Crime School: Erster Schüler vermittelt!

Ist es nicht immer wieder rührend, wenn man als Pädagoge einen jungen Menschen nicht nur auf den rechten Weg, sondern auch in den Schoß einer sinnvollen Arbeit gewiesen hat?

Crimeschüler Marc jedenfalls hat es, noch vor der Abschlussprüfung, geschafft und sich selbstständig gemacht! In seiner →Krimi-Schule bringt er fortan seine hier erworbenen Kenntnisse an Mann und Frau. Wir wünschen ihm alles Gute für seinen weiteren beruflichen Lebensweg!

Crime School: Lektion 16

Kann man in Kriminalromanen leben? Sie wie eine interessante Landschaft durchwandern? Mit dem Personal reden, ihm Worte entlocken, die es eigentlich schwarz auf weiß gar nicht sagt? Verfolgen sie einen vielleicht auch dann, wenn man die Wirklichkeit des Romans schon längst wieder verlassen hat?

Keine Angst, wir sind nicht in einem typischen Jasper-Fforde-Roman. Von „atmosphärischer Dichte“ war in der letzten Lektion die Rede, einem bei Lesern scheinbar sehr beliebten Zustand, von dem wir jedoch anzweifelten, er sei per se für das Wohlbefinden bekömmlich. Austariert solle sie sein in ihrer Zusammensetzung, die Atmosphäre, und was Dichte anbelange, so sei ein Zuviel genauso ungesund wie ein Zuwenig.

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John LaGalite: Zacharias

Vorstadt, Mietshaus, eine Frau ohne Mann, ein zwölfjähriger Sohn namens Zacharias, zuckerkrank. Eine Selbstmörderin fliegt durch die Luft, zerschmettert zu Zacharias’ Füßen, das heißt: Eine Wohnung wird frei.

Ein merkwürdiger Mann zieht ein, ein merkwürdiger Mann, weil er merkwürdige Gewohnheiten hat, Leute beobachtet, von Zacharias beobachtet wird. Der Mann hat einen Motorradunfall und ist querschnittsgelähmt, die Mutter, die Geld verdienen muss, pflegt ihn, Zacharias, der den Mann verhören will, hilft ihr. Warum verhören? Der Mann ist wahrscheinlich ein Frauenmörder, mehrmals schon hat er in der Nachbarschaft zugeschlagen. Zacharias ermittelt.

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Interpretationsfrage

„Schon gehört? Gestern hat dpr den deutschen Kriminalroman über den grünen Klee gelobt. Dass ich das noch erleben darf!!!“

„Äh… ich glaube aber, dass…“

„Nein, nein, ich weiß es genau! In Deutschland gibt es keine drittklassigen Krimis, hat dpr gesagt. Bei wem der sich wohl wieder einschmeicheln will?“

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Will Smith: Lost And Found

Ständig vor der Kamera und dann noch Zeit, hinter dem Mikrofon sein Unwesen zu treiben… Will Smith scheint unersättlich. Er schauspielert und rappt im Akkord. Wobei er für Letzteres in der jüngeren Vergangenheit nicht allzu viel Zeit hatte. Aber eines der beiden Betätigungsfelder aufgeben, das will er auf gar keinen Fall. Warum auch? Solange er in beiden Metiers dermaßen erfolgreich ist, läuft es doch.

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Standortfrage

An welchem Detail des Klappentextes von Jasper Ffordes neuem Roman „Im Brunnen der Manuskripte“ kann man unzweifelhaft erkennen, dass die Handlung niemals in Deutschland spielen kann?

Da, an dem:

„(…) in einem drittklassigen, unlesbaren Krimi, der wahrscheinlich nie veröffentlicht wird (…)“

Lyrics Born: Same !@#$ Different Day

Dem drögen Alltag begegnet Lyrics Born, bekannt aus dem Umfeld des kalifornischen Underground-HipHop-Kollektivs Quannum Project, mit gut gelauntem und in dieser Art in letzter Zeit viel zu selten gehörtem HipHop.Die gute Laune springt einem schon in „Hello (Remix)“ ins Gesicht, saugt sich am Backen fest und hinterlässt die Spuren eines feuchten Schmatzers. „Put your hands in the air!“. Uuh yeah.

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Stella Blomkvist: Der falsche Zeuge

Als halber Isländer sehe ich mich in der selbstverständlichen Pflicht, isländische Kriminalromane auch dann zu Ende zu lesen, wenn sich diese Ausdauer eigentlich gar nicht lohnt. Okay, noch ist Island nicht Schweden, und auf der Insel der Literaten hat noch nicht jeder einen Krimi geschrieben. Und was die Qualität betrifft, so ist Arnaldur Indridason eh der bessere Mankell.

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David Olney – Migration

Ich gestehe, in den letzten Jahren ist mir der bis dato praktisch unbekannte Singer/Songwriter richtig ans Herz gewachsen. Denn man kann sich auf ihn, sein Songwriting-Talent und sein Händchen für stimmige, dabei stets abwechslungsreiche Produktionen verlassen.Auch bei seinem jüngsten Werk, das – ganz grob – wohl dem dem kontinuierlichen Wandel im menschlichen Leben gewidmet ist, überzeugt Olney mit feinen, oft schwermütigen, aber auch leidenschaftlichen Songs. Er präsentiert sie gewohnt cool und lässig, kann dann aber auch, wie in dem „Ace Of Spade Blues“, richtig „explodieren“.

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Ezio: Live In Cambridge

Da die Studioalben von Ezio nicht durchgängig überzeugen konnten, werden Fans nicht müde zu erwähnen, wie genial Ezio Lunedei und Mark ‚Booga‘ Fowell auf der Bühne sind.“Live In Cambridge“ gibt sich die ersten drei Songs nicht wirklich Mühe, diese Tatsache zu beweisen, aber nach dem bösen Liedchen „The Girl Of My Dreams“ lassen sie mit einem Schlag die Spielfreude von der Leine. Mit einer perfekt eingespielten Band groovt es bis zum Umfallen und Ezios kauziger Charme tut sein Übriges, das Ergebnis abzurunden.

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