
röchel!

röchel!

Noch unfertiger Entwurf einer beschreibungsgetreuen Coverabbildung. 128 cm auf 110 cm, gepresste Ölfarbe auf grobem Sackleinen, Preis nach Vereinbarung
… hat ein neues → Spielzeug. Und damit macht er ganz komische Sachen. Sowas hier zum Beispiel:

Den Typen rechts oben kenne ich übrigens nicht. Es wird Ludger auch nicht gelingen, einen Keil zwischen TW und mich zu treiben. Ich bleibe rechtgläubig!
So muss es einem gut eingeführten Serienkiller ergehen: Das Opfer liegt bereit; hilflos; vor Angst erstarrt. Die Instrumente sind gesäubert, die Stimmung ist angemessen. Langsam nähert sich die Bestie, ein Skalpell für die erste Grobbearbeitung in der Hand, dem zitternden Häuflein Mensch. Und plötzlich…
…erhebt sich das vorgebliche Opfer, lächelt ironisch, tippt dem Killer an die Stirn und sagt: „Gell, das hast du dir fein ausgerechnet. Aber nicht mit mir, du Perversling.“ Dreht sich um, sagt Tschüs und hüpft von dannen.
→Thomas Klingenmaier mag Arne Dahl nicht, → Tobias Gohlis hingegen mag ihn sehr. → Joachim Feldmann lobt Anne Chaplet, auch → Walter Delabar kann ihr Positives abgewinnen, → dpr findet sie fürchterlich. Da ist es tröstlich, dass die fünf genannten Kritiker eins gemeinsam haben: ihre Mitarbeit am → Krimijahrbuch 2006.
WeiterlesenNee, das mit den → Krimi-Porträts machen wir so nicht… zu unflexibel… zu endterminhaltig. Da machen wir lieber Heftchen. 24 Seiten oder so. Schöne, schmale Heftchen mit ausführlichen, werkbetrachtenden Porträts. Kurzfassung gibts kostenlos hier, das Probierstück auf Papier bald zum Probierpreis. Limitierte Auflage? 100 Stück? Ma guckn. Probierstück also. Bin ich ja schon dran. Noch mal alles lesen. Die Frau da. Ihr wisst schon.
WeiterlesenIllthwaite ist eine kleine abgelegene (und fiktive) Gemeinde in Cumbria, Großbritannien. Über fünf Jahrhunderte lässt sich die Geschichte seiner Bewohner durch eine ältere Dorfchronik zurückverfolgen. Und doch wird sich die Gemeinde in „The Stranger House“ von Reginald Hill als Ort voller dunkler Geheimnisse entpuppen. Sam Flood, eine junge hochbegabte australische Mathematikerin und Miguel Madero, ein junger spanisch-britischer Historiker sind unabhängig von einander dorthin gekommen, um ein Stück ihrer (und seiner) Vergangenheit aufzuklären.
WeiterlesenJa verreck, muss ich heute vielleicht den ganzen Tag granteln? Hab ich nichts besseres zu tun, Herr Wittstock von der → „Welt“?
WeiterlesenIch hab ja nix dagegen, zitiert zu werden. Richtig, wenns geht. Und schon gar nicht sinnverfälschend. Ich hab auch nix gegen Kritik am Glauser samt Criminale und Syndikat. Als Gewährsmann eigne ich mich dafür aber nicht, lieber Lars von der Couch.
WeiterlesenVia → Astrid Paprotta erreicht uns → folgender Vorschlag
zum Frühjahrsputz im verwilderten Garten der deutschen Sprache:
»Der LAPTOP und das NOTEBOOK könnten ‚KLAPPRECHNER‘ heißen.«
Exakt. So wie der Airbag Prallkissen heißen sollte, wenngleich unter Schweinigeln damit die Brüste der Pamela Anderson bezeichnet werden. Was aber mache ich stolzer Besitzer eines Sub-Notebooks? Unterklapprechner? Kleinklapprechner? Und wie übersetze ich künftiglich Thriller? Doch bitte nicht Aufreger! Dann schon eher Nervenkitzler. Oder Gänsehäuter. Lebendiges Deutsch eben!
