Rob Zombie: Educated Horses

Mit White Zombie hat das, was deren früherer Mastermind Rob Zombie neuerdings macht, nicht mehr viel gemein. Dazu fehlt die Wucht, der Rock’n’Roll, in seinen Songs. Dennoch sind einem natürlich Zombies Stimme und der Klang der Gitarren bekannt. Daran hat sich in all den Jahren nichts geändert.
Die Songs auf ‚Educated Horses‘, seinem ersten Album in fünf Jahren, sind in Kooperation mit John Five (Ex-Marylin Manson) und seinem Produzenten Scott Humphrey entstanden. Im Studio waren zudem Bassist Blasko, Schlagzeuger Tommy Clufetos (Ex-Alice Cooper/Ted Nugent) sowie die Aushilfsschlagzeuger Tommy Lee (Mötley Crüe) und Josh Freese (A Perfect Circle) behilflich.

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What a difference a day makes

Klar, dass Schmidbauer, der den Spitznamen „007“ trug, auch Jahre später versuchte, herauszufinden, woher die Interna der Affären-Geschichte stammten.

(Süddeutsche Zeitung, 16.5.2006)

Schmidbauer hingegen agierte gerne sowohl hinter als auch vor den Kulissen und war von seinem Spitznamen „008“ durchaus geschmeichelt.

(Süddeutsche Zeitung, 17.5.2006)

Dieter Hirschberg: Tödliche Loge

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Kenner der Literaturgeschichte müssen es für eine naheliegende Idee halten, E.T.A. Hoffmann zum Helden von Kriminalromanen zu machen, wie dies Dieter Hirschberg nun schon zum dritten Male versucht hat. Kenner der Literaturgeschichte wissen aber auch, wie schnell und gründlich so etwas in die Hose gehen kann. Denn Hoffmann, Autor von „Das Fräulein von Scuderi“ und damit Teil der Krimientwicklung, war ein durchaus komplex-verschränkter Charakter, nicht nur künstlerisch als Dichter-Musiker. Wer ihn also in persona literarisch abzubilden gedenkt, sollte diese Komplexität wenigstens andeuten.

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Achtung, Verleger!

Peter J. Kraus („Geier“) hat fünf neue Krimis auf Halde. Irgendwann, bald, wird hoffentlich ein Agent auf euch zukommen und euch das anbieten. Und dann, liebe Verleger: zu-grei-fen! Jemand der so gut erzählen kann wie old Peter, ist auch eine Zierde eures Hauses. Und falls mal wieder das Mittagessen zu üppig war, der Schlaf zu fest in den Knochen sitzt, der letzte Banalkrimi in Sechsklässler-Aufsatzdeutsch euch mehr verspricht: dann verflucht euch bis ins fünfte Glied:

dpr
*der einen guten Verleger daran erkennt, dass er jetzt schon aktiv wird

Gute alte Zeit


…als man mit einem akkurat gespaltenen Schädel erwachte. Oder einer Kugel im Großhirn. Heute: ein Buch im Kopf. Das tut weh. Ein Fremdkörper, der einen zwickt und zwackt. Um ihn loszuwerden, muss man das Buch aus dem Kopf schreiben. Das tut noch weher. Den Lesern.

Krimiwerbung

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Krimigrübeln fürs Hinternet: Das ist reines Ehrenamt, nicht mal die Spesen kriegt man ersetzt, wohl dem also, der sich bei der Oberfinanzdirektion Oberursel unkündbar den Hintern plattsitzen kann wie unsereiner. Das Hinternet ist eine völlig geldfreie Zone. Hier hat Gott Mammon noch nicht seine Tempel erbaut, ist „Konsum“ nichts weiter als ein Eintrag im Fremdwörterbuch. Aber das muss nicht so bleiben. Mit Krimirezensionen lässt sich viel Geld verdienen, man muss nur wissen wie. Ich weiß es.

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