Kontinuität

Schön, wenn die Arbeit zur Abwechslung auch mal gelobt wird, wie →hier das Krimijahrbuch 2007 beispielsweise. Ob aber das KJB zur Institution wird, wie es sich der Rezensent wünscht? Immerhin: Den bisherigen Rekord von Compart / Wörtche haben wir locker eingestellt: zwei Ausgaben. An der dritten wird – tata! – gearbeitet. Aber spätestens nach der muss auch mal Zwischenbilanz gezogen werden. Wer will, dass das KJB zu einer bleibenden Einrichtung wird, hat es selber in der Hand. Abonnieren, das Ding! Fünf Euro sparen! Dem Verleger eine Mail schicken! →Dorthin!

Horst Eckert: Königsallee

So wird es kommen: Die einen spekulieren, ob Horst Eckerts „Königsallee“ eine Reaktion auf das absonderliche Benehmen des Düsseldorfer Oberbürgermeisters sei, der den Autor nicht in städtischen Gebäuden hat lesen lassen. Die anderen diskutieren über die im Text ausgebreitete Korruption und ihre Entsprechung im wirklichen Leben. Und eine dritte Gruppe mokiert sich über das desolate Bild der Polizei, wie es der Roman zeichnet. Alles in Ordnung, schön & gut.

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Verschickt. Angekommen?

Die Digitalausgabe von makro scoop 1 wurde inzwischen an alle Abonnenten verschickt. Wer sie noch nicht erhalten hat, wurde entweder Opfer der Technik oder des schlampigen Verschickers oder – hat noch gar nicht abonniert? Kann man nachholen. Drei Ausgaben für 12 (digital + Papier) oder 6 (nur digital) Euro. →Hier natürlich.

Robert Littell: Zufallscode

Ach, hätte ich doch nur Zeit und Gelegenheit! Unauffällig in einer Buchhandlung platzieren, dort, wo sie auf dem Novitätentisch Robert Littells „Zufallscode“ hingelegt haben (kleines Schildchen: „Gewinner des Deutschen Krimipreises 2007!“). Na, was heißt hier Novität. Der Roman ist 1993 erschienen, hieß auf Deutsch „Der Gastprofessor“, weil „The Visiting Professor“ nun einmal so zu übersetzen ist, jetzt also bei Knaur „Zufallscode“, auch okay. Und ganz klein unten drunter: Thriller.

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Fertig: makro scoop 1

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So, geschafft. „Schlechter Krimi Wirklichkeit“ ist fertig. 24 Seiten, die erste Ausgabe von makro scoop, der kleinsten Krimizeitschrift der Welt. Wird im Laufe der Woche als digitale Ausgabe an alle Abonnenten verschickt, die Papierversion folgt Anfang der nächsten Woche. Jetzt schon ein Sammlerstück. Und so kann man das Heft beziehen:

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Pieke liest

Morgen zufällig in Berlin? Abends noch nichts vor? Dann ab ins „Friedenauer Antiquariat“, Cranachstr. 8, 12157 Berlin, um 19 Uhr gehts los: Pieke Biermann liest. Wir wissen nicht was. Kaffeesatz wird es nicht sein. Gehen Sie hin und richten Sie der Dichterin einen schönen Gruß von uns aus, die ihrerseits uns bitte ausrichten soll, wer ihr einen schönen Gruß ausgerichtet hat.

Kapitel VI

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Was bisher geschah: Die Ereignisse spitzen sich zu. Nach dem Tod eines berüchtigten Krimibloggers, dem Auffinden einer merkwürdigen Liste sowie dem Verschwinden von sieben herausragenden Vertretern des SYNDIKATS, der Vereinigung deutschsprachiger Krimischaffender, beginnt Horatio Wickius, zwei und zwei zusammenzuzählen. Das Ergebnis: vier. Es wird Zeit, dass die Geschichte endlich auf Handlungstouren kommt!

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Bobo: Lieder von Liebe und Tod

Cover: Bobo - Lieder von Liebe und Tod

Dieses Projekt hätte wirklich mit Vollgas in die Hose gehen können. Nicht, dass die Stimme von Bobo In White Wooden Houses nicht zu deutschen Texten passen würde, aber die musikalische Umsetzung von altem Textgut durchzieht so sehr der Hauch von Volkshochschule und Selbstverwirklichung, dass man die Phrase ‚ambitioniert, aber…‘ schon parat hat. Schön, dass die „Lieder von Liebe und Tod“ das genaue Gegenteil geworden sind.

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Editors: An End Has A Start

„In the end, all you can hope for, is the love you felt to equal the pain you’ve gone through“ — diese Textzeile aus „Bones“ ist zu großartig, um sie unerwähnt zu lassen. „An End Has A Start“ ist eine Trauerplatte, die sich textlich um die großen Fragen dreht und von einem Schmerz durchzogen ist, der in keiner Sekunde aufgesetzt wirkt.

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Nina Nastasia & Jim White: You Follow Me

Falls Nick Hornby gerade an einer Liste der besten Rock-Schlagzeuger arbeitet, sollte er Jim White nicht vergessen. Der Drummer von Dirty Three hat sich in den vergangenen Jahren fleißig durch die Platten von Kollegen getrommelt und jedes Mal einen atemberaubenden Job abgeliefert. Grund genug für Nina Nastasia, zehn neue Songs nur auf das Spiel ihres langjährigen Schlagzeug-Kumpans und ihre Stimme und Gitarre zu reduzieren.

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Pieke verteidigt

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Dass nicht nur Täter einen Rechtsbeistand benötigen, sondern Opfer auch, sollte man wissen. In Krimis erfährt man es allerdings selten. Dafür in der neuen Folge von „Menschen – Orte – Kriminalität“, in der uns Pieke Biermann den Opferanwalt Roland Weber vorstellt. Wie immer im RBBinfoRADIO 93,1 am 23. Juni 2007 um 11:45 Uhr, die Wiederholungen um 16:45 und in der folgenden Nacht um 0:45 und 5:45 Uhr. Und zum Podcasten wie gehabt auf den Volksempfänger klicken.

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Ulme: Dreams Of The Earth

Groß ist die Versuchung bei den Brachialrockern Ulme, einen kompletten Baum als Metapher zu verheizen. Was könnte man hier nicht alles mit Wurzeln, Neuaustrieb und starken Stämmen schreiben, aber das liegt einfach zu sehr auf der Hand. Deswegen nüchtern: Ulme sind wieder zurück und haben mit „Dreams Of The Earth“ ein Album gemacht, das ähnliche Gefühle auslöst wie das Comeback-Album von Dinosaur jr..

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