaffungspreis aus. Über Zoë im Vertrieb von In-Akustik wird das Album jetzt zum dritten Mal in Deutschland veröffentlicht und überzeugt neben dem neuen Schnäppchenpreis nach wie vor mit Qualität.
WeiterlesenEndlich ein adäquates Medium, das das fast schon in Vergessenheit geratene schottische Urgestein wieder ins Gedächtnis ruft! Rund 15 Jahre lang hatte man von dem einzigartigen Shouter nichts (Positives) mehr gehört.
WeiterlesenFlogging Molly sind ein wahres Fest für Musiktraditionalisten. Ohne große Plattenfirma im Rücken sind sie die Ochsentour gegangen und haben sich über die Jahre ein anständiges Renommee erspielt. Nicht zu groß, kein Hype, aber bekannt genug, um für ausverkaufte Hallen und überkochende Stimmung zu sorgen.
WeiterlesenDie Lauflänge á la Ramones, die Qualität auf poplexikalischem Niveau. Das einzig ärgerliche an „From The Cliffs“ ist die Laufzeit.
Weiterlesen2003 sorgten The Bronx bereits mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum für Aufsehen im Punk- und Rock’n’Roll-Land. Dass ihr zweites Album ebenfalls den Titel ‚The Bronx‘ trägt, darüber sollte man sich nicht wundern. Auch nicht über die tolle Musik, die Queens Of The Stone Age, Clutch und den New Bomb Turks huldigt.
WeiterlesenSeine Krimiheiligkeit, Papst Syndikator I. hat den obligatorischen Sommeraufenthalt im idyllischen Bad Wildungen beendet und weilt nun wieder in seiner vatikanischen Bloghütte. Neben einem Interview mit dem Itzehoer Volksboten (Tenor: „Frauen dürfen auch in Zukunft nicht zu Krimiautorinnen geweiht werden!“) widmete er sich vorzüglich dem Schießen mit Platzpatronen auf häretische Produkte der Kriminalschreibkunst.
WeiterlesenDer Originaltitel hat schon Recht: Reichlich „twisted“ ist das, was uns Jonathan Kellerman in seinem deutsch zum „Todesrausch“ hochfabulierten Krimi zumutet. Gar nicht auszudenken, was ein Schreibamateur daraus gemacht hätte. Aber Kellerman ist eben Profi, und dem kann es gar nicht verworren genug sein.
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Hi folks, i’m back again! Und Dieter, ich seh das! Alles! Auch von da draußen, weit weg!
Alle vier Wochen zieht das RBBinfoRADIO 93,1 ein Trumpfas deutschen Krimischaffens aus dem Ätherärmel und schickt es los, Menschen, Orte, Kriminalität zu sondieren. Wer einmal ein Trumpfas bei dieser Tätigkeit erlebt hat, weiß, was für ein schiefes Bild das ist, aber Pieke Biermann rückt die Dinge und Bilder wieder gerade. In der Folge vom 19.August 2006 um 11:45 Uhr geht es um Kathrin Katzek, KT-Fotografin.
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Endlich ist sie da: Mirko Schädels „Illustrierte Bibliographie der Kriminalliteratur im deutschen Sprachraum von 1796 bis 1945“. Zwei Bände im Schuber, Lesebändchen, über 1.000 Seiten mit ca. 10.000 Einträgen und ca. 1.300 Abbildungen. Man muss nicht bibliophil sein, um beim Einblick dieses Werkes in blankes Entzücken zu verfallen. Hier stimmt alles. Die äußere Gestalt, der Inhalt, die Einträge, die Abbildungen der Buchumschläge – ja, allein die halten einen für Stunden davon ab, mit dem Studium des Bibliographischen zu beginnen. Man blättert, man schaut, man staunt. Und kann es kaum glauben, dass ein einzelner Mensch (mit Unterstützung anderer, lieber Menschen) diese gargantueske Kraftanstrengung auf sich nehmen und meistern konnte.
