Wie eine launische Diva, die alles verspricht, aber nichts davon hält. Bei Supreme Beings Of Leisure kann man den Namen beim Kinde nennen, denn wie ein solches verhält sich die Musik zum Etikett, das darauf verweist, dass der Käufer luxuriöses Klanggut erwirbt. Mit anderen Worten, schön, aber nicht essentiell.
Das kurzweilige Vergnügen ohne Haltwertszeit hat alle Ingredenzien zu einer Muzak, die den Thirtysomethings der Max- und Arabella Kiesbauer-Generation gerade gefällt, wenn’s mal etwas progressiver sein darf: A bisserl trip hoppy, a bisserl orientalisch, „…die Frau hat echt ’ne coole Stimme, erinnert irgendwie an…“, auch Gitarren und handwerklich sauber.
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