Ben Peters

Der US-amerikanische Songschreiber stirbt 71jährig in Nashville an den Folgen einer Lungenentzündung. Aus seiner Feder stammten (überwiegend Country-)Hits wie „Daytime Friends and Nighttime Lovers“, „Kiss An Angel Good Morning“, „Turn the World Around“ oder „Before the Next Teardrop Falls“.

Summer Camp: Vorbereitungen

Es ist ja nicht nur so, dass lernwillige junge Menschen aus der Tristesse ihres Studierzimmers in die Sommerseligkeit frischer Luft entführt werden sollen. In unserem summer camp geht es um die existentiellen Dinge des Krimischreibens. Wir wollen das Skelett eines Krimis aus der Erde unserer Gedanken graben (hm; ist das jetzt ein schönes Bild oder einfach nur Quatsch?), all die vielen kleinen Knöchelchen, und dann zusammensetzen.

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Crime School: Lektion 17

Wenn ich mich durch einen Raum, eine Landschaft bewege, will ich mich entspannen. Vielleicht, indem ich mir einfach nur den Weg als Ziel gesetzt habe, völlig desinteressiert an dem, was da um mich herum passiert. Atmosphäre? Meinetwegen; aber ich brauche sie nicht. Ich will nur vom Anfang bis zum Ende gelangen, weil ich der Meinung bin, dass mich Bewegung entspannt oder weil ich wirklich nichts Besseres zu tun habe.

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10 kriminelle Songs

Als wir im Spätherbst vorigen Jahres das Erscheinen des mittlerweile vollständig veröffentlichten →„PromiMassakers“ vorbereiteten, hatte einer von uns (wahrscheinlich wieder Chef Walter; jedenfalls läuft er seit Monaten herum und murmelt etwas von der „guten Idee“, die er da gehabt hat), eben besagte gute Idee, eine Liste mit „kriminellen Songs“ zusammenzustellen. Songs, in denen Morde und andere Verbrechen geschehen, und tatsächlich haben wir mehrere Hundert davon listen können.

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Monaco, Grand Prix, NRW

„In Monaco ist alles gut organisiert, und sicherlich – wenn gleich die Gedenkminute beginnt – wird man nicht nur hier, sondern auf der ganzen Welt des verstorbenen Fürsten gedenken.“ Ich überlege, ob Kai Ebel die Relevanz der schillernden Grimaldi-Familie nicht ein klein wenig überschätzt. Aber, hey: davon lass ich mir das herrliche TV-Wochenende doch nicht verderben. Erstmal bin ich beeindruckt: die Gedenkminute beginnt, und wer in Monaco (und auf der ganzen Welt) keine hässliche Schirmmütze abnehmen kann, der zieht sich pietätvoll die verspiegelte Sonnenbrille vom Gesicht. Das hat Style.

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Crime School: Materialien 3

Wahrheit, Leben, Wirklichkeit: Das Thema lässt uns hier nicht mehr los. Philippe Djian hat ein schönes Bild parat, das nicht von ihm stammt, sondern von Céline.

Die Wahrheit steht nicht in den Büchern. Sie liefern nur ein bestimmtes Bild der Wahrheit. Und auch das Leben in meinen Büchern ist nur eine Reflexion des Lebens. Es funktioniert nun einmal nicht, wenn man das reale, echte Leben in die Bücher packen will. Es nützt nichts, wenn man einfach nur ein Mikro in eine Bar hineinhält und das dann abtippt, das ergibt kein Buch. Das heißt, es ist alles nur eine Darstellung der Wahrheit, anders geht es nicht, sonst ist man kein Schriftsteller. Céline hat das einmal sehr schön gesagt: wenn man einen Stab ins Wasser hält, dann gibt es eine Lichtbrechung und der Stab sieht aus, als wäre er geknickt. Damit er gerade aussieht, muss man den Stab erst zerbrechen. Dann hält man den gebrochenen Stab ins Wasser, und erst dann sieht er gerade aus.

Das komplette Interview kann man bei Spiegel Online lesen.

Extremlesen – infernalischer Dreier

Manchmal kann man es auch übertreiben mit dem Extremlesen. Tiefe Depression hier, überbordende, kindliche (kindische?) Phantasie dort. Da tut es gut, wenn man was Drittes in petto hat, das die Extreme souverän auspendelt.

Zwei Vorabexemplare, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Friedrich Anis neuer Krimi „Süden und der Mann im langen schwarzen Mantel“ – Jasper Ffordes neues Abenteuer mit Thursday Next „Im Brunnen der Manuskripte“.

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Büdchen-Blog

Ein schönes Fotoblog über Trinkhallen in Dortmund. Und weil dort mehrheitlich Export konsumiert wird, heißt die Site ganz bescheiden → Exportweltmeister. Der Charme der Vergangenheit in einer Stadt, die auch schon bessere Zeiten gesehen hat.
Trinkhalle Dortmund Saarlandstrasse. Foto: Dirk Hesse (Ausschnitt)
P.S. Schön: die Fotos stehen stehen unter einer Creative Commons-Lizenz.

P.P.S: Exportweltmeistermacher Dirk Hesse betreibt daneben auch das charmante → Ligne Claire-Blog.

Patrice: Nile

Der Mann mit der nasalen Reggae-Stimme ist zurück: Patrice, 25 Jahre jung und auf dem aufsteigenden Ast. Nach zwei Soloalben (‚Ancient Spirit‘, ‚How Do You Call It?‘) und einer EP mit dem Silly Walks Movement (‚Silly Walks Meets Patrice‘) hat er mit seiner Begleitband Shashamani ein reifes und formvollendetes Album eingespielt, in dem viel seines Herzbluts drinsteckt. Und Arbeit.

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