WeiterlesenLocke City, eine kleine fiktive Ortschaft im amerikanischen Mittelwesten befindet sich Ende der 50er Jahre, nach dem Untergang der dortigen Industrie, unter der väterlichen Kontrolle des lokalen Verbrechens. Den Bewohnern der Ortschaft geht es gut. Royal Beaumont hat Glückspiel, Sex und Alkohol so geschmeidig organisiert, dass auch gerne Besucher benachbarter Landkreise in diesen friedvollen Hort des Vergnügens kommen.
WeiterlesenVielleicht würde ich mir, wenn ich gerade den Lotto-Jackpot geknackt hätte, im ersten Überschwang der Gefühle die nächste Zigarette mit einem Fünfhunderter anzünden. Mag sein. Da ich jedoch mit meinen finanziellen Mitteln haushalten muss (und auch nicht im Lotto spiele), steht dieser unbedachte Akt vorerst nicht zu befürchten. Auch die deutsche Krimiszene müsste haushalten. Und pafft doch jeden schalen Rauch mit der Genugtuung dessen, der gerade einen Fünfhunderter verbrannt hat, in die Luft.
WeiterlesenMindens MC Nummer eins, der unnachahmliche Curse, ist zurück. Bei ‚Einblick zurück!‘ handelt es sich um ein Mixalbum und trägt deshalb den Untertitel: ‚Mixtape Classic Cuts 1996-20006‘.
„Das Mixtape ist eine Zusammenfassung von Highlights meiner Karriere, eine Compilation für meine Fans, besonders natürlich auch für die Neueren, die dann hören können, was der Typ schon seit zehn Jahren macht„, so Curse. Exklusiv und damit neu sind die beiden Tracks „Tag Eins“ (ein toller Partybouncer) und „Ich Fang Grad Erst An“.
Ganz Deutschland ist sich einig. Krimijahrbuch? Fein! Jetzt sind auch die Kollegen vom „Titel-Magazin“ im Jahrbuchfieber und schrecken nicht davor zurück, hemmungslose Kaufbefehle zu erteilen. „Liebe Krimifans, lest dieses Jahrbuch!“ ruft Mia Ehrenhuber in ihrer → Besprechung verzückt aus, und bevor es jetzt zu Panikkäufen kommt: →Hier kann man es (noch) bequem ordern.
Nein, nein, gemeint ist nicht der uns ja allen bekannte Johann Christoph Adelung, der ein „Magazin der deutschen Sprache“ herausgegeben hat, sondern der erfreuliche Umstand, dass die „exzellente Adresse“ („Welt am Sonntag“) NordPark Verlag sich meines Astrid-Paprotta-Krimiporträts angenommen hat. Kein Heftchen mehr, dafür ein kleinfeines Büchlein mit schätzungsweise 60-80 Seiten. Hm. Und jetzt habe ich ein Problem.
WeiterlesenDas Unwesentliche zuerst: Handelt es sich bei „Tod in Arkadien“ tatsächlich, wie der Herausgeber Jens Luckwaldt behauptet, um die Wiederauflage eines Kriminalromans aus dem Jahre 1786? Oder ist, wie es der Umschlagtext nahe legt, Luckwaldt der Autor des Buches? Nette Spielerei, leicht zu durchschauen. Viel wichtiger aber: Ist „Tod in Arkadien“ ein lesenswerter Krimi? Die kurze Antwort: Ja, auf jeden Fall. Die etwas längere Antwort folgt jetzt.
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Ich war überrascht – der Verlag verspricht auf dem Back-Cover ‚die neue George‘. Neue Frisur? Neuer Vorname? Oder ging hier tatsächlich jemand der sprachliche Gaul durch und präsentiert keck die feminine Fassung von ‚der neue Simmel‘? Und ich Stümper hab‘ immer gedacht ‚der‘ bezieht sich auf das Wort ‚Roman‘.
WeiterlesenWeiterlesen„Erst dieses Herumtasten. Probieren, fluchen, es mies finden. Es verwerfen, dann aber denken, nö, jetzt habe ich das und wir verschwenden nix“.