Albumtitel wie ‚Let Them Eat Pussy‘, ‚High As Hell‘ oder ‚Say Something Nasty‘ sagen eigentlich bereits alles. Der Titel des neuen Werks lautet ‚Get Some!‘ und ist auf den ersten Blick unfassbar züchtig.
WeiterlesenZum Regionalkrimi

Regionalkrimis, so hört man, waren auch diesmal wieder ein Messethema. Sie sind es wohl schon, seit der erste dieser Sorte – ich weiß nicht, welcher – aus dem Dickicht schriftstellerischer Phantasie auf das freie Feld des Buchhandels trat. Geliebt hat man sie nie – aber gekauft. Totgesagt werden sie seit langem – und seit langem erfreuen sie sich eines gesunden Daseins. Und es tut sich nichts?
Weiterlesen… und wieviel Krimis?
Weiterlesen‚Es wird sehr, sehr viel gestohlen“, sagt Gregor Möller, Marketingchef des Lübbe-Verlags. „Wir haben im Schnitt 30 bis 35 Prozent Verlust.“ Regelmäßig müssen plötzlich auftauchende Lücken in den Regalen aufgefüllt werden.‘
Blog War!
Chef Walter tigert durch das Strategiezimmer der Hinternet-Redaktion, die Hände auf dem Rücken verschränkt, den auf Hochtouren denkenden Kopf napoleonisch auf die Brust gebeugt. „Der Feind heißt Menke“, murmelt er, „als hätte ich es nicht immer gewusst. Dieser Fischkopf, dieser sauerländische. Diese Natter, die wir an unserer Brust genährt haben.“ Und dann, sich entschlossen aufrichtend: „Meine Damen und Herren! Das ist das Pearl Harbor der Krimibloggerei. →Wir sind angegriffen worden! Wir werden aufrüsten und zurückschlagen!“
WeiterlesenBlog War!
Chef Walter tigert durch das Strategiezimmer der Hinternet-Redaktion, die Hände auf dem Rücken verschränkt, den auf Hochtouren denkenden Kopf napoleonisch auf die Brust gebeugt. „Der Feind heißt Menke“, murmelt er, „als hätte ich es nicht immer gewusst. Dieser Fischkopf, dieser sauerländische. Diese Natter, die wir an unserer Brust genährt haben.“ Und dann, sich entschlossen aufrichtend: „Meine Damen und Herren! Das ist das Pearl Harbor der Krimibloggerei. →Wir sind angegriffen worden! Wir werden aufrüsten und zurückschlagen!“
WeiterlesenGeorge P. Pelecanos: Right as Rain
Nach den Ereignissen in Folge des Hurrikans Katrina in New Orleans war in den Zeitungen zu lesen, dass große Teile der weißen amerikanischen Öffentlichkeit angesichts der Armut, die teilweise in ihrem Lande herrscht, überrascht waren. Gegen die Heilige Einfalt ließen sich einige literarische Beispiele anführen. Eines von ihnen ist George P. Pelecanos, der sich in den letzten Jahren als so etwas wie der „Stadtschreiber“ Washington D.C.s etabliert hat. Washington ist nicht nur die Hauptstadt der USA, sondern auch eine der Städte mit der größten Verbrechensrate im Lande.
WeiterlesenThrice: Vheissu
Im Hardcore- und Punk-Bereich erschienen in den letzten Monaten nicht viele Alben, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Thrice haben kurz vor Jahresende aber noch ein Album vorgelegt, das Erwähnung finden sollte.
WeiterlesenSigur Rós: Takk
Schon mit ihrer aller ersten Veröffentlichung außerhalb ihres Heimatlandes, versetzten Sigur Rós die Fachwelt in Verzückung. Die 1999 auf dem experimentellen Electro-Label veröffentlichte 12-Inch „Svefn-G-Englar“ wurde vom britischen Fachblatt New Musical Express (NME) in allerhöchsten Tönen gelobt. Und nicht nur dort. Die E-Gitarre mit einem Geigenbogen zu spielen, das war (und ist) etwas Besonderes. Zumal mit dieser unorthodoxen Technik Klänge erzeugt werden, deren Schönheit kaum in Worte zu fassen ist.
