Non Stop Dancing 1974 2


Das ist, glaub ich, bisheriger Rekord: 13 James Laste auf einem Cover! Und diese Kombination aus Lederjacke, blauem Blümchenhemd und brauner Blümchenfliege – unschlagbar! Die Koteletten wuchern auch, als hätte er nach den Aufnahmen noch einen Termin in der ZDF-Hitparade.

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Herzlichst Ihr James Last

Ah, die neuen Boxen sind da. Und das erste, was ich über sie höre, ist der „Einsame Hirte“. Denn der ist das erste Stück auf „Herzlichst Ihr James Last“. Welch Offenbarung. Und mit den Ohren gehen mir offenbar auch die Augen auf. Das Stück ist ja von James Last geschrieben! Wow. Fehlt nur noch, dass er auch „Biscaya“ geschrieben hätte, aber das wird nicht passieren.

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BiggaBush: BiggaBush Free

Früher war Glyn „Bigga“ Bush Mitglied der renommierten Formation Rockers HiFi. Seit dem mehr oder weniger endgültigen Aus der Rockers im Jahr 1998 – einige der Ex-Mitglieder gehen ja weiterhin mit dem Namen hausieren, wie zuletzt auch im Rahmen der 2003er Ausgabe des Electricity Festivals – hatte sich Bush Remixen zugewandt und dann seinem Projekt Lightning Head. BiggaBush heißt die neue Aufgabe, der sich der Dub- und Bass-Fanatiker fortan stellt.

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Sing mit 5


„Hier ist was los“ – Intro, Eigenkomposition und Programm von James Last. Oder? Ja klar. Die Party steigt am 11. Dezember 1976. Damit sie rechtzeitig zu Fasching in den Läden steht. Hui, und da sind noch jede Menge Last-Kompositionen drauf: Guck, da tapst der Hans verstohlen. Obwohl das doch eindeutig die Melodie von „Fuchs du hast die Gans gestohlen ist! Auch „Ein Männlein liegt im Walde“ kommt einem bekannt vor. Nur „Die Party war schön“ – das kennt heute kein Mensch mehr, gell?

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Sing mit 6

Das sieht übrigens sehr lustig aus, so ´ne Schallplatte ohne Leerrillen. Eine großes, schwarzes Nichts. Es kommt also mal wieder ein Riesenpotpourri.
Sing mit, Folge 6. Aber diesmal ein Special: von Hamburg bis Mexico. Hamburg erkenn ich nur an „Das gibt´s nur auf der Reeperbahn bei Nacht“. Aber Mexico strahlt mich schon mal auf fast der kompletten ersten Seite an. Will ich jedenfalls hoffen. Nicht dass sich da auch noch ein bisschen Spanien und ein Hauch Brasilien untergeschlichen hat. Aber James Last-Fans wissen, was gemeint ist mit „bis Mexico“. Und genau danach klingt´s auch. Super, super, super.

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Weihnachten & James Last

Weihnachten & James Last (1973)

Ja, wer sitzt denn hier zusammengesunken in seinem Schlitten? Mütterchen Russland? Der Weihnachtsmann in Räuberzivil? Nein, es ist James Last! Non Stop Christmas 386.

Und hinten auf dem Cover ist wieder das Bild vom Konzert vom Hamburger Rathaus, wo ich immer schon dachte: hier rieseln doch Schneeflocken vom Himmel. Aber in der „James Last live“ ist exakt das gleiche Foto drin. Mit der Datierung “30.August 1973“! Grad, wie man´s braucht.

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The Non Stop Dancing Sound of the 80s

Ist das der Abschied auf Raten vom Non Stop Dancing oder bloße Vorsicht? Hier steht keine Jahreszahl im Titel. Sondern, kaum dass das neue Jahrzehnt begonnen, der Rundumschlag. So, dass man die Kiste bei Bedarf auch zugeklappt lassen kann.

Die 80er – eingespielt aber offenbar noch ´79 – beginnen auf dem 80er-Cover noch so bunt und fröhlich, wie die 70er aufgehört haben. Sie im luftigen Kleidchen, er im Anzug mit Fliege. Allenfalls die stilisierten Neonlinien deuten an, was die Takes nicht mehr leugnen können. Ein neuer Sound zieht auf. Der coole, synthetische Pop der 80er.

