Link vom Chef

279.gif

„Sie stehn doch so auf Geschichte!“ Mit diesen wahren Worten betritt Chef Walter die Blog-Abteilung und wirft einen Zettel auf meinen Schreibtisch. „Dann bloggen Sie mal das hier! →The Black Mask Magazine – An American Classic!. Mit schönen Originalbeiträgen aus den 30er Jahren! Da haben Hammett und Chandler gelernt! So was brauchen wir in Deutschland auch! Geben Sie sich mal Mühe!“ Dreht sich um, zwinkert meiner neuen Praktikantin, Fräulein Willig, schelmisch zu und schwebt zurück in die höheren Sphären der leitenden Angestellten.

Buch: Block

block.gif

Gute Nachricht: Der →NordPark Verlag, Marktführer in Sachen Krimi-Sekundärliteratur, bereitet die Veröffentlichung des von Axel Bußmer herausgegebenen Bandes „Lawrence Block – Werkschau eines New Yorker Autors“ vor. Nr. 5 der Krimikritik-Reihe und lange erwartetes Vademecum über einen hierzulande immer noch etwas unterschätzten Klassiker. Details in Thomas Przybilkas neuem →„Krimi-Tipp zur Sekundärliteratur“, eine krimikritische Rezension folgt nach Erscheinen.

Aus zwei verschiedenen Menschen

Carl von Holteis „Schwarzwaldau“ ist der erste wahre Psychokrimi der Literaturgeschichte. Und noch mehr. Wer diesen Roman mit Missfallen liest, weiß zuverlässig, dass in ihm, dem Leser, eine akute oder latente psychische Deformation mit aller Rücksichtslosigkeit wütet, „wie ein anderer Mensch“, sagte schon Freud. Deshalb geben wir der Subskriptionsausgabe, die man sich →hier und jetzt! reservieren kann, einen Gutschein für eine kostenlose psychiatrische Behandlung bei (bei 5000 € Selbstbeteiligung).

psycho.jpg

Literaturkritik ohne Literaturkritik

Ich bereite mich ja immer „akribisch“ auf alles vor, auch auf die bevorstehende Lektüre von Detlef Opitzens „Büchermorder“. Und da gibt es jetzt bei „literaturkritik.de“ einen →lesenswerten Beitrag von Marcel Atze. Nur eins hab ich nicht verstanden: Das Ganze firmiert doch unter „Literaturkritik“, ja? Und warum wird dann das Buch nicht kritisiert? Bis auf diese etwas dürre Aussage: „ein gekonntes Sprachspiel, das ein großes Lesevergnügen bereitet“. Hm, hätten wir gerne mehr drüber erfahren. Is doch der Clou bei einer Rezension, nich?

Cara Black: Murder in the Sentier

Welches Interesse könnten deutsche Terroristen der 70er Jahre und deren französische Kollaborateure haben, nach über 20 Jahren Gefängnis die Spuren von einst wieder aufzunehmen und „hide and seek“ (Versteck) in Paris zu spielen ? Cara Blacks für den Anthony Award nominiertes Buch „Murder in the Sentier“ gibt zwar nicht unbedingt die wahrscheinlichste Antwort auf diese Frage, aber es greift das Terrorismus-Motiv auf und nutzt es, um einen atmosphärischen und recht dicht gewobenen Krimi zu bauen.

Weiterlesen

Culcha Candela: The Next Generation

„Also ich habe solch einen Sound noch nicht gehört“, erklärt Itchyban, Mitglied von Culcha Candela. Wenn man genauer nachdenkt, so klingen Culcha Candela mit ihrem Mix aus HipHop, Salsa, Ska, Reggae, Dub und Dancehall wirklich einzigartig. Wobei sie betonen, dass die zentralen Elemente die ersten drei genannten Genres sind. Itchyban plädiert daher dafür, die CDs seiner Band in den Plattenläden künftig in dem neuen Musikfach „Culcha Candela“ zu führen. Die Band ist nämlich ihr Sound.

Weiterlesen