Robert Ferrigno: The Wake Up

Frank Thorpe arbeitete als Undercoveragent bei einem kleineren (Geheim-)Dienst der USA. Organisiertes Verbrechen, Drogenhandel waren seine Themen. Sein letzter Job ging leider gründlich schief; das „Zielobjekt“ drehte den Spieß um und nahm ihn aufs Korn: Er wurde schwer verletzt und seine Partnerin erschossen. Ausgemustert: Jetzt hat er Zeit, viel Zeit…und so steht er am Flughafen und sieht, wie ein arroganter Schnösel ein Kind, welches dort Lebensmittel feilbietet, umrennt und zu Boden stößt.

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Geschichte einer Nichtrezension

I
Das Päckchen erreichte mich an einem regnerischen Morgen. Es enthielt zwei Bücher – beide identischen Inhalts, das eine gebunden, das andere broschiert – und einen kurzen Brief: „Hallo! Wir freuen uns, Ihnen als NordPark-Powerrezensent den von Axel Bußmer herausgegebenen Band → „Lawrence Block – Werkschau eines New Yorker Autors“ überreichen zu dürfen, und zwar in zwei Ausführungen.“ Das sah ich selbst. Weiter hieß es: „Um baldige Besprechung wird gebeten. Sonst werden wir ungemütlich.“ Den letzten Satz hielt ich für einen Scherz.

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Cannabis Mythen – Cannabis Fakten

Das 1997 in den USA erschienene wissenschaftliche Standardwerk „Marijuhana Myths, Marijuhana Facts“ ist seit neuestem in einer deutschsprachigen Ausgabe erhältlich. Der in Kreisen Hanf-Interessierter recht populäre Bröckers fungiert als Herausgeber, und glücklicherweise auch nur als das: Sowohl seine quasireligiösen Lobpreisungen aller denkbaren Verwendungsarten der Pflanze wie seine neuesten wilden Verschwörungstheorien tauchen im Buch nicht auf.

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Das Krimigedicht

Dass der Geheime Rat Goethe seiner Zeit voraus war, wissen Sie natürlich. Dass er auch auf dem Gebiet der Kriminalliteratur hochmodern ist, mag Ihnen neu sein. Aber was, bitte schön, ist Goethes Ballade „Der Erlkönig“ anderes als ein Kinderschinder-Gedicht, ja, da der Bursche wohl notorisch Spätdurchnachtundwind-Reitende mordete, gar eine Serienkiller-Ballade?

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Paradox

… ist das schon. → Frau Sigrid Löffler ist keine dumme Frau. Aber immer wenn sie die Klappe hält und ihr die Gedanken nicht zu Sätzen gerinnen und diese nicht gedruckt werden, immer dann verringert sich die intellektuelle Dummheit in diesem Lande messbar. Und das verstehe ich nicht. Erklärt mir das jemand?

Bannerwerbung

Wir machen unsere Millionen mit dem Verkauf von CONTENT, nicht mit Werbung. Aber wieso eigentlich nicht? Hier und da ein kleiner Werbebanner – schon hüpft wieder ein Euro in den Kasten. Den Anfang macht Frau Anobella, der wir in minutenlanger Arbeit einen eigenen Banner erstellt haben. Vorsicht! Er ist verlinkt!

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David Peace, 1977, Notizen zwei

Es fehlt in keiner Besprechung: “1977” ist die, wenn auch ziemlich freie Umsetzung der authentischen Verbrechen des “Yorkshire Killers”. Peace selbst weist darauf hin, wie sehr ihn dieser Fall als Jugendlicher beschäftigte und zu einem gewissen Grad wohl auch traumatisierte. Andererseits: Selbst Leeds 1977 war nicht mit Yorkshirekillern überfüllt, ganz zu schweigen vom langweiligen Rest der Welt.

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Das erste Exemplar

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…des Krimijahrbuchs 2006 hat seinen Herausgeber vorab erreicht. Ich bin sprachlos. Soll ich die ganze Auflage aufkaufen, damit ich es ganz allein für mich… okay, überredet. Ich lass noch ein paar übrig. Und nicht gleich morgen in die Läden rennen; die Belegschaft der Firma NordPark steht unter Urlaubssperre und wird demnächst mit dem Versand des Werkleins beginnen. Wäre sowieso besser, das Ding vorzubestellen. Wer das bei mir direkt getan hat, wird natürlich auch von NordPark beliefert, erhält aber den kleinen Textbonus mit getrennter Post direkt von mir. Und wer mir jetzt noch schnell eine Mail schickt und ordert, kriegt auch so ein Stück. Übrigens eine Detailbetrachtung zu David Peace, „1974“, richtiger Schweinkram. Natürlich mit handschriftlichem „dpr“. Jetzt schon mehr wert als fünf Ludgers. Und bald so viel wie eine halbe Anobella.