KrimiWelt Bestenliste Mai 2006

Arne Dahl – David Peace – Oliver Bottini – Heinrich Steinfest: das ist die Top Four der → Mai-Bestenliste. Drei davon kann ich mangels Rezensionsexemplaren leider nicht besprechen, dafür habe ich zu Peace mindestens schon drei Kritiken geschrieben. Neben Bottini neu auf der Liste: Frode Grytten, „Die Raubmöwen besorgen den Rest“ und Lee Child, „Die Abschussliste“. Carl von Holteis „Schwarzwaldau“ wieder nicht dabei. Wahrscheinlich zu alt. Oder eine Intrige. Kennt man ja.

The Gathering: Home

Man sagt ja so schön ‚Home is where the heart is‘, aber was macht man, wenn man gerade nicht weiß, wo das Herz ist? Das Cover-Männlein von „Home“ ist auch am Suchen und beginnt sich darüber die Brust zu zerreißen. Im Spannungsfeld aus Suchen und Ankommen haben sich The Gathering in den vergangenen Jahren zu musikalischen Höhen aufgeschwungen und genießen den schwer zu erreichenden Status, nur mit sich selbst vergleichbar zu sein.

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Katzenjammer

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Junges Fleisch und alte Krimis: mehr braucht Mr. T., Senior Editor des Hinternet und Rezensionsfachkraft für Katzenkrimis („…würde ich keinem Hund zum Lesen geben…“) nicht zum Glücklichsein. Immer noch mit dem höchsten IQ aller Redaktionsmitglieder ausgestattet, berichtet Mr. T. demnächst in loser Folge über das Bejammernswerte am Krimi. Kurz und krallenscharf, wie es so seine Art ist.

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Live: Blumfeld

Hannover, Musikzentrum, 27.04.06

Immer wieder … Liebeslieder

Blumfeld ist zurzeit die beste Band, die es in Deutschland gibt. Punkt.
Steve McQueen: Lässige Eleganz, hinter der sich unbändige Leidenschaft zu verstecken scheint. Gelegentlich bricht die Energie aus, liegt sichtbar an der Oberfläche – und trotzdem verliert der Mann nie die Aura der Unergründlichkeit. Behind blue eyes …

Wäre Steve McQueen eine Band, sie hieße Blumfeld.

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Verkantete Wirklichkeit

Ich möchte endlich einmal einen Krimi lesen, der nichts aufklärt. Einen Krimi, der mich verwirrt, die Wirklichkeit als Fiktion entlarvt und die Fiktion als Wirklichkeit. Ein Buch, bei dem ich selbst entscheide, ob ich es Krimi ist. Einen Text, der nur eine ermittelnde Instanz kennt: mich, den Leser. Ach ja: Ich habe dieses Buch gelesen. Mehrmals schon.

Inspiration

Seit Wochen schon bastele ich an einem längeren Artikel, einer Hommage, einem Aufruf an alle Produzenten und Konsumenten, doch IHN wieder zu lesen… man murkst halt so rum, entwirft einen Plan und noch einen, beginnt mit der Schreiberei, steckt’s auf, fängt wieder an… es will nicht so recht werden, wie es sein soll. Und dann kommt ER: der große Inspirator. Man muss nur warten können, er kommt bestimmt. Auch wenn er Thomas Wörtche heißt und seine → 108. Crime Watch – Kolumne so beschließt:

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Deutsche Krimis – jetzt auch spannend!

Über die Tagung der Krimiautoren-Innung SISYPHOS im romantischen Bad Wildungen haben wir → an dieser Stelle berichtet. Die dort eingesetzte Arbeitsgruppe zur Einführung von Spannung (suspense) in deutsche Krimis unter der Leitung von Eberhard „Dolchi“ Springer hat nun im Rahmen einer Pressekonferenz im romantischen Bad Bergzabern erste Ergebnisse vorgelegt. Vorläufiges Fazit: Das deutsche Krimischaffen schreitet innovativ, synergieeffizient, teamfähig und kostengünstig in die Zukunft!

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Neues in der Criminalbibliothek

Der erste Seriendetektiv der deutschsprachigen Kriminalliteratur ermittelt noch einmal in den Niederungen des Verbrechens. Das Faksimile von Auguste Groners „Der rote Merkur“ (1910) findet man ab sofort in der → „Criminalbibliothek“. Ebenso den zweiten Rundbrief mit einer Leseprobe aus Benno Bronners köstlicher Krimiparodie „Herr von Syllabus“. Alles zum Download, alles kostenlos, alles hoffentlich appetitmachend. Hier wird Krimigeschichte geschrieben. Seien Sie dabei!

Rick Mofina: Blood of Others

Liebe in den Zeiten des Internets: Wenn Menschen entwurzelt in ihren Wohntürmen leben, bietet es sich als Ort des Kennenlernens an. So kommt auch der Täter in „Blood of Others“ von Rick Mofina mit seinen Opfern, allein lebenden jungen Frauen, über Chat rooms und andere Internet-Singletreffs zusammen. Frauen, von denen der Killer viel fordert (absolute Vergebung) und denen er alles nimmt.

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Fußballsammelbildchen 5

8. Juni 1983 – ein Eklat während der österreichischen Nationalhymne beendet die Karriere des volkstümlichen Liberos Tomi (Thomas) Bernhard. Obwohl Österreich an diesem Tag auch ohne seinen suspendierten Spielführer Albanien mit 2 : 1 niederringt, gelingt ihm im weiteren Verlauf nicht die Qualifikation zur EM ’84.

raphael

Die Ignoranten

Heinrich Steinfest hat einen neuen Krimi veröffentlicht. Arne Dahl auch, Gabriele Wolff desgleichen. Und Oliver Bottini sowieso. Dass diese Krimis hier nicht rezensiert werden, hat einen simplen Grund.
Ja, wie läuft das eigentlich mit dem Rezensieren bei watching the detectives? Was wird, was wird nicht?

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