WeiterlesenGegnerin moderner italienischer Opern=Tyrannei
Sex & Crime & Tierkrimi – wir geben zu, dass die bisher zu Gunsten des von Holtei’schen Spitzenthrillers „Schwarzwaldau“ genannten Vorzüge eher an die niederen Instinkte unserer Leser appellieren. Doch auch der abiturgestählte Kulturschöngeist, der / die ZEIT-AbonnentIn kommt auf seine / ihre Kosten.
WeiterlesenBeste Liste
Zwei sehr erfreuliche Notierungen auf der aktuellen →Krimiwelt-Bestenliste. Einmal: Jean Amilas →„Mond über Omaha“ des kleinen Saarbrücker Conte Verlages, mit dem ich weder verwandt noch verschwägert noch näher bekannt bin, sondern nur landsmännisch verbunden (Ethik!). Zum Zweiten: Mit Astrid Paprottas „Die Höhle der Löwin“ erstmals ein deutscher Krimi auf der Spitzenposition. Schwerverdientermaßen. Mag auch, Frankfurter →Buchmessengossip zu Folge, die Bestenliste nur „eine Liste BESTER Literatur“ sein, so wollen wir genau das hier loben und preisen und hoffen, sie werde niemals eine Liste erstbester Literatur, in der halt ein Mord passiert und die also Krimi genannt wird.
Schule der Rezensenten -10-
Der Leser längerer Krimirezensionen. Nicht ausgestorben wie der Tasmanische Tiger, aber vielleicht so selten wie der Sibirische. Behutsame Nachzucht dieser aussterbenden Spezies ist also geboten.
Das Internet, denkt man, könnte ein solcher idealer Ort zu Hege und Pflege sein, zumal er, wenigstens in den Sphären, in denen wir uns bewegen, „contentmäßig“ kosten- und gebührenfrei ist, wo man nicht zur Auflage hinschielt wie nach einer schönen Frau, wenn die eigene neben einem steht. Bliebe die Frage: Wünscht der Leser überhaupt längere Rezensionen?
Roll Deep: In At The Deep End
Man hätte einen Test machen können: Der Proband hätte die Augen schließen und einen Kopfhörer aufsetzen sollen. Man hätte auf den Startknopf des angeschlossenen CD-Players gedrückt und ‚In At The Deep End‘ von Roll Deep wäre gestartet. Sobald sich der Proband sicher gewesen wäre, aus welchem Land die zu hörende HipHop-Posse stamme, hätte er den Arm heben sollen. Es hätte wahrscheinlich nicht einmal einen Song lang gedauert. Großbritannien natürlich.
WeiterlesenKlingeling!
Peter Clever, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, heute in einem Interview mit dem Deutschlandfunk zum Clement-Modethema „Missbrauch beim Arbeitslosengeld II“:
WeiterlesenDepeche Mode: Playing The Angel
Depeche Mode sind durch alle kritischen Phasen einer Bandkarriere gegangen: Interne Streitigkeiten, musikalische Richtungsänderungen, Drogenabstürze, Mitgliederverlust und das immer wieder drohende Schwert der Komplettauflösung.
WeiterlesenMesse, Kürzestbericht
Die gute Nachricht: Auch 2006 wird es Krimis geben. Die noch bessere Nachricht: Erstmals fand auch eine Antiquariatsmesse statt. Die beste Nachricht: Edgar Allan Poe in der französischen Erstübersetzung von Baudelaire für 450 Affen. Die schlechte Nachricht: Ich hatte meine Kreditkarte dabei. Und sonst?
WeiterlesenKrimikultur – die Kommunikation

Gemütlich im Sessel, im Bett: einen Krimi nach dem anderen dem stampfenden Häcksler der Augen vorwerfen: ein kulturelles Idyll. Oh, ich mag dieses private Kultivieren eines Interesses. Mache es ja genauso. Manchmal ist mir allerdings auch nach Austausch zu Mute, interessieren mich die Meinungen anderer, ihre Erkenntnisse, sogar ihre Irrwege. Als Krimifreund habe ich es da nicht leicht.
WeiterlesenShirley Horn
Die US-amerikanische Jazzsängerin und -pianistin stirbt 71jährig an den Folgen ihrer Diabeteskrankheit.
Heather Nova
Köln, E-Werk, 12.10.2005 (Redbird Tour 2005)
Zerbrechliche Songs, gefühlvolle Texte, die berühren, bittersüße Melodien, und diese glasklare, betörende Stimme, die einem unter die Haut geht – das ist Heather Nova. Aber seit neustem ist Heather auch wieder rockiger…
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