
Endlich ist sie da: Mirko Schädels „Illustrierte Bibliographie der Kriminalliteratur im deutschen Sprachraum von 1796 bis 1945“. Zwei Bände im Schuber, Lesebändchen, über 1.000 Seiten mit ca. 10.000 Einträgen und ca. 1.300 Abbildungen. Man muss nicht bibliophil sein, um beim Einblick dieses Werkes in blankes Entzücken zu verfallen. Hier stimmt alles. Die äußere Gestalt, der Inhalt, die Einträge, die Abbildungen der Buchumschläge – ja, allein die halten einen für Stunden davon ab, mit dem Studium des Bibliographischen zu beginnen. Man blättert, man schaut, man staunt. Und kann es kaum glauben, dass ein einzelner Mensch (mit Unterstützung anderer, lieber Menschen) diese gargantueske Kraftanstrengung auf sich nehmen und meistern konnte.
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