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Die Aeronauten – Zu gut für diese Welt (Best of)

Vor so ca. einem Jahrzehnt sah ich die Aeronauten als Vorband von Tocotronic und fand sie gar nicht so toll. Das tut mir inzwischen furchtbar leid, denn die Aeronauten sind ein bemerkenswerter Haufen! Die Schweizer touren und produzieren scheinbar rund um die Uhr, spielen eine schmissige Mixtur aus poppigem Garagenrock und Soul und sind (neben schwachen Momenten, aber wer hat die nicht?) immer wieder witzig, traurig und weise.

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Non Stop Dancing 1978

Was war das denn für ein Jahr, 1978? Ein schlechtes, offensichtlich. Die Party fängt schon ziemlich austauschbar an. Dancin´ Party, Satuday Night (eine Vater&Sohn-Last-Komposition) und ein Daddy Cool, das ich noch nie gehört habe.

Dabei dachte ich, 1978 müsste schon die Prä-Disco-Ära genial getobt haben. Offenbar nicht auf der Non Stop Dancing 1978. Die ist groovetechnisch ziemlich mau. Was will man auch anfangen, anders gefragt, mit Uriah Heep, Supertramp, Neil Diamond und den Wings. Der Mull of Kintyre – tiefer kann man nicht sinken. Schade. Hier hat die James Last Band leider ihre Betonschuhe an.

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Non Stop Dancing 1976


1976 muss ein tolles Jahr gewesen sein. Denn es brachte „I´m on fire“. Ich glaub, von 100.000 Volt. Oder so ähnlich. Wunderbar, wie James Last die feurigsten Disco-Hits adaptiert und sie trotzdem nicht leiden. Das ist ja nicht selbstverständlich. Aber Disco liegt ihm halt im Blut. Eigentlich sollte man ihn den Discoking of music nennen. Er hat so was Ausgelassenes in seiner Musik. Und für fetzige, heiße Rhythmen ist er als alter Jazzer ja sowieso immer zu haben.

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Live: Chris Jagger Trio

Neustadt/W., Konfetti/Wespennest, 07.05.2004

New-Orleans-Sounds im pfälzischen Newtown: Ein neues Album ist laut Chris Jagger (voc, g, harp) erst in Planung, gleichwohl begab sich sein Trio (mit Charlie Hart/fi, acc und Ben Waters/pi, acc) nach längerer Pause mal wieder auf eine Deutschlandtournee. Wenige Wochen zuvor hatten Charlie und Chris noch in der Londoner „Royal Albert Hall“ vor über 1500 begeisterten Zuschauern als Mitglieder der Ex-SLIM-CHANCE-Band zu Ehren des 1997 verstorbenen (SMALL) FACES-Gründers Ronnie Lane aufgespielt. Dass sie an sich aber den intimeren Rahmen von Pubs und kleinen Clubs bevorzugen, kam auch bei ihrem Gastspiel im Neustadter „Konfetti“ zum Tragen. Das gemütliche Lokal war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die drei praktisch mittenmang.

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Portrait of James Last


Ja, ganz recht. Das ist die gleiche Musik wie auf „James Last Non Stop & A gogo“. Und das hier ist vermutlich die deutsche Fassung, während die andere aus Holland kam. Mal wieder ein Querschnitt durch sein Schaffen also. Und wie man in der Rezension obiger Platte nachlesen kann: ein musikalisch extrem gelungener!

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Wenn die Elisabeth


Was ist das denn? Wie genau nennt man solche Lieder? Aus-Omas-Jugend-Lieder? Lieder-aus-den-lustigen-20ern? Zwischen-Operette-und-Revue-Lieder? Ich find das schwierig zu sagen. Also lass ich mal ein paar Namen fallen: Was machst Du mit dem Knie, lieber Hans. Warte, warte nur ein Weilchen. Komm in den Park von Sanssouci. Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist. Ich hab das Fräul´n Helen baden seh´n. Hallo Du süße Klingelfee. Klingelfee? Keine Details, bitte.

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