Endlich habe ich, was jede Foren-Lore längst ihr Eigen nennt: einen SUB! Einen Stapel ungelesener Bücher; kein Chaos mehr, keine verwirrende Skyline. Eine MAD (Mülltonne arschlangweiliger Druckerzeugnisse) hab ich schon seit geraumer Zeit, ebenso einen HASS (Hügel ausgewählt sauguter Spannungsliteratur). Jetzt also auch einen SUB, man ist ja subprofessionell. Und so sieht er momentan aus:
WeiterlesenDer australische Gitarrist, Sänger und Songschreiber stirbt 48jährig in Brisbane.
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(weinbergschneckentempohafte) Annäherung an den Winzerkomplex
Ich möchte endlich einmal einen Krimi lesen, der nichts aufklärt. Einen Krimi, der mich verwirrt, die Wirklichkeit als Fiktion entlarvt und die Fiktion als Wirklichkeit. Ein Buch, bei dem ich selbst entscheide, ob es Krimi ist. Einen Text, der nur eine ermittelnde Instanz kennt: mich, den Leser. Ach ja: Ich habe dieses Buch gelesen. Mehrmals schon.
WeiterlesenUnsereiner hat ja immer so seine Projekte im Kopf. Und neulich, bei Durchsicht meiner Lesenotizen der letzten zehn Jahre (ca. 1000 Blatt)… also kurz und gut: Ein Band mit KrimiautorInnen-Porträts müsste her. So zehn bis fünfzehn Seiten jedes, Biografisches, Zeitgeschichtliches, das alles aber abgeleitet von den Werken selbst. Könnte, wenns klappt, eine kleine Geschichte der deutschsprachigen (!) Kriminalliteratur seit 1945 werden. Und jetzt meine Bitte:
WeiterlesenIrene Rodrian eine Veteranin deutschen Krimischaffens zu nennen, zeugt nicht von mangelnder Galanterie. Es ist eine Tatsache, aus der eine weitere folgert: Irene Rodrian ist lange genug dabei, um ihr Handwerk zu beherrschen. „Eisiges Schweigen“ kann als Beweis dafür gelten.
WeiterlesenDie Verleihung des Glauser für den besten Kriminalroman des vergangenen Jahres war auch heuer in Koblenz wieder der Höhepunkt des „Criminale“ betitelten Autorenauftriebs der „Syndikats“-Gruppe. Kosten und Mühen wurden wie üblich nicht gescheut. So hielt keine Geringere als Nelke Leidengleich die Laudatio auf den Gewinnertitel. Frau Leidengleich, die nicht nur Besitzerin einer Fernsehsendung ist und „auch schreibt“, sondern durch ihren Auftritt als Mordopfer in einem legendären → Internetkrimi (der Name wurde aus Diskretionsgründen leicht abgewandelt) quasi prädestiniert scheint für das kriminelle Wort zur kriminellen Tat der kriminellen Vereinigung. Hier nun exklusiv einige Ausschnitte aus dieser Laudatio.
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the day after
Minnesota, USA; hoch im Norden an der kanadischen Grenze. Viele Seen, hohe Berge. Im Winter eine Landschaft voller kristalliner Schönheit, im Sommer die Seen ein Spiegel des Himmels. Das ist die Welt des Autors William Kent Krueger und der Personen um den ehemaligen Polizisten Corcoran O’Connor. Dieser lebt in Aurora, einer kleinen Gemeinde, in der Weiße und Ojibwe-Indianer nicht immer spannungsfrei nebeneinander her leben. Corcoran O’Connor, der eine indianische Großmutter hat und in der Gemeinde früher Sheriff war, musste diese Spannungen vor Jahren am eigenen Leibe erfahren.
WeiterlesenÜber literarische Preise kann man sich freuen oder ärgern; müßig ist beides. Auch der diesjährige Glauser konfrontiert uns mit den bekannten Einwänden: zu sehr Geschmacksurteil, zu wenig transparent. Was mangelnde Transparenz betrifft, bin ich überfragt. Wie gläsern soll die Wand zwischen den Gehirnen der JurorInnen und denen der Leser eigentlich sein? Detaillierte Begründungen? Und dann?
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