1978. Ein Jahr und seine 20 Songs

Wie hieß der Chic-Hit „Le Freak“ ursprünglich? Und wem war er gewidmet? Wo hat sich John Travolta den Tanzstil für „Saturday Night Fever“ abgeguckt? Wer sang „I will survive“ auf Deutsch? Wie war Patti Smith beim Rockpalast-Auftritt drauf? Und wer hat ein ganzes Synthiepop-Album mit Rockklassikern eingespielt?All dies: Wissen zur Musik des Jahres 1978 – mitgeteilt in einem stylischen Büchlein mit minimalistischem Cover. Die CD zum Jahr steckt auf der letzten Seite. Und wer auf das „Lied der Schlümpfe“, Boney M. oder Amanda Lear hofft, der wartet vergebens. Die Schlagworte heißen zwar unter anderem Disco und Pop – aber eben auch Punk, Latin, Soul und Independent. Singer-Songwriter haben hier ihren Platz. Selbst afrikanischer Highlife ist drauf.

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Was ist Krimi?

Denken und stapeln

Ich mag sie nicht, diese großen und letzten Fragen. Was ist der Sinn der Lebens? Entweder du schreibst ein zehnbändiges philosophisches Traktat darüber oder kommst zu dem Schluss, es sei der Sinn des Lebens, endlich einmal deine Plattensammlung alphabetisch zu ordnen. Warum also die Frage, was ein Krimi sei? Ganz einfach: Weil ich gerade ein Buch lese, das kein Krimi ist – und doch der spannendste Krimi, den ich seit langem gelesen habe.

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Turin Brakes: JackInABox

Dass Turin Brakes nicht nur Lust auf sanfte Gitarren haben, zeigte schon ihr Zweitwerk „Ether Song“. Wer insgeheim auf die Rückkehr zu den Klängen der Anfangstage gehofft hat, wird bei „JackInABox“ schnell feststellen, dass das Londoner Duo diesmal noch einen Schritt weitergegangen ist. Die zwölf neuen Songs wurden deutlich hörbar nicht in Skandinavien in einer Hütte am See einspielt.

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Andreas Hoppert: Die Medwedew-Variante

„Watching the detectives“ lässt lesen. Diesmal Dr. Bernd Kochanowski den neuesten Krimi von Andreas Hoppert, „Die Medwedew-Variante“.

Jeden Morgen das Gleiche. Ratlos liegt Marc Hagen da und weiß nicht, wer er ist, wo er ist und was gestern war: Er leidet an einer partiellen Amnesie. Alle Erinnerung an sein früheres Leben, an Familie, Freunde und Bekannte sowie an alles was sich gestern ereignete, ist in einem schwarzen Loch verschwunden. Seine einzige Verbindung zu der jüngeren Vergangenheit ist das Tagebuch, welches er führt. Tag für Tag kann er dort wieder nachlesen, was er in den Vortagen erlebte oder was ihm erzählt wurde. Nicht-personenbezogenes Wissen und sein logisches Denkvermögen sind nicht beeinträchtigt.

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Andreas Hoppert: Die Medwedew-Variante

„Watching the detectives“ lässt lesen. Diesmal Dr. Bernd Kochanowski den neuesten Krimi von Andreas Hoppert, „Die Medwedew-Variante“.Jeden Morgen das Gleiche. Ratlos liegt Marc Hagen da und weiß nicht, wer er ist, wo er ist und was gestern war: Er leidet an einer partiellen Amnesie. Alle Erinnerung an sein früheres Leben, an Familie, Freunde und Bekannte sowie an alles was sich gestern ereignete, ist in einem schwarzen Loch verschwunden. Seine einzige Verbindung zu der jüngeren Vergangenheit ist das Tagebuch, welches er führt. Tag für Tag kann er dort wieder nachlesen, was er in den Vortagen erlebte oder was ihm erzählt wurde. Nicht-personenbezogenes Wissen und sein logisches Denkvermögen sind nicht beeinträchtigt.

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Anne Bancroft

Die US-amerikanische Schauspielerin (bürgerlich: Anna Maria Louisa Italiano) stirbt im Mount Sinai Hospital in New York an Krebs. Sie wird 72 Jahre alt.

Zu ihren bekanntesten Filmen zählen „Die Reifeprüfung“ (sie war die von Simon und Garfunkel besungene „Mrs. Robinson“), „Licht im Dunkel“ (dafür gab’s 1961 den Oscar), „Engel im Feuer“ und Filme ihres Ehemanns Mel Brooks („Sein oder Nichtsein“, „Silent Movie“).

Summer Camp -3-

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Redet man von „Erzählperspektive“, wird fast immer der Begriff „Kamera“ assoziiert. Das „Ich“ filmt die Handlung aus der Perspektive einer handelnden Person, das „Er“ hängt die Kamera quasi über dem Handlungsraum auf und gibt wieder, was sich dort tut. Sie folgt einer oder mehreren Personen, ist nüchterner und distanzierter als die Ich-Perspektive, deren Vorteile eher in der subjektiven Färbung des Geschilderten sowie der leichteren Identifikationsmöglichkeit des Lesers mit dem Erzähler liegen.

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The Seer: Arrival

The Seer sind in erster Linie eine Liveband und haben über all die Jahre ihre Spielfreude zumindest auf der Bühne nicht verloren. Dafür sind aber ihre Alben Schritt für Schritt ein bisschen schwächer geworden.Nach dem völlig vermurksten „Rise“ drehen The Seer auf ihrem neuen Album „Arrival“ die Zeituhr ein paar Jahre zurück und verlassen sich wieder auf folkig eingängige Rocknummern, mit denen sie die Clubs rocken können. Speziell die ersten beiden Songs „Away From Here“ und „Nothing Else“ werden die Fans begeistert aufnehmen und sich nicht an meinem Innovationsgemurmel stören. „Arrival“ ist zwar scheinbar ein Rückschritt, zeigt aber, dass The Seer am besten funktionieren, wenn sie sympathisch drauf los rocken.

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Walter was watching detectives

Ruhelos wandert Chef Walter durch die einsamen nächtlichen Flure der Redaktion. An Schlaf ist wieder einmal nicht zu denken. Der Preis für ein Barrel Content auf dem Internetweltmarkt steigt unaufhaltsam, der Krimiblogger und seine neue Praktikantin, Frl. Atemlos, haben sich, mit neckischem gegenseitigen Augenzwinkern, aus dem Staub gemacht. Von dem Burschen ist morgen kein Content zu erwarten. Seufzt Walter und macht sich selbst auf die Suche.

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Extremlesen … und „literarische“ Krimis

Den Fforde hab ich, seufzend, in die Ecke gelegt. Helgason beeindruckt nach wie vor, 600 Seiten lang. Christoph Güskens „Faust auf Faust“ wurde zu Ende gebracht, Besprechung folgt. Und nu?
Zwei neue Krimis liegen bereit, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Horst Eckerts ja schon vielseitig besprochene „617 Grad Celsius“ und Nury Vittachis „Der Fengshui-Detektiv und der Computertiger“. Hier die nüchtern-düstere deutsche Wirklichkeit, dort der bizarr-witzige asiatische Okkultismus. Mal sehen.

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