2003 sorgten The Bronx bereits mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum für Aufsehen im Punk- und Rock’n’Roll-Land. Dass ihr zweites Album ebenfalls den Titel ‚The Bronx‘ trägt, darüber sollte man sich nicht wundern. Auch nicht über die tolle Musik, die Queens Of The Stone Age, Clutch und den New Bomb Turks huldigt.
WeiterlesenKategorie: Musik
Curse: Einblick Zurück!
Mindens MC Nummer eins, der unnachahmliche Curse, ist zurück. Bei ‚Einblick zurück!‘ handelt es sich um ein Mixalbum und trägt deshalb den Untertitel: ‚Mixtape Classic Cuts 1996-20006‘.
„Das Mixtape ist eine Zusammenfassung von Highlights meiner Karriere, eine Compilation für meine Fans, besonders natürlich auch für die Neueren, die dann hören können, was der Typ schon seit zehn Jahren macht„, so Curse. Exklusiv und damit neu sind die beiden Tracks „Tag Eins“ (ein toller Partybouncer) und „Ich Fang Grad Erst An“.
Bruce Cockburn: Life Short Call Now
Es macht immer wieder Freude, die Anzahl der Cockburn-Alben in die Tastatur zu tippen: „Life Short Call Now“ ist das 28. des Kanadiers und immer noch wert, gehört zu werden. Dieses Mal haben es Sprechgesang und World-Music-Anleihen selten durch die Studiotür geschafft, stattdessen setzt Cockburn auf einen entspannten Folk-Grundton.
WeiterlesenKing Creosote: KC Rules OK
King Creosote ist ein patent gestrickter Schotte, der eigentlich Kenny Anderson heißt und seit einigen Jahren mit diversen Projekten Platten abliefert. Als King Creosote ist „KC Rules OK“ sein erstes ‚richtiges‘ Album, das sich unspektakulär, aber nachhaltig entfaltet.
WeiterlesenBetween The Buried And Me: The Anatomy Of
Geschredder gefällig? Wenn sich die Krachmaten von Between The Buried And Me an ein reines Coveralbum machen, kann man davon ausgehen, dass ‚Krach‘ in all seinen Ausprägungen das Gericht des Tages ist.
WeiterlesenBallermann 6 präs. Die Weltmeister Hits 2006
Nun ist die WM vorbei und ich kann mich endlich überwinden, dieses Machwerk zu rezensieren. Das Presse-Info sagt: Rote Karte für alle Party-Muffel -Weltmeisterliche Party-Kracher zum Abfeiern!!! Das ist durchaus als Drohung zu verstehen, denn wer nicht mitfeiert, könnte ja in einen Raum gesperrt werden, in dem diese Doppel-CD komplett durchläuft – von Jürgen Drews „FC Deutschland“ bis zum Bonus Track „Der Theodor im Fussballtor“.
WeiterlesenAFI: Decemberunderground
AFI bewegen sich seit Jahren in einem hochexplosiven Grenzstreifen, eingezäunt mit Stacheldrähten aus Kitsch und Klischee. Dabei durchschreitet die Band dieses Minenfeld ohne nennenswerte Verletzungen. Ein bisschen Grufti, ein bisschen Emo und ganz viel Pop ist „Decemberunderground“ perfektes Futter für den schnellen Hunger zwischendurch.
WeiterlesenCommunicaution: This Monkey Is An Artist
Schrammel, schrammel, ein Mann und seine Gitarre. Man kann es drehen und wenden wie man will – „This Monkey Is An Artist“ ist eine dieser typischen Platten, wenn sich harte Jungs eine Gitarre schnappen und ein paar Songs ‚by the way‘ einspielen.
WeiterlesenWarped Tour ’06
Alle Jahre wieder tingelt die Warped Tour durch Amerika und beglückt den geneigten Hörer mit frischem Punk-Nachschub.
WeiterlesenShadows Fall: Fallout From The War
„Fallout From The War“ ritzt jedem, der es hören will, nachdrücklich in die Schädeldecke, warum Shadows Fall zu den Aushängeschildern des neuen Heavy Metals zählen.
WeiterlesenNouvelle Vague: Bande à part
Hypnotisiert, mit halb geschlossenen Augen – so muss man sich die Sängerinnen von Nouvelle Vague hinterm Mikro vorstellen. So klingt es jedenfalls, wenn sie singen. Wie ein besonders zerbrechliches Glas. Wie ein Vogel, der aus dem Nest gefallen ist. Wie eine Lolita – aber volljährig.
WeiterlesenGreg MacPherson: Sun Beats Down
Wohltuend, wenn ein unbekannter Künstler über ein unbekanntes Label erscheint und erstmal ‚alle Neune‘ abräumt. Der Kanadier Greg MacPherson veröffentlicht mit „Sun Beats Down“ einen Querschnitt seiner bisherigen Alben für den europäischen Markt und deckt für Freunde des Protestsongs reichlich den Tisch.
WeiterlesenHead Automatica: Popaganda
Plopp, plopp, plopp… – trieb man früher den ein oder anderen Delinquenten tröpfchenweise in den Wahnsinn, versuchen das Head Automatica mit zwei Konsonanten weniger. Mit Pop, Pop, Pop penetrieren sie des Hörers Ohr auf unbekümmerte Art und Weise. Sänger Daryl Palumbo, sonst Schreihals bei Glassjaw, wechselt auch für den zweiten Streich seines Sideprojects Head Automatica das Genre.
WeiterlesenGiant Drag: Hearts And Unicorns
Elmo stirbt als erster. Das ist dieses nervige rote Knäuel aus der Sesamstraße, gegen den Grobie sich ausnimmt wie ein Lieblingsneffe. Tot sind sie am Ende aber alle. Was zuerst wie zwei putzige neue Sesamstraßenbewohner wirkt, entpuppt sich schnell als der berühmte Wolf im Schafspelz. Die Gremlins waren auch nur am Anfang süß.
WeiterlesenJoan As Police Woman: Real Life
Es wird einem ganz schwindelig, hört man die Namen, die um Joan Wasser kreisen: Jeff Buckley, Antony, Rufus Wainwright und Lou Reed sind wahrlich keine Bezugspunkte oder Kollaborationspartner, für die man sich schämen muss.
WeiterlesenGreg Graffin: Cold As The Clay
Da ist es: Das lang angekündigte zweite Soloalbum des Bad Religion-Frontmanns. In voller Konsequenz hat er sich traditionellem amerikanischem Liedgut zugewandt und präsentiert Songs, die ihn seit seiner Kindheit begleiten. Wer denkt, hier säße ein alter Punk-Onkel auf der Veranda und schrubbe ein paar Traditionals in Grund und Boden, liegt falsch.
WeiterlesenBilly Talent: II
Manchmal braucht es Bands, die mit dem zweiten Album genau das machen, was man von ihnen erwartet. Was →Kettcar in Deutschland vergangenes Jahr so solide erfüllt haben, sind nun Billy Talent für Kanada.
WeiterlesenMuse: Black Holes And Revelations
„Black Holes And Revelations“ ist in erster Line ein typisches Muse-Album, aber die drei immer noch blutjungen Briten haben den Ball dieses Mal noch weiter, höher und schneller gespielt. Adjektive wie ‚dramatisch‘ oder ‚theatralisch‘ beschreiben nur unzureichend die Ideenvielfalt, die scheinbar mühelos aus dem Kopf von Matthew Bellamy fällt.
WeiterlesenWoven Hand: Mosaic
Der Attributespeicher für David Eugene Edwards ist leer. ‚Apokalyptisch‘ hatten wir schon, ‚düster‘ sowieso und der ’spirituelle Wanderprediger‘ hat sich auch abgenutzt. Dabei kann Edwards wie kein anderer ‚Hallelujah‘ singen.
WeiterlesenGodsmack: IV
„IV“ ist Kraftfutter für den musikalischen Hirntod. Sully Erna und seine Band sind das Gegenteil von Math-Rock und zelebrieren ihr Macho-Gehabe mit Stolz. Die elf neuen Songs sind das optimale Innenfutter für die dicke Hose und kochen die Zutaten der ersten beiden Alben nochmal auf.
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