Die dicht gezeichnete Atmosphäre Harlems, New Yorks „schwarzem“ Stadtteil, ist das was besonders auffällt an Grace F. Edwards Buch “Do or Die”. Die Stadtführerin des Lesers heißt Mali Anderson. Sie kennt Harlem, seine Kultur und seine Bewohner von Geburt an. Ihr Vater ist Jazzmusiker und seit Jahrzehnten eine feste Größe in der lokalen Szene. Bis vor kurzem war Mali Anderson Polizistin.
WeiterlesenHans Söllner und Bayaman‘ Sissdem: Im Regen
Es soll ja Menschen geben, die Ottfried Fischer für ein richtig bayerisches Ur-Viech halten. Wem es nicht reicht, dass es Sat1 allen zeigt, schätzt wahrscheinlich das Urtümliche von Hans Söllner mehr. Der Bad Reichenhaller ist ein global denkender Ur-Bayer und streitet seit Jahren öffentlich um sein Recht, zu leben, wie er das will.
WeiterlesenDeutschkrimi-Rückblick

Puh, ächz – fertig! Erste Version wenigstens. Rückblick auf den deutschsprachigen Krimi 2005, 6 Seiten nur, aber was für welche! Angst im Nacken. Nichts vergessen? Wieder mal die epochalen Trends verschwitzt? Alles möglich. Zwei Tage liegen lassen und dann noch mal drüber.
WeiterlesenIn letzter Minute…
auf den Jahrbuchzug gesprungen ist Herr Jost Hindersmann, Autor von →„John Le Carré: Der Spion, der zum Schriftsteller wurde“, und er wird sich, Überraschung, mit den aktuellen Tendenzen des Spionageromans beschäftigen. Spannend, weil aktuell. Kann hier vorbestellt werden. Mit Bonustrack.
Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung
Wer in den – sagen wir mal – letzten zwei Jahren gut aufgepasst hat, ist bestimmt schonmal über Rainald Grebe gestolpert. Zum Beispiel in der „Kurt Krömer Show“, wo er am Flügel inbrünstig eine Hymne über Thüringen vortrug.
WeiterlesenDetlef Opitz: Der Büchermörder
Liebe Leute, tut euch bitte diese Rezension nicht an. Und wenn ihr die Warnung schon in den Wind schlagt: Lest auf eigene Gefahr. Meint der es ernst? Will er uns veräppeln? Ja, wenn ich das wüsste!
„nieder mit ihnen! ihm! aus!“ – So beginnt, nach 354 Seiten, Detlef Opitz’ Roman „Der Büchermörder“.
Bienenkrimi
Mit Holtei und Krimijahrbuch werden wir nicht reich. Aber reich werden müssen wir und wollen wir. Nachdem sich nun veritable Größen der deutschen Krimikultur zu Frau Swanns Schafskrimi „Glennkill“ →bekannten (jetzt darf ich’s ja zugeben: Auch ich war hingerissen!), wollen wir euch heute unseren großen Reibach-Coup vorstellen: den ersten Bienenkrimi der Weltliteratur! Er heißt „Honigmord im Honeymoon. Ein literarischer Bienenkrimi“, spielt natürlich in England und wurde von Frau Joyce Schiller verfasst, hinter der sich ein bekannter Kriminalblogger aus dem Saarländischen verbirgt.
WeiterlesenCurse: Sinnflut
Zwei Jahre war Curse mehr oder weniger still. Jetzt meldet er sich endlich mit dem Album ‚Sinnflut‘ und der Single „Gangsta Rap“ eindrucksvoll zurück.
WeiterlesenRichard Pryor
Der US-amerikanische Komiker und Schauspieler stirbt 65jährig in einem Krankenhaus in Los Angeles an den Folgen eines Herzanfalls.
Vorschau
Tja, der Herr K. hat uns heute hängenlassen. „Krimi und Sex“ sei das Thema – und man weiß ja, wie diese scharfen Hunde vom Finanzamt recherchieren können, wenn sie etwas wirklich interessiert. Nun gut, dann gibts hier wenigstens eine Vorschau auf die nächste Woche.
WeiterlesenRobert Sheckley
Der US-amerikanische Science Fiction-Autor stirbt 77jährig in Poughkeepsie.
Werft die Netze aus!
Es geht ihn zwar wieder mal nichts an, aber → Ludger Menke kanns halt nicht lassen. Sollen sich unsere Krimibuchhandlungen zu Werbegemeinschaften zusammenschließen und zum Beispiel gemeinsame Kataloge herausgeben? Ergänze: einen gemeinsamen Webauftritt realisieren? Ihre Bestände an Antiquarischem in eine Datenbank packen? Hm. Das hat was. Vernetzung. Ein Stückchen Krimikultur auch das. Aber mich gehts ja auch nichts an.
Verraten!
Wer die unschätzbaren Krimitipps von Thomas Przybilka via E-Mail bezieht, hat einen eklatanten Informationsvorsprung. Er oder sie weiß nämlich nach dem Studium von Nr. 42, wer sich so alles beim „Krimijahrbuch 2006“ austoben wird:
WeiterlesenDäninnenkrimis
Elsebeth Egholm und Kirsten Holst sind zwei bewährte Kräfte dänischen Krimischaffens. In ihren aktuellen Büchern, „Das nächste Opfer“ und „Der Tod steht auf der Schwelle“, geht es, kaum verwunderlich, um mysteriöse Morde und ihre Aufklärung. Ende der Gemeinsamkeiten. Zwischen beiden Titeln liegen lange 200 Seiten.
WeiterlesenJahresprogramm 2006

Unbeachtet von der desinteressierten Öffentlichkeit, dennoch unverdrossen zu deren Wohle schuftet der Bearbeiter dieses Blogs. Jetzt steht auch das Jahresprogramm 2006 der „Criminalbibliothek des 19. Jahrhunderts“. Als PDFs zur Verfügung gestellt werden im Laufe des kommenden Jahres folgende Titel:
WeiterlesenDeutscher Krimireichtum
via →Alligatorpapiere
Nach der Deutschdudelquote jetzt auch eine Deutschkrimiquote? Wenn es nach Krimiautorin →Sabine Deitmer geht: her damit! Im Ernst.
Wortspielhölle: Harold Pinter

10 Songs zur Verleihung des Literaturnobelpreises an Harold Pinter:
The Searchers: Needles and Pinter
The Creation: Pinter Man
The Who: Pinterball Wizard
Rolling Stones: Pinter it black
Joy Division: Pinterzone
Yazoo: How Pinter kills
Darlene Love: Pinter Wonderland
Thomas Leer: Pinternational
Neil Young: Pinterlong
Billy Bragg: Must I Pinter you a picture
Saarlandhass
So geht das nicht, Herr Axel Bußmer aus Berlin! „Einmal Tokio, einmal Nordengland, einmal Saarland“ heißt Ihre neue →Spurensuche“-Kolumne – und was geschieht? Das neue Werk UNSERES Ian Rankin, „Das schwarze Grab“ von Martin Conrath, wird schlichtweg als „langweilig“ bezeichnet! Unerhört. Man lese lieber meine →enthusiastische Kritik des Vorgängerwerkes „Stahlglatt“. So. Und zur Strafe bestellen wir jetzt Herrn Bußmers →Sammelband über Lawrence Block!
Eine Leseprobe

„Worin, lieber dpr, sitzen Sie denn gerade, wenn Sie nicht auf völlig unqualifizierte Weise den Opitz büchermördern?“ Diese Frage lese ich des öfteren, zum Beispiel jetzt, wenn ich lese, was ich gerade geschrieben habe. Nun, das Jahrbuch halt. Als Herausgeber hat man eben nicht nur einen Schreibtischjob, nein, man trommelt seine Mannen und Frauen zusammen, um das Letzte an Meinungsäußerung aus ihnen herauszuquetschen. So wie gestern beim Kritikerstammtisch. Ein teures Vergnügen (selbstverständlich habe ich „alles bezahlt“), aber hat sich gelohnt. Und das schreibe ich jetzt auf. Kleine Textprobe gefällig?
WeiterlesenInternet und Recht und Freiheit II
Besondere Empörung hat ein kürzlich eingebrachter Änderungsvorschlag an dem bisherigen Entwurf ausgelöst, dem zufolge Software für die Übertragung kopiergeschützten Materials ohne die Integration von Wasserzeichen oder DRM verboten werden soll. Laut EUCD.info stammt der Antrag direkt aus den Rechtsabteilungen des Medienkonglomerats Vivendi Universal, der Business Software Alliance (BSA) sowie der Verwertungsgesellschaft SACEM, dem französischen Pendant zur GEMA. Betroffen sehen die Kritiker von der „surrealistischen“ Klausel neben Chat-Programmen sämtliche Server-Software und -Protokolle wie Peer-2-Peer, HTTP, FTP oder SSH.
→ Frankreich plant drastische Verschärfung des Urheberrechts.
Sacre